Neuberger gibt die Auflegung des Neuberger Japan Equity Fund bekannt. Der UCITS-Fonds wird vom Japan-Equity-Team unter der Leitung von Keita Kubota, Senior Portfoliomanager und Head of Japanese Equities, verwaltet. Das in Tokio ansässige Team verfügt zusammen über mehr als 20 Jahre Erfahrung mit Investments in japanische Aktien und verfolgt die zugrundeliegende Strategie bereits seit Januar 2021.
Der Fonds eröffnet internationalen Anlegern Zugang zu einem Research-getriebenen Bottom-up-Ansatz. Das konzentrierte Portfolio umfasst in der Regel 35 bis 65 hochwertige japanische Unternehmen aus dem gesamten Marktkapitalisierungsspektrum.
Die Strategie basiert auf einem proprietären Vier-Säulen-Bewertungsmodell, das Fundamentaldaten, Bewertung, Nachhaltigkeit und das Potenzial für aktiven Investorendialog berücksichtigt. Das Team hat das Ziel, fehlbewertete, qualitativ hochwertige Unternehmen zu identifizieren, die von einem zukunftsorientierten Management mit Fokus auf nachhaltigem langfristigem Wachstum geführt werden. Das Anlageuniversum umfasst börsennotierte japanische Unternehmen. Das Portfolio wird aus einer vierteljährlich überprüften Beobachtungsliste von 80 bis 120 Namen zusammengestellt.
Viele dieser Unternehmen profitieren von globalen Megatrends. Ihre Aktien werden aber weiterhin mit Abschlägen gegenüber internationalen Wettbewerbern gehandelt – häufig aufgrund einer Kombination aus schwächerer Unternehmensführung, ineffizienter Kapitalallokation und mangelhafter Offenlegung. Dank der laufenden Reformen und des Paradigmenwechsels in der Wirtschaft werden jedoch viele dieser Probleme angegangen. Das trägt dazu bei, die Bewertungslücke zu verringern.
Kubota kommentiert: „Japans Aktienmarkt hat sich in den vergangenen 18 Monaten stark entwickelt. Globale Anleger erkennen, dass sich die Region dem Ende der sogenannten‚verlorenen Jahrzehnte‘ der Deflation nähert. Der überzeugendste Teil dieser Story liegt aber noch vor uns. Die wachstumsorientierte Premierministerin Sanae Takaichi führt eine neue, stabile Regierung. Die Gewinndynamik verbreitert sich, die Governance-Reform wird zu einem direkten Renditetreiber und die Kapitalzuflüsse liegen weiterhin deutlich unter den Höchstständen früherer Zyklen. Ein All-Cap-Ansatz ist besonders gut positioniert, um an diesem Wandel in vollem Umfang teilzuhaben. Er bietet nicht nur Zugang zu den bekannten Large-Cap-Marktführern, sondern auch zu den dynamischen und deutlich weniger Research-abgedeckten Mid- und Small-Cap-Segmenten, in denen die Reformumsetzung noch in einem früheren Stadium steckt, Informationsineffizienzen fortbestehen und das Neubewertungspotenzial am ausgeprägtesten ist.“
Jesco Schwarz, Head of Intermediary Client Group für Deutschland und Österreich bei Neuberger, ergänzt: „Japan ist ein Markt, in dem sich Überzeugung und Geduld tendenziell auszahlen. Wir beobachten eine wachsende Nachfrage unserer Kunden nach einer Strategie, die über den Index hinausgeht und deren Manager direkt mit den Unternehmen in den Dialog treten. Dieser Fonds gibt ihnen Zugang zu einem Team, das genau dies seit Jahren tut – über eine Struktur, die für sie passt.“
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