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Wenn die Quelle versiegt...

Igor de Maack, Fondsmanager bei dem französischen Asset Manager DNCA Investments, hält die Angst der Anleger vor einer Abkühlung der globalen Konjunktur für verfrüht. In seinem aktuellen Marktkommentar schreibt der Fondsmanager des zu Natixis Investment Managers gehörenden französischen Investmenthauses: „Dass sich die Wirtschaft nach einem Höhenflug wieder auf einen Rhythmus einpendelt, der ihrem Potenzial entspricht, ist nichts Ungewöhnliches. In den Vereinigten Staaten zeigte sich in vergangenen Zyklen zudem, dass besonders ausgedehnte und ausgeprägte Wachstumsphasen durch Mini-Krisen unterbrochen werden können.“ Natixis Investment Managers | 26.11.2018 14:19 Uhr
Igor de Maack, Fondsmanager und Sprecher, DNCA / © Natixis Investment Managers
Igor de Maack, Fondsmanager und Sprecher, DNCA / © Natixis Investment Managers
Zwei Hauptsorgen treiben die Märkte seit einigen Monaten um: Zum einen befürchten die Anleger, dass die konjunkturelle Abkühlung sämtliche Weltregionen erfasst. Tatsächlich zeigen die jüngst veröffentlichten Markit-Einkaufsmanagerindizes (mit einem Rückgang von 52 auf 51,5 Punkten beim verarbeitenden Gewerbe und von 53,7 auf 53,1 beim Dienstleistungssektor) eine Abnahme des Wachstumstempos im Euroraum. Trotz dieser negativen Elemente wäre es verfrüht, auf einen starken regionalen oder gar weltweiten Abschwung zu schließen. Denn die Analyse von Konjunkturzyklen lehrt, dass es auch innerhalb der Zyklen Boom- und Kontraktionsphasen gibt. Zudem verlaufen nicht alle Zyklen nach demselben Schema. Jeder Zyklus hat seine Eigenheiten. Dass sich die Wirtschaft nach einem Höhenflug wieder auf einen Rhythmus einpendelt, der ihrem Potenzial entspricht, ist nichts Ungewöhnliches. In den Vereinigten Staaten zeigte sich in vergangenen Zyklen zudem, dass besonders ausgedehnte und ausgeprägte Wachstumsphasen durch Mini-Krisen unterbrochen werden können. Als Beispiele lassen sich die „double-dip“-Rezession von 1982 und 1984 inmitten des opulenten Wachstums der Jahre 1980 bis 1991 oder der Anleihencrash von 1994 während der (historisch betrachtet bislang kräftigsten) Hyperwachstumsphase von 1990 bis 2001 anführen.  

Das zweite Risiko am Horizont ist das Versiegen der Liquidität zu einem Zeitpunkt, zu dem manche Zentralbanken auf einen Kurs der geldpolitischen Straffung eingeschwenkt sind. So haben die Bewertungen sämtlicher illiquider Vermögenswerte in den vergangenen Monaten deutlich nachgegeben: Unternehmensanleihen, Schwellenländerpapiere, Small und Mid Caps, bestimmte Rohstoffe usw. Gut geschlagen haben sich hingegen die liquidesten Aktiva (insbesondere Staatsanleihen guter Bonität wie amerikanische Treasuries und Bundesanleihen). Auch der Yen und Gold haben als zeitweilige Fluchtwerte gedient. Mit amerikanischen Aktien und insbesondere Technologie- und Ölwerten wurden zwei Quellen der jüngsten Zuversicht an den Märkten ebenfalls en masse abgestoßen. Unverändert ist die Situation hingegen bei europäischen Aktien: Sie werden gemieden wie die Pest. 

Performanceergebnisse der Vergangenheit lassen keine Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung eines Investmentfonds zu. Wert und Rendite einer Anlage in Fonds können steigen oder fallen. Anleger können gegebenenfalls nur weniger als das investierte Kapital ausgezahlt bekommen. Auch Währungsschwankungen können das Investment beeinflussen. Beachten Sie die Vorschriften für Werbung und Angebot von Anteilen im InvFG 2011 §128 ff. Die Informationen auf www.e-fundresearch.com repräsentieren keine Empfehlungen für den Kauf, Verkauf oder das Halten von Wertpapieren, Fonds oder sonstigen Vermögensgegenständen. Die Informationen des Internetauftritts der e-fundresearch.com Data GmbH wurden sorgfältig erstellt. Dennoch kann es zu unbeabsichtigt fehlerhaften Darstellungen kommen. Eine Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen kann daher nicht übernommen werden. Gleiches gilt auch für alle anderen Websites, auf die mittels Hyperlink verwiesen wird. Die e-fundresearch.com Data GmbH lehnt jegliche Haftung für unmittelbare, konkrete oder sonstige Schäden ab, die im Zusammenhang mit den angebotenen oder sonstigen verfügbaren Informationen entstehen.

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