Die Nachrichten werden wie selten zuvor von der US-Administration und hier insbesondere von ihrem 47. Präsidenten Donald J. Trump dominiert. Egal, wie man zu ihm stehen mag: Kaum ein Präsident hatte je diese Präsenz. Dies hat in mehrfacher Hinsicht Auswirkung auf die Märkte. Krieg und Frieden in der Ukraine werden ihre Wirkung sowohl auf die Sektoren- als auch auf die Regionen-Favoriten im neuen Jahr nicht verfehlen. Schließlich ist die Aufforderung an die europäischen NATO-Partner, ihre Verteidigungs- und Infrastruktur- Etats aufzustocken, ein Thema, das Trump schon in seiner ersten Amtsperiode ins Treffen geführt hatte.
Und natürlich geht es um die Besetzung der wohl wichtigsten Funktion in der westlichen Zentralbank-Welt. Bald werden wir wissen, ob sich Trump-Favorit Kevin Hassett durchsetzen wird. Als ziemlich fix gilt, dass eine gewisse Nähe zur Administration kommen wird – Unabhängigkeit der US-Notenbank hin oder her. Denn schließlich geht es um Wählerstimmen bei den Mid-Term-Elections und nichts kann Trump weniger gebrauchen als eine „Lame duck“-Periode mit geteilten Mehrheiten. Um aber die Wahlen zu gewinnen, ist ein Wohlstandversprechen nötig – und wenn dies aus den berühmten Zoll-Pay-Cheques kommt, um den privaten Konsum anzukurbeln.
America First – das wird wohl weiter für die Technologieführerschaft gelten. Genau das macht Trump selbst für Skeptiker und Demokraten im kalifornischen Silicon Valley interessant.
Fazit: Möglicherweise sind die Bedingungen für einen weiteren Aufschwung gar nicht so schlecht. Gewisse Stimmungs-schwankungen und höhere Volatilitäten werden wir dabei wohl in Kauf nehmen müssen. Den einen oder anderen „Deal“ inklusive.
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