Netzwerkbetreiber bleiben größte Position im Infrastrukturfonds Ve-RI Listed Infrastructure

Im Zuge der letzten quartalsweisen, rein regelbasierten Reallokation des Ve-RI Listed Infrastructure (DE0009763342 [R] und DE000A0MKQN1 [I]) wurden sieben der dreißig im Portfolio befindlichen Titel ausgetauscht und die Gewichtung der einzelnen Werte zueinander wieder ausgeglichen. La Française Systematic Asset Management | 22.10.2020 15:34 Uhr
© Photo by Shawn Ang on Unsplash
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  • Letzte quartalsweise Reallokation des Ve-RI Listed Infrastructure für 2020 abgeschlossen
  • Netzwerkbetreiber und Eisenbahnunternehmen bleiben die am Stärksten gewichteten Sektoren
  • Italien und Japan sind die bevorzugten Regionen

Der Fonds investiert ausschließlich in Unternehmen aus dem Bereich Kerninfrastruktur. Darunter versteht man Netzwerkbetreiber für Energie und Rohstoffe, wie Strom, Öl und Gas sowie zur Kommunikation, aber auch Betreiber von See- und Flughäfen, Mautstraßen, Tunneln und Brücken fallen darunter. Diese Unternehmen zeichnet aus, dass sie über einen stabilen Cashflow aus langfristigen Nutzungsverträgen verfügen. Weiterhin ist absehbar, dass die aktuell weltweit angelegten Konjunkturprogramme auch in den Ausbau von Infrastrukturen fließen werden, was dieser Assetklasse zugutekommen sollte.

Regelbasiertes Vorgehen

Zur Selektion der Aktien verwendet das Fondsmanagement von La Française Asset Management das eigens entwickelte Aktienselektionsmodell, das rein systematisch vorgeht. Neben Quality- und Value-Bewertungen kommen dabei die rein quantitativen Kriterien Trendstabilität, Low Risk und Nachhaltigkeit (sogenannte ESG-Kriterien) zum Einsatz. Aus der Kombination dieser Kriterien ergibt sich ein Gesamtranking. Die 30 Top-Werte werden quartalsweise und gleichgewichtet in das Portfolio aufgenommen.

Netzwerkbetreiber und Eisenbahn dominieren

Bei der Sektorverteilung dominieren weiterhin mit rund 37 Prozent die Netzwerkebetreiber. Neu aufgenommen wurde beispielsweise aus diesem Sektor das japanische Stromversorgungsunternehmen Tohoku Electric Power. Dabei handelt es sich um einen der zehn größten Energieversorger Japans. Auf Platz zwei der Sektoren bleiben die Eisenbahnunternehmen mit etwas mehr als 23 Prozent. „Die hohe Gewichtung auf Netzwerkbetreiber wirkte sich positiv auf die Fondsentwicklung aus. Auch die deutliche Untergewichtung bei Mautstraßen stellte sich im Rückblick auf das vergangene Quartal als sinnvoll heraus. Unser regelbasierter Investmentprozess hat hier die richtigen Signale generiert“, so Christian Riemann, zuständiger Fondsmanager des Ve-RI Listed Infrastructure.

Geringe Korrelation durch aktive Aktienselektion

Ein interessantes Unternehmen, welches sich weiterhin im Fonds befindet und nicht unbedingt jedem Anleger geläufig sein wird, ist American Tower Corporation. Dieses entwickelt und betreibt Sende- und Funktürme sowie Antennensysteme für Kunden in den USA und Schwellenländern wie Mexiko, Brasilien und Indien. Auch der neuseeländische Hafenbetreiber Port of Tauranga verdeutlicht als Neuzugang, dass der Fonds innerhalb der Infrastrukturunternehmen sehr breit diversifiziert. „Der Vergleich zu den üblichen Marktindizes zeigt, dass mit diesem Fonds die Diversifikation eines Portfolios deutlich erhöht werden kann. So liegt beispielsweise die Korrelation zum S&P 500 (NR EUR) bei minus 0,04 und zum Weltindex MSCI World (NR EUR) bei 0,08.* Anleger bekommen mit unserem Ansatz einfach und bequem einen weltweiten Zugang zum Segment der Kerninfrastrukturunternehmen“, so Riemann weiter.

* Quelle: Morningstar; Stand: 07.09.2020

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