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Ostrum AM Stratege: Jobmaschine in den USA stottert, stärkere Konjunkturerholung nötig

Obwohl die vor wenigen Tagen veröffentlichten Daten zum Arbeitsmarkt in den USA einen starken Rückgang der Arbeitslosigkeit im August zeigten, ist Axel Botte, Marktstratege beim französischen Vermögensverwalter Ostrum Asset Management, nicht überzeugt, dass es sich um einen nachhaltigen Aufschwung handelt. In seinem aktuellen Strateg Weekly weist er auf einige Schwächen des US-Arbeitsmarktes hin. Natixis Investment Managers | 10.09.2020 11:51 Uhr
Axel Botte, Marktstratege beim französischen Vermögensverwalter Ostrum Asset Management / © Natixis Investment Managers
Axel Botte, Marktstratege beim französischen Vermögensverwalter Ostrum Asset Management / © Natixis Investment Managers

Botte: „Der Rückgang der Arbeitslosigkeit ist vor allem auf die Rückkehr von Arbeitnehmern an ihren Arbeitsplatz nach den vorübergehenden Entlassungen während des Lockdowns zurückzuführen. Was jedoch viel schneller als in den letzten beiden US-Rezessionen steigt, ist die Zahl der Arbeitsplätze, die aufgrund von Unternehmensumstrukturierungen oder -konkursen dauerhaft verloren gehen. Sie machen bereits 2,12 Prozent der gesamten Erwerbsbevölkerung aus. Im Allgemeinen zeigen sich solche dauerhaften Arbeitsplatzverluste erst gegen Ende der Rezessionen. Die „Non-Farm Payroll“-Umfrage deutet darauf hin, dass im August nur 1 Million Arbeitsplätze im privaten Sektor hinzugekommen sind. Und dass die Beschäftigung im öffentlichen Dienst vorübergehend anstieg, ist auf die alle zehn Jahre stattfindende Volkszählung zurückzuführen. Viele Kommunen haben finanzielle Schwierigkeiten, was darauf hindeutet, dass die Entlassungen im öffentlichen Sektor in den kommenden Monaten zunehmen werden. Die derzeitige Wachstumserholung reicht daher nach wie vor nicht aus, um die US-Job-Maschine in Gang zu bringen.

Dies ist angesichts der Risiken, die auf den Finanzen der privaten Haushalte lasten, von großer Bedeutung. Ohne eine Verlängerung der Bundesmittel für Arbeitslose wird das verfügbare Einkommen der Haushalte in Kürze sinken. Während der Lockdown-Periode zurückgehaltenes Geld kann den Konsum sicher für eine gewisse Zeit unterstützen, aber erste Anzeichen einer restriktiveren Kreditvergabe könnten die Ausgaben in Zukunft bremsen. Die Kreditstandards für Kreditkarten, Autokredite, Hypotheken und Unternehmenskredite wurden im dritten Quartal verschärft. Monetäre und fiskalische Impulse trugen bisher dazu bei, Liquiditätsprobleme frühzeitig zu entschärfen. Um der stetigen Zunahme der Unternehmens­insolvenzen braucht es jedoch starkes Wachstum. Und für private Haushalte stellt das Ende des Moratoriums für Hypothekenlasten und Räumungsklagen eine harte Probe dar.“

Axel Botte, Marktstratege beim französischen Vermögensverwalter Ostrum Asset Management

Den kompletten Wochenbericht im englischen Original und die dazugehörigen Daten lesen Sie hier. 

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