Neuberger legt Schwellenländeraktienfonds mit Value-Fokus auf

Neuberger erweitert seine Produktpalette um den Neuberger Emerging Markets Equity Fund. Die Strategie verfolgt einen benchmark-unabhängigen Bottom-up-Value-Ansatz. Das Management-Team fokussiert sich dabei auf antizyklische Gelegenheiten in unterbewerteten und wenig gecoverten Segmenten der Schwellenländer, um langfristigen Kapitalzuwachs jenseits gängiger Konsenspositionen zu generieren. Neuberger | 04.05.2026 12:32 Uhr
Juan Torres, Portfoliomanager, Vera German, CFA, Portfoliomanagerin & José Cosío, Head of Global Intermediary ex US bei Neuberger / © e-fundresearch.com / Neuberger
Juan Torres, Portfoliomanager, Vera German, CFA, Portfoliomanagerin & José Cosío, Head of Global Intermediary ex US bei Neuberger / © e-fundresearch.com / Neuberger

Neuberger gibt die Auflegung des Neuberger Emerging Markets Equity Fund bekannt. Er wird von Juan Torres und Vera German verwaltet, die 2025 zu Neuberger kamen und zusammen über mehr als drei Jahrzehnte Anlageerfahrung verfügen.

Bottom-up-Value-Ansatz abseits der Benchmark

Die Strategie zielt darauf ab, langfristigen Kapitalzuwachs zu erzielen, indem sie vernachlässigte Anlagechancen in aufstrebenden Märkten über verschiedene Länder, Sektoren und Marktkapitalisierungen hinweg aufspürt. Die Aktienauswahl basiert auf einem Benchmark-unabhängigen Bottom-up-Value-Ansatz. Dieser ist darauf ausgerichtet, fehlbewertete Unternehmen zu identifizieren, die im günstigsten Quintil des Schwellenländeruniversums gehandelt werden.

Antizyklischer Fokus auf unterschiedliche Value-Typen

Die Strategie verfolgt einen antizyklischen Ansatz, den die Manager als „makrobewusst – nicht makrogetrieben“ beschreiben. Das Portfolio umfasst typischerweise zwischen 30 und 70 Aktien und basiert auf einem Value-Framework mit fünf Säulen: Fallen Angels, Zykliker, Sondersituationen, strukturelle Herausforderungen und verborgenes Wachstum. Dieser Ansatz soll eine Diversifikation über verschiedene Value-Typen bieten und dabei einen disziplinierten Fokus auf absolute Renditen wahren.

Chancen in wenig beachteten Marktsegmenten

Juan Torres, Portfoliomanager bei Neuberger, kommentiert: „Schwellenländer gehören nach wie vor zu den am stärksten untergewichteten und am wenigsten durch Research abgedeckten Bereichen des globalen Aktienmarkts. Wir sind überzeugt, dass genau dort disziplinierte Value-Investoren attraktive Chancen finden können. Die Breite des Anlageuniversums, kombiniert mit den strukturellen Herausforderungen, die viele aktive Investoren abschrecken, schafft die Voraussetzungen für einen antizyklischen, Research-getriebenen Ansatz, der langfristig echten Mehrwert generiert. Wir suchen bewusst nach Unternehmen, die jenseits der allgemeinen Investorenaufmerksamkeit liegen.“

Bewertungen im Value-Segment bleiben attraktiv

Vera German, CFA, Portfoliomanagerin bei Neuberger, fügt hinzu: „Der Neuberger Emerging Markets Equity Fund bietet Investoren einen aktiv verwalteten, auf fester Überzeugung basierenden Zugang zu diesen Chancen. Die Bewertungen im Value-Segment liegen weiterhin auf historisch attraktiven Niveaus. In Kombination mit einer wachsenden Zahl von Katalysatoren in den Schwellenländern ergibt sich daraus ein attraktives Umfeld, um eine gezielte Allokation in Betracht zu ziehen. Der Fonds ist darauf ausgelegt, durch einen konsequenten Bottom-up-Prozess Renditen zu erzielen – mit Fokus auf Unternehmen, die zu einem erheblichen Abschlag gegenüber ihrem inneren Wert gehandelt werden.“

Diversifikation jenseits gängiger Konsenspositionen

José Cosío, Head of Global Intermediary ex US bei Neuberger, ergänzt: „Der Launch erfolgt, während Schwellenländeraktien mit einem der größten Bewertungsabschläge gegenüber entwickelten Märkten der vergangenen Jahre gehandelt werden. Zugleich schaffen aktionärsfreundliche Reformen in Märkten wie Korea und Brasilien neue Treiber für Value-orientierte Sektoren. Für Kunden, die eine Diversifikation jenseits der Konsenspositionen suchen, die viele Schwellenländerstrategien 

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