Barings-Outlook: High Yield auf solidem Fundament trotz Omikron, Inflation und Falken-dominierter Fed

Das Auftauchen einer neuen COVID-19-Variante und die Aussicht auf höhere Zinssätze haben die solide fundamentale Basis von Hochzinsanleihen nicht beeinträchtigt. Lesen Sie hierzu die Einschätzungen von Adrienne Butler, Co-Head of US High Yield, Scott Roth, Co-Head of US High Yield, und Chris Sawyer, Head of European High Yield, vom globalen Investmentmanager Barings. Barings | 21.01.2022 10:08 Uhr
Adrienne Butler, Scott Roth, und Chris Sawyer, Investmentmanager, Barings / © Barings
Adrienne Butler, Scott Roth, und Chris Sawyer, Investmentmanager, Barings / © Barings

„Ungewissheit scheint das bestimmende Thema zu sein und wird es wohl auch noch einige Zeit bleiben. Als sich das Wirtschaftswachstum Anfang Oktober wieder beschleunigte, begannen die Zinssätze zu steigen – was für Hochzinsanleihen eine größere Herausforderung darstellte als für Kredite. Gegen Ende des Jahres trübten das Auftauchen und die rasche Ausbreitung von Omikron die Stimmung unter den Anlegern und sorgten für weitere Unsicherheit auf dem Markt, was einmal mehr bewies, dass das Virus selbst die besten Pläne durchkreuzen kann. Im Berichtsquartal schnitten US-amerikanische und europäische Kredite mit einer Rendite von 0,71 bzw. 0,97 Prozent besser ab als Anleihen. US-Anleihen erzielten eine Rendite von 0,63 Prozent und übertrafen damit europäische Anleihen, die -0,04 Prozent verloren. Sowohl Anleihen als auch Kredite beendeten das Jahr im positiven Bereich.1

Die Märkte haben sich weitgehend erholt, nachdem sie infolge der Meldungen über die neue Variante eine Abwärtsbewegung vollzogen hatten. Allerdings stehen einige Sektoren vor größeren Herausforderungen als andere. So wurden beispielsweise die Kreuzfahrt- und Reisebranche, die zu den größten Nutznießern der sich erholenden Wirtschaft gehören, hart getroffen, als die Touristen nun gezwungen waren, geplante Reisen zu stornieren oder zu überdenken. Auch der Energiesektorsah sich mit Herausforderungen konfrontiert, da die Ölpreise Ende November stark zurückgingen. Seither sind die Preise wieder gestiegen sind, was dem Sektor Unterstützung bietet.

Trotz der Herausforderungen, die Omikron mit sich bringt, und des möglichen Anstiegs der Zinssätze ist das grundlegende Bild für Hochzinsanleihen nach wie vor recht gut. Die Erträge, Cashflows und das EBITDA der Unternehmen haben in vielen Fällen wieder das Niveau von 2019 erreicht oder übertroffen. Dies führt bei einigen Unternehmen zu Rekordmargen, zumal die meisten von ihnen – bisher – den Inflationsdruck über die Preisgestaltung an ihre Kunden weitergeben konnten. Die Gesamtverschuldung ist zwar nach wie vor hoch, aber der Trend zum Schuldenabbau ist in vollem Gange und dürfte sich 2022 fortsetzen. Positiv zu vermerken ist auch, dass die Quote der notleidenden Kredite weiterhin niedrig ist und sowohl die Anleihe- als auch die Kreditmärkte über reichlich Liquidität verfügen – was darauf schließen lässt, dass die Zahlungsausfälle in diesem Jahr gering bleiben dürften.

Unser positiver Ausblick lässt uns jedoch nicht vergessen, dass diese Märkte dennoch im Jahr 2022 mit erheblichen Risiken behaftet sein könnten, die sorgfältig gesteuert werden müssen. Trotzdem bieten Hochzinsanleihen selbst in einem Umfeld hoher Inflation und potenziell höherer Zinsen eine Reihe potenziell attraktiver Chancen.“

1 Quelle: ICE Bank of America; Credit Suisse. Stand: 31. Dezember 2021.

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