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Eaton Vance: Ob Zuma oder Ramaphosa, Südafrika bleibt sich treu

Die staatliche südafrikanische Eskom Holdings gehört zu den größten Versorgern der Welt und erzeugt nicht nur rund 95% des südafrikanischen Stroms, sondern deckt auch rund 45% des gesamtafrikanischen Energiebedarfs. Diese Woche sickerte eine interne Präsentation durch, nachdem auf einem Executive Forum deutliche Fragen zu der Zukunftsfähigkeit des Konzerns laut geworden waren. Eaton Vance | 30.08.2019 16:13 Uhr
© Pixabay
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Die Verbindlichkeiten von Eskom summieren sich auf rund 17% der südafrikanischen Staatsschulden, ein Zusammenbruch des Versorgers wäre für das Land katastrophal. Seit Jahren ächzt Eskom unter zu hohen Kosten und Zinsen für einen riesigen Schuldenberg, zuletzt musste die Regierung einspringen. Durch die Rettungsaktion sind auch die Defizitprognosen für den öffentlichen Haushalt gestiegen, die Staatsverschuldung ist auf über 50% der Wirtschaftsleistung geklettert.

Die Suche nach einer nachhaltigen Lösung

Am 22. August präsentierte der amtierende CEO Jabu Mabuza vor rund 600 leitenden Managern und Führungskräften seine Strategie vor. ¹ Dabei stellte er unmissverständlich klar, dass "Eskom in seiner derzeitigen Form langfristig nicht überlebensfähig ist.“ Das Unternehmen kann seine Schulden nur durch neue Kredite bedienen, der Umsatz sinkt, die Arbeits- und Kohlekosten steigen und das Geschäftsmodell ist nicht mehr zeitgemäß. So gerät Eskom langsam in eine „Todesspirale.“²

Eine Insolvenz hätte verheerende Folgen: Der südafrikanische Rand (ZAR) würde abwerten, die Bonität des Landes würde auf Junk-Status herabgestuft, südafrikanische Staatsanleihen gerieten unter Verkaufsdruck, das Land müsste von internationalen Kreditgebern gerettet werden. Deshalb nimmt der Turnaround-Plan sowohl Eskom selbst als auch der Regierung in die Pflicht. Mabusa will drei Ziele erreichen: 

  • Stabilisierung durch bessere Governance, höhere Rentabilität und zuverlässige Stromversorgung
  • Aufspaltung in drei Sparten für Erzeugung, Verteilung und Übertragung von Strom
  • Wachstum durch CO2-Reduzierung im Energiemix, Ausbau erneuerbarer Energien und Erweiterung der Kundenbasis

Wegen Wartungs- und Kapazitätsmängeln kommt es in Südafrika schon seit Jahren immer wieder zu Stromausfällen. Manche vermuten Sabotageakte hinter den Blackouts, und die jetzt durchgestochene Präsentation könnte diesen Verdacht noch verstärken. Aus unserer Sicht sollte Eskom so schnell wie möglich auf einen nachhaltigen Kurs gebracht werden.

Fazit: Schon seit Langem kritisieren wir die Politik Südafrikas, die Fundamentaldaten des Landes sehen wir kritisch. Unter Zumas Ägide sind die Steuereinnahmen gesunken, die Schulden gestiegen, Staatsunternehmen in Konkurs gegangen. Mit Ramaphosa an der Spitze des Landes hat sich daran nichts geändert. Die jetzt durchgesickerte Präsentation macht die existenzielle Bedrohung für Eskom deutlich – und ist doch nur ein weiteres Zeugnis der gigantischen Herausforderungen, vor denen Südafrika steht. 

Weitere Artikel von Eaton Vance finden Sie hier

1 EE Publishers, „Analysis: Eskom unveils next stage of restructuring and turnaround plan“ von Chris Yelland, 22. August 2019. https://www.ee.co.za/article/the-next-steps-of-the-eskom-restructuring-and-turnaround-plan-revealed.html

2 EE Publishers, "Engagement on Eskom's Strategy," Executive Forum, August 2019. https://www.ee.co.za/wp-content/uploads/2019/08/Executive-Forum-Strategy-Presentation-22-August-2019-v7.pdf

 

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