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Wie institutionelle Anleger mit Big Data umgehen

"Vorreiter" oder "Nachzügler"? Hinsichtlich des Umgangs mit hohen Datenvolumina gibt es bei institutionellen Anlegern extreme Unterschiede - die Mehrheit der Profianleger kann das Potenzial von "Big Data" noch nicht ausreichend nutzen. So die Erkentnisse einer aktuellen Studie von State-Street und der Economist Intelligence Unit ( EIU). Research | 13.11.2013 10:15 Uhr
©  e-fundresearch.com
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State Street Global Exchange hat heute die Ergebnisse einer Studie zur Bedeutung von „Big Data“, also hohen Datenvolumina, für institutionelle Anleger veröffentlicht. Die in Zusammenarbeit mit der Economist Intelligence Unit (EIU) durchgeführte Umfrage, an der über 400 institutionelle Anleger weltweit teilnahmen1, verdeutlicht, dass Profianleger mit der ihnen zur Verfügung stehenden Masse an Daten völlig unterschiedlich umgehen. Die Industrie ist in der Datennutzung praktisch in „Vorreiter“ und „Nachzügler“ gespalten. Zu den Datenvorreitern zählen nach State-Street-Definition vornehmlich solche Unternehmen, die Big Data strategisch zu ihrem Vorteil im Wettbewerb nutzen. Zu den Nachzüglern zählen Unternehmen, die eher mit der Datenverwaltung kämpfen und das Potenzial ihrer Daten noch nicht komplett ausschöpfen können. Laut Studie stellen hohe Datenvolumen, Geschwindigkeit und Vielfalt der Daten die befragten Profianleger vor die grössten Hürden. Als weitere Schwierigkeiten gaben die Befragten vor allem die Genauigkeit von Daten, dicht gefolgt von mangelnder Integration verschiedener Datenquellen und -typen sowie der Aktualität der Daten an.

Zwei Drittel der Befragten sind der Ansicht, dass das professionelle Datenmanagement ein entscheidender Erfolgsfaktor im Wettbewerb ist. Doch lediglich 29 Prozent sehen ihr Unternehmen mit der entsprechenden Technologie gerüstet. Nur rund ein Fünftel (22 Prozent) der Befragten ist von den eigenen Benchmarkdaten überzeugt und ebenso wenige von der eigenen Fähigkeit, die Optimierung elektronischer Handelsplattformen voranzutreiben.

„Die Schnelligkeit und Intensität des Wandels an den Finanzmärkten zwingt institutionelle Anleger zu mehr Beweglichkeit und Agilität. Dazu zählt auch die bessere Handhabung von Daten“, sagt Jeff Conway, Executive Vice President und Leiter von State Street Global Exchange. „Daten ohne eine zielführende Analyse ist schlichtweg nutzloses Rauschen. Unternehmen, denen es gelingt, die richtigen Schwerpunkte im Bereich Datenmanagement zu setzen, werden künftig die Führung übernehmen – schon weil es immer schwieriger wird, Anlagemöglichkeiten auszumachen und die Ausführung von Investments immer komplexer wird.“

Vorreiter im Datenbereich verfügen über bessere Möglichkeiten, um diese Herausforderungen zu meistern und umfangreiche Datenvolumina wertschöpfend einzusetzen. Sie heben sich von der Konkurrenz vor allem anhand der Extrahierung von Informationen, der Steuerung von Risiko und Performance und anhand des elektronischen Handels ab.

Die Ergebnisse der State-Street-Studie im Überblick:

  • 70 Prozent der Datenvorreiter zeigten sich hinsichtlich ihrer Prognosefähigkeit von Daten zuversichtlich; bei den Nachzüglern lediglich 43 Prozent.
  •  72 Prozent der Datenvorreiter sind darüber hinaus im Hinblick auf die Integration von Performance- und Risikoanalysen zuversichtlich, bei den Nachzüglern lediglich die Hälfte.
  • 68 Prozent sind im Hinblick auf ihre Fähigkeiten zu Szenarioanalysen und Stresstests von Portfolios zuversichtlich. Untern den Nachzüglern trifft dies nur auf 38 Prozent zu.
  •  92 Prozent der Datenvorreiter sind der Meinung, dass ihr Daten- und Analysemanagement mit dem Geschäftswachstum Schritt halten kann. Bei den Nachzüglern glaubt das lediglich die Hälfte.
  • Vorreiter treffen ausserdem intelligentere und schnellere Anlageentscheidungen: So wollen 89 Prozent der Datenvorreiter in den kommenden drei Jahren in Systeme für das Order-Management und die Auftragsausführung investieren, 77 Prozent in die Erstellung von Portfoliomodellierung und Optimierungssysteme, 70 Prozent in die Benchmarkdaten und 64 Prozent in die Risikoanalyse.


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ünf Schritte, um zum Datenvorreiter zu avancieren:

1)   Verbesserung der Risikoinstrumente für verschiedene Anlageklassen

2)   Entwicklung besserer Systeme für den Umgang mit den jüngsten aufsichtsrechtlichen Anforderungen unterschiedlicher Länder

3)   Verbesserung der Verwaltung und Extrahierung von Daten verschiedenen Ursprungs

4)   Optimierung elektronischer Handelsplattformen

5)   Entwicklung einer Datenarchitektur, die mit dem Geschäftswachstum Schritt halten kann

„Die heutigen Geschäftsmodelle erfordern Datensysteme, die über einen langen Zeitraum funktionieren müssen. Es ist enorm wichtig, in diesem Bereich die richtigen Entscheidungen zu treffen“, fügte Conway hinzu. „Es gehört einiges dazu, eine führende Rolle im Datenbereich zu erlangen, und man muss immer am Ball bleiben. Umfangreiche Datenvolumina wertschöpfend einzusetzen bedeutet nicht einfach nur, in Technologie zu investieren. Die richtigen Teams und Partner sind mindestens von ebenso grosser Bedeutung, um einen Mehrwert aus der Masse an Daten zu generieren.“

Die gesamten Ergebnisse der Studie finden interessierte Leser hier.

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