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Das Wohnungswesen ist für die Wirtschaft von großer Bedeutung, da es rund 38 Billionen US-Dollar oder etwa ein Viertel des Haushaltsvermögens ausmacht. Es ist auch ein großer Bestandteil der Inflation und ein ausgesprochen zinssensibler Wirtschaftssektor. Diese Faktoren machen den Bereich wahrscheinlich zu einem Schwerpunkt der Straffungspolitik der Federal Reserve (Fed). Ist das Fundament des Wohnungswesens stabil?

- Der Wohnungsmarkt macht ein Drittel des Verbraucherpreisindexes aus und ist daher maßgeblich an der hohen Inflation beteiligt, die die Fed abzumildern versucht. Darüber hinaus handelt es sich um eine große Quelle amerikanischen Wohlstands. Sie ist für die Instrumente der Fed anfällig, da höhere Zinssätze den Kauf von Häusern und Wohnungen weniger erschwinglich machen und damit die Wohnbautätigkeit bremsen.
- Mit dem Doppeleffekt aus steigenden Immobilienpreisen und Zinssätzen im vergangenen Jahr ist die Erschwinglichkeit von Wohnraum deutlich gesunken. Offizielle Zahlen liegen zwar noch nicht vor, aber wir schätzen, dass die Erschwinglichkeit im April 2022 auf ein Niveau gesunken ist, das es seit der Immobilienblase von 2007 nicht mehr gegeben hat.
- Weniger erschwinglicher Wohnraum kann eine rückläufige Entwicklung beim Kauf, Bau und Umbau von Häusern bedeuten. Auch die Verbraucherausgaben könnten sich abschwächen, was sich insbesondere auf langlebige Haushaltsprodukte wie Baumaterialien, Einrichtungsgegenstände und Haushaltsgeräte auswirken könnte.
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