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Igor de Maack: Mario´s Abschiedsgeschenk

Auf ihrer jüngsten Sitzung hat die EZB Zinssenkungen und eine Wiederaufnahme ihrer quantitativen Lockerung in Form von Anleihekäufen signalisiert und damit die Anleiherenditen in negatives Terrain gedrückt. Natixis Investment Managers | 30.07.2019 10:58 Uhr
Igor de Maack, Fondsmanager und Sprecher, DNCA / © Natixis Investment Managers
Igor de Maack, Fondsmanager und Sprecher, DNCA / © Natixis Investment Managers

Das System der Staffelung, das die Auswirkungen der Negativzinsen auf überschüssige Einlagen der Banken eindämmt, wird die Erfolgsrechnung der großen europäischen Geldhäuser entlasten. Die Märkte haben sich von diesen Maßnahmen nicht allzu überrascht gezeigt, dürften inmitten der Berichtssaison aber auch ganz auf die vorgelegten Geschäftszahlen und die möglichen Fusionen und Übernahmen (Osram, Grandvision, Cobham, Coface...) fokussiert sein.

Jeweils unterschiedliche Reaktionen lösten die Gewinnwarnungen aus. Im Automobilsektor entpuppte sich der Ausblick der Anleger als allzu pessimistisch, wenngleich die Schwierigkeiten der zyklischen Sektoren insgesamt nicht zu unterschätzen sind. Entsprechend gnädig wurden die veröffentlichten Ergebnisse etwa von Faurecia und Plastic Omnium aufgenommen. Auch für die zweite Jahreshälfte sind kaum Änderungen am Paradigma der Märkte zu erwarten. Das weltweite Wirtschaftswachstum hält sich trotz der Abkühlung. Das verarbeitende Gewerbe leidet unter dem Handelskrieg.

Die Unternehmen vermögen es weiterhin, Mehrwert oder großzügige Dividenden abzuwerfen. Aktien zählen auch künftig zu den seltenen realen Vermögenswerten, mit denen Anleger trotz der heute allzu expansiven Geldpolitik noch eine gewisse Wertsteigerung erzielen können. Bis zum Ende hat ‚Super-Mario‘ damit eine einzige Politik verfolgt: die der Rettung des Euro (was kein geringer Erfolg ist), aber auch die der Möglichkeit für klamme Staaten, sich zu sehr geringen Kosten zu finanzieren (was ins finanzielle Absurdistan führt).

Sein Vorgehen hat indes keinen echten wirtschaftlichen Aufschwung gezeitigt und schon gar nicht die Lohninflation wiederbelebt. Wenn er den Stab an Christine Lagarde abgibt, hinterlässt er einen Währungsraum, der zwar gerettet ist, in dem aber nahezu japanische Verhältnisse herrschen: Alterung der Bevölkerung, schwaches Wachstum und dauerhaft negative reale Langzeitzinsen. Zweifel an seiner Politik hatte er nie. Was zur Zeit der Eurokrise 2011 seine Stärke war, ist heute jedoch vielleicht zu einer Schwäche geworden. Wie schrieb noch der große deutsche Philosoph Nietzsche? „Nicht der Zweifel, die Gewissheit ist das, was wahnsinnig macht.“

Igor de Maack, Fondsmanager und Sprecher, DNCA

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