„Um das Pariser Klimaziel einer maximalen Erderwärmung von deutlich unter 2 Grad zu erreichen, müssen die größten Verschmutzer von heute eine 180-Grad-Drehung hin zu einer klimaneutralen Unternehmensstrategie vollziehen. Genau auf diese sogenannten Transitioners zielt unser Ansatz ab. Ergänzt wird unser Portfolio durch sogenannte Enabler. Das sind Technologie- und Know-how-Lieferanten, die die Transitioners auf diesem Weg unterstützen“, so Nina Lagron, zuständige Fondsmanagerin bei La Française.
Das Ergebnis ist ein Portfolio aus Global Playern unterschiedlicher Branchen, die eine hohe Innovationskraft in Sachen Kohlenstoffvermeidung zeigen. Ende März 2020 betrug der in Tonnen pro investierte Million Euro umgerechnete CO2-Ausstoß des Fondsportfolios lediglich 29 Tonnen, während es der MSCI-World-Index auf 129 Tonnen brachte. Tatsächlich hat der Fonds innerhalb der letzten drei Jahre auf Basis des Fondsvolumens und der getätigten Investments rund 45.500 Tonnen CO2 gegenüber dem MSCI-World-Index eingespart. Das entspricht in etwa dem gebundenen Kohlenstoff von 750.000 Bäumen, über einen Zeitraum von zehn Jahren.
Möglich gemacht wird diese Impact-Strategie des Fonds durch das hauseigne Research-Center zu nachhaltigem Investment. Insgesamt neun Analysten werten Unternehmensdaten aus und bestimmen unter anderem den Fortschritt der Dekarbonisierung der einzelnen Unternehmen. Dabei werden nicht nur historische Kennzahlen verarbeitet, sondern auch die künftigen Entwicklungen berücksichtigt. „Der Blick zurück mittels Zahlen aus der Vergangenheit ist zwar hilfreich, sagt aber wenig über die aktuelle bzw. künftige Entwicklung eines Unternehmens aus. Wir sind einen Schritt weiter und können den möglichen weiteren Weg der angestrebten Dekarbonisierung eines Unternehmens bestimmen. Das macht unseren Ansatz so besonders“, sagt Roland Rott, Head of ESG bei La Française Asset Management.
Dabei wird der Nachhaltigkeitsgedanke nicht als Selbstzweck gesehen. Vielmehr zeichnet sich immer deutlicher ab, dass nachhaltig operierende Unternehmen einen Vorteil gegenüber ihren Mitbewerbern generieren und Investoren davon profitieren können. „Kunden suchen aktiv nach nachhaltigeren Produkten. Die Umstellung weg von fossilen Brennstoffen senkt langfristig die Kosten deutlich und schafft Rechtssicherheit in einem sich verschärfenden regulatorischen Umfeld. Das schlägt sich tendenziell auch im Börsenkurs positiv nieder“, so Nina Lagron weiter.
Auch in der aktuellen Corona-Krise zeigt sich diese Strategie als stabilisierender Faktor: Unternehmen, die einen ganzheitlichen Ansatz zur Wertschöpfung verfolgen, befinden sich bereits auf dem langen Weg der Transformation, der sie Schritt für Schritt flexibler machen. Dadurch ist das jeweilige Unternehmen eher in der Lage kurzfristige Schocks aufzufangen. „Unvorhergesehene Ereignisse wie eine Pandemie können viel besser verkraftet werden, wenn bereits ein flexibles zukunftsorientiertes Denken gegeben ist. Unternehmen, die ESG-Kriterien integrieren, sind zudem agiler und innovativer, weil sie einen kontinuierlichen Veränderungsprozess durchlaufen. Erste Daten zeigen, dass während des jüngsten Abschwungs am Aktienmarkt solide nachhaltige Unternehmen sowohl in Bullen- als auch in Bärenmärkten besser ab als ihre Konkurrenten abschnitten“, meint Nina Lagron.
Seit Anfang Juni 2017 erzielte der La Française LUX-Inflection Point Carbon Impact Global (I (C) EUR) eine Gesamtrendite von plus 15,33 Prozent. Das entspricht einer durchschnittlichen jährlichen Rendite von 4,78 Prozent bei einer Volatilität von 23,55 Prozent. Die Einjahresperformance des Fonds liegt aktuell bei 5,02 Prozent (Stand: 19.06.2020).
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