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Die Krise ist noch nicht überwunden

"Obwohl Financial Stress Indikatoren eine Beruhigung der Finanzmärkte anzeigen, kann man noch nicht von einer Normalisierung sprechen", erklärt Didier Borowski, Head of Strategy and Economic Research bei Amundi Asset Management. Dazu müsse man die makroökonomischen Faktoren genau analysieren. Drei Szenarien im Überblick. Economics | 09.01.2014 18:30 Uhr
Didier Borowski, Head of Strategy and Economic Research, Amundi Asset Management
Didier Borowski, Head of Strategy and Economic Research, Amundi Asset Management

Schwache Erholung nach der Krise

Didier Borowski: "Die Erholung der Wirtschaft in den letzten Jahren war seit den 30er Jahren die schwächste nach einer Rezession - sogar in den USA." Von Inflationsgefahr ist weit und breit nichts zu sehen. Das Wirtschaftswachstum im Jahr 2014 wird auch wieder stärker von entwickelten Volkswirtschaften geprägt sein.

Rückblick auf Didier Borowski's Ausblick vor einem Jahr
 
Der Deleveraging Prozess - sowohl im privaten als auch im öffentlichen Sektor - wirkt vor allem in Europa als Wachstumsbremse. Zinsen werden längerfristig tief bleiben und vor 2016 oder 2017 sind keine Zinserhöhungen zu erwarten.

Keine Gefahr für Anleihen-Crash

Obwohl langfristige Anleihenrenditen steigen werden, gibt es keine wirkliche Gefahr für einen Anleihen-Crash. Investments in Schwellenländern sollten sehr selektiv ausgewählt werden und die Länderselektion wird wichtiger.

Entkoppelung innerhalb Europas
 
Didier Borowski: "Noch nie in der Geschichte konnte man eine so starke Entkoppelung einzelner Volkswirtschaften innerhalb einer Währungszone beobachten. Sogar in Deutschland und Frankreich sind unterschiedliche Trends zu beobachten. Während Deutschland eine positive Handelsbilanz aufweist, hat Frankreich ein Defizit. Die Position der öffentlichen Haushalte in Frankreich verschlechtert sich und in Deutschland verbessert sie sich."

In den Randmärkten Europas (Italien, Spanien, Portugal, Griechenland) kämpft man immer noch mit einer Kreditklemme und hohen Zinsen - vor allem für Klein- und Mittelbetriebe. Das Wachstum in den Jahren vor der Krise wurde vor allem über Kredite finanziert und mit dieser Last haben diese Volkswirtschaften heute zu kämpfen.

Eine der möglichen Lösungen wäre die Steigerung der Inlandsnachfrage in Deutschland, die zu höheren Importen aus den Ländern der Eurozone führen könnte. In Spanien und Italien besteht das Risiko einer Deflation. Andererseits konnten sich spanische Exporte durch die "interne Abwertung" wieder wettbewerbsfähiger werden. Der IMF schätzt jedoch, dass sich die Wettbewerbsfähigkeit von Spanien noch um 15 Prozent steigern müßte um nachhaltig zu wirken.

Drei mögliche Szenarien im Überblick

Didier Borowski zeichnet folgende drei Szenarien für die wirtschaftliche Entwicklung im jahr 2014:

(1) Das zentrale Szenario (Eintrittswahrscheinlichkeit von 75 Prozent) geht von einer globalen Erholung der Weltwirtschaft und +2,5 Prozent Wachstum in den USA aus. Die Eurozone sollte auch wachsen - jedoch sehr unterschiedlich in den einzelnen Ländern mit Frankreich unter den schwächeren. Zinsen sollten niedrig bleiben und in Europa evt. sogar nochmals sinken und langfristige Renditen langsam ansteigen.

(2) Das zweite Szenario (20 Prozent) geht von einer stärkeren Erholung und einem Wachstum der Exportwirtschaft in der Eurozone aus. Verbesserte Defizit- und Schuldenpositionen führen zu einer strafferen Geldpolitik und einem steigenden Euro. Aktien und Corporate Bonds sollten sich gut entwickeln.

(3) Das riskante Szenario (5 Prozent) sieht einen Rückfall der Eurozone in eine Rezession und deflationäre Tendenzen, die sich fortsetzen. Die Entkoppelung innerhalb der Eurozone nimmt zu, die Stressfaktoren steigen und die Risiken von Insolvenzen und einem Übergreifen der Krise auf verschiedene Bereiche der Wirtschaft würden steigen. Dies wäre schlecht für Aktien und Corporate Bonds und auch den Euro.
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