Warum "breiter" 2026 besser klingt. Alois Wögerbauer: Investiert bleiben.

Gold-Korrektur ohne Trendbruch, KI zwischen Risiko und Nachfrage, geopolitischer Lärm aus den USA: Alois Wögerbauer analysiert Marktbewegungen, regionale Allokation und Umschalttrigger – und erklärt, warum Breite wichtiger ist als die „Super 7“. 3 Banken-Generali Investment | 10.02.2026 08:03 Uhr
Alois Wögerbauer, Geschäftsführer der 3 Banken-Generali Investment-Gesellschaft / © e-fundresearch.com / 3 Banken-Generali Investment GmbH
Alois Wögerbauer, Geschäftsführer der 3 Banken-Generali Investment-Gesellschaft / © e-fundresearch.com / 3 Banken-Generali Investment GmbH

Im 3BG Podcast der Börsen Radio Network AG kommentiert Alois Wögerbauer, Geschäftsführer der 3 Banken-Generali Investment-Gesellschaft, das aktuelle Marktgeschehen:

"Der Österreichanteil liegt so bei 3 bis 4% ... und das ist durchaus eine hohe Gewichtung."

Gold im Schleudergang, KI als Risiko und Trump als Lärmquelle: Alois Wögerbauer (3 Banken Generali) ordnet die Märkte ein 

Beim "Edelmetall-Crash" sieht er keinen Trendbruch, sondern Gewinnmitnahmen nach einer Gold-Performance 2025 von +50% in Euro. Trotz Korrektur seit dem 02.01.2026 liegt Gold noch rund bei +10%. Spekulanten und Trendfolger wurden ausgestoppt, höhere Schwankungen bleiben.

Die KI-Wette mit hohem Capex, etwa bei Amazon, sorgt für Zweifel, schafft aber auch Nachfrage nach Chips und Rechenzentren. Sein Rat: Investiert bleiben, aber breiter statt "Super 7". Treiber sind solide Gewinne: US-Unternehmen liegen bei etwa +11% statt der erwarteten 7-8%. 

In der Allokation bleibt Amerika über 50%, Emerging Markets 10-12%, Japan 5-6%, Europa den Rest. Österreich: 3-4%. Rohstoffe: 6-8% direkt, Rohstoffaktien 4-6% des Aktienanteils. Umschalttrigger wären nervöse US-Treasuries oder steigende Renditen in Japan.

Quelle: Börsen Radio Network AG

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