In den letzten Jahrzehnten profitierten US-Unternehmen von effizienten Lieferketten und wettbewerbsfähigen Preisen, indem sie Produkte aus dem Ausland bezogen. Allerdings wurde diese Entwicklung durch die Pandemie unterbrochen. Die Folge: Unternehmen überdenken nun die Tragfähigkeit ihrer Lieferketten, und einige Unternehmen haben bereits die Produktion in die USA zurückverlagert. Wie könnte sich das Reshoring in den nächsten zehn Jahren auf US-Unternehmen auswirken und wie könnten Investoren davon profitieren?

- Der Reshoring-Trend hat sich aufgrund der Pandemie sowie zunehmender geopolitischer Spannungen und Handelskriege beschleunigt. Infolgedessen überdenken US-Unternehmen die impliziten Kosten der Beschaffung von Waren und Dienstleistungen im Ausland, wo Lieferzuverlässigkeit weiterhin entscheidend ist. Wie die Abbildung zeigt, haben die jährlichen Stellenangebote für Reshoring und ausländische Direktinvestitionen (FDI) bzw. internationale Unternehmen, die in den USA tätig sind, in den letzten drei Jahren deutlich zugenommen.
- Wir glauben, dass die Zunahme von Arbeitsplätzen im verarbeitenden Gewerbe in Verbindung mit Fortschritten bei der Automatisierung langfristig zu größeren Produktivitätssteigerungen und damit zu einer besseren Wettbewerbsfähigkeit der US-Hersteller führen werden. Darüber hinaus kann die zunehmende Automatisierung auch eine Lösung für das Problem der Rekrutierung qualifizierter Arbeitskräfte sein und gleichzeitig die Möglichkeit bieten, schnell auf Kundenwünsche zu reagieren.
- Um weltweit wettbewerbsfähig zu bleiben, werden die US-Hersteller unserer Ansicht nach auf lange Sicht viel in die Automatisierung investieren müssen. Außerdem glauben wir, dass Unternehmen, die Automatisierung und Produktivitätssteigerungen ermöglichen, wie z. B. Industriehardware, Halbleiter, Software und Energieexplorationstechnologie, langfristige Anlagechancen bieten können.
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