US-Inflation lässt nach: Warum die Fed trotzdem die Zinsen erhöhen dürfte

Die US-Inflation zeigt erste Entspannungssignale, doch für die Fed reichen sie nicht aus. Addison Maier von Janus Henderson erklärt, warum eine Zinserhöhung dennoch kaum abzuwenden ist. Janus Henderson Investors | 14.09.2026 08:02 Uhr
Addison Maier, Portfoliomanager, Janus Henderson Investors / © e-fundresearch.com / Janus Henderson Investors
Addison Maier, Portfoliomanager, Janus Henderson Investors / © e-fundresearch.com / Janus Henderson Investors

Nach einem soliden PPI-Wert (Erzeugerpreisindex) macht der am Freitag veröffentlichte, über den Erwartungen liegende CPI-Wert eine Zinserhöhung bei der FOMC-Sitzung in dieser Woche so gut wie sicher. In diesem Jahr haben wir uns auf die drei Hauptfaktoren konzentriert, die die Inflation antreiben – Zölle, Energie und den Ausbau der KI –, haben aber den sich abkühlenden Immobilienmarkt als Hintergrundfaktor im Auge behalten. Die Zölle verlieren weiter an Bedeutung: Die Güterpreise stiegen im Jahresvergleich um 0,9 %; dies ist der erste Wert unter 1 % im Jahresvergleich seit Juni 2025, unmittelbar nach Inkrafttreten der ersten Zölle. 

Dieser liegt jedoch weiterhin deutlich über dem historischen Niveau vor der Corona-Pandemie von rund -1 % im Jahresvergleich bei den Güterpreisen. Auch innerhalb der großen Kategorie „Wohnen“ stieg der OER (Owners Equivalent Rent) nur um +3,4 % und erreichte damit den niedrigsten Jahresvergleichswert seit 2021. Dies steht im Einklang mit der Abschwächung auf dem Wohnungsmarkt und bei den Mieten in den verschiedenen Märkten.

Aus Sicht der Fed reichen diese Anzeichen für Fortschritte jedoch nicht aus. Denn man muss berücksichtigen, wie lange die USA bereits über dem Inflationsziel liegen und dass der Inflationsdruck durch die Energiepreise und den Ausbau der KI weiterhin anhält. Es gibt also einige ermutigende Anzeichen, doch sie kommen zu spät und sind zu gering, um eine Zinserhöhung abzuwenden.

Von Addison Maier, Portfoliomanager, Janus Henderson Investors

Weitere beliebte Meldungen:

Performanceergebnisse der Vergangenheit lassen keine Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung eines Investmentfonds oder Wertpapiers zu. Wert und Rendite einer Anlage in Fonds oder Wertpapieren können steigen oder fallen. Anleger können gegebenenfalls nur weniger als das investierte Kapital ausgezahlt bekommen. Auch Währungsschwankungen können das Investment beeinflussen. Beachten Sie die Vorschriften für Werbung und Angebot von Anteilen im InvFG 2011 §128 ff. Die Informationen auf www.e-fundresearch.com repräsentieren keine Empfehlungen für den Kauf, Verkauf oder das Halten von Wertpapieren, Fonds oder sonstigen Vermögensgegenständen. Die Informationen des Internetauftritts der e-fundresearch.com AG wurden sorgfältig erstellt. Dennoch kann es zu unbeabsichtigt fehlerhaften Darstellungen kommen. Eine Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen kann daher nicht übernommen werden. Gleiches gilt auch für alle anderen Websites, auf die mittels Hyperlink verwiesen wird. Die e-fundresearch.com AG lehnt jegliche Haftung für unmittelbare, konkrete oder sonstige Schäden ab, die im Zusammenhang mit den angebotenen oder sonstigen verfügbaren Informationen entstehen. Das NewsCenter ist eine kostenpflichtige Sonderwerbeform der e-fundresearch.com AG für Asset Management Unternehmen. Copyright und ausschließliche inhaltliche Verantwortung liegt beim Asset Management Unternehmen als Nutzer der NewsCenter Sonderwerbeform. Alle NewsCenter Meldungen stellen Presseinformationen oder Marketingmitteilungen dar.

Melden Sie sich für den kostenlosen Newsletter an

Regelmäßige Updates über die wichtigsten Markt- und Branchenentwicklungen mit starkem Fokus auf die Fondsbranche der DACH-Region.

Der Newsletter ist selbstverständlich kostenlos und kann jederzeit abbestellt werden.