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Ostrum AM: Schuldenmachen bleibt billig

Schuldenmachen bleibt billig - Effektive Zinslast der Euro-Staaten sinkt trotz wachsender Verschuldung. Natixis Investment Managers | 16.12.2020 14:03 Uhr
© Foto von Karolina Grabowska von Pexels
© Foto von Karolina Grabowska von Pexels

Dank der anhaltenden Unterstützung durch die Geldpolitik steigt gleichzeitig mit der immer höheren Staatsverschuldung auch die Schuldentragfähigkeit der Staaten. Die effektiven Kosten der Verschuldung in der Eurozone werden auch im kommenden Jahr sinken. Dies schreibt Stéphane Déo, in seinem jüngsten Marktkommentar. Seine Einschätzung stützt der Marktexperte beim französischen Asset Manager Ostrum auf die Beobachtung der effektiven Zinsen, also der im Schnitt auf die gesamten ausstehenden Staatsanleihen zu zahlenden Rate. 

Seit Beginn 2000 befinden sich diese für die Länder Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien in einer permanenten Abwärtsbewegung, die auch im kommenden Jahr weiter anhalten werde, so Déo. Erstens, weil neue Schuldtitel mit immer niedrigeren Kupons ausgegeben werden. Zweitens, weil die fälligen Schulden, die in der Vergangenheit mit hohen Kupons ausgegeben wurden, durch Anleihen mit einem niedrigeren Kupon ersetzt werden. 

Die Folgen sinkender effektiver Zinsen haben einen erheblichen Effekt auf den Schuldendienst der Länder. Zwar bedeuten neue Schulden im kommenden Jahr eine Erhöhung der Gesamtverschuldung. Der niedrige effektive Zins hält die Auswirkungen für den Schuldendienst allerdings in Grenzen. Auch die Refinanzierung fälliger Schuldtitel wird die Regierungen kaum belasten. So werden etwa im kommenden Jahr vier Anleihen der Bundesrepublik Deutschland fällig. Sie belaufen sich auf 54 Milliarden Euro und haben einen durchschnittlichen Kupon von 2,69 Prozent. Gegenwärtig besteht kein Zweifel daran, dass Deutschland in der Lage sein wird zu deutlich besseren Konditionen zu refinanzieren. Geht man beispielsweise von einem Nullkupon aus, würde dies dem Fiskus 1,5 Milliarden an Zinszahlungen gegenüber vorher ersparen. 

Zusammenfassend schreibt Déo: „Unbestritten ist die steigende Staatsverschuldung in Europa nicht auf die leichter Schulter zu nehmen. Mit Blick auf deren Finanzierungskosten haben die geldpolitischen Maßnahmen der EZB aber positiv gewirkt und den Anstieg des Schuldenstandes mehr als kompensiert. Das hat nicht nur Bedeutung für die Schuldentragfähigkeit der Staaten, sondern schafft den Regierungen auch einen gewissen Handlungsspielraum zu Bekämpfung der Folge der Pandemie.“

Den ausführlichen Marktkommentar aus dem Hause Ostrum Asset Management finden Sie hier als PDF-Dokument.

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