Longevity beschreibt einen ganzheitlichen Ansatz, der Lebenszeit und Lebensqualität bis ins hohe Alter verlängern will – ausdrücklich inklusive finanzieller Absicherung1. Was dabei oft unterschätzt wird: Der Trend ist längst Realität. Die Lebenserwartung ist über Jahrzehnte gestiegen und soll weiter zulegen2. Für Anleger ist das die entscheidende Brücke: Mehr Jahre bedeuten mehr Jahre, in denen laufende Ausgaben gedeckt werden müssen.
Dass Longevity auch kulturell „ankommt“, lässt sich sogar in der Sprache messen: In der englischsprachigen Literatur nimmt die relative Häufigkeit des Begriffs deutlich zu.3

Demografie: mehr Lebensjahre, weniger Arbeitsjahre
Langlebigkeit ist dabei längst schon Realität. Die Betrachtung der Restlebenserwartung unterschiedlicher Alterskohorten verdeutlicht dies: Wer ein bestimmtes Alter erreicht hat, kann statistisch oft mit weiteren Jahren rechnen. Kurz: Wer länger lebt, lebt immer länger. Er hat eben die davor liegenden Sterbewahrscheinlichkeiten bereits überlebt. Das zeigt sich nicht nur für Deutschland besonders klar, sondern auch für die Europäische Union und ist global nachweisbar.2
Wie Anleger mit Kupons und Dividenden ein planbares „zweites Gehalt“ für ein längeres Leben aufbauen können, lesen Sie hier: MEHR ERFAHREN
5 % sind zurück: Warum Anleihen wieder mit Aktien konkurrieren
Renditen um die 5 Prozent, ein neuer Kurs der US-Notenbank und wieder steigende Volatilität. Im Fixed Income Channel liefert T. Rowe Price Einschätzungen zu Zinsen, Credit und globalen Anleihensegmenten.
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2 United Nations, 2024
3 Google, letzter Datenpunkt 2022, abgerufen April 2026
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