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BLOG - Es gibt kein Standardrezept für den ETF Einsatz

Die Meinungen darüber, wie ETFs in der Vermögensverwaltung mit Investmentfonds eingesetzt werden sollten, gehen weit auseinander. Die einen sagen, dass ETFs nur im Standard-Kern - auf Englisch Core - eines Portfolios eingesetzt werden sollten. Funds | 29.03.2010 23:25 Uhr

Die anderen sind davon überzeugt, dass sich diese Produkte insbesondere für die schwer zugänglichen Randmärkte - die Satelliten oder Satellites des Portfolios - eignen. Hinzu kommt die dritte Gruppe, die alle Bereiche eines Portfolios mit ETFs besetzen möchte. Unterstützung bekommt sie dabei von den Marketing-Abteilungen vieler ETF-Anbieter, die in ihren Prospekten oftmals eine sogenannte Core-Satellite-Strategie mit ETFs anpreisen.

Aber was ist nun richtig? Grundsätzlich haben alle drei Gruppen Recht. Allerdings kommt es wie immer bei der Kapitalanlage auf den Betrachtungswinkel an. Denn Privatanleger haben in der Regel ganz andere Ansprüche an ihre Portfolios als institutionelle Anleger. Und selbst innerhalb der einzelnen Investorengruppen sind diese Ansprüche nicht einheitlich. Somit muss das, was für den einen Anleger richtig ist, noch lange nicht auf den anderen passen.

In der Regel sind ETFs unter Kostengesichtspunkten besonders im Bereich der Standardwerte effizient. Denn viele Indexwerte stecken auch in den meisten aktiv gemanagten Fonds, wodurch sich für deren Manager kaum Renditevorteile ergeben. Zudem können Positionen in ETFs sehr schnell auf- beziehungsweise abgebaut werden, ohne dass die Vermögensverwalter dabei während der normalen Handelszeiten Rücksicht auf Orderzeiten und Valutadaten nehmen müssen. Allerdings können einige aktive Manager durch eine gute Auswahl an Einzeltiteln auch bei Standardwerten Mehrerträge erzielen. Daher sollten sie nicht vollständig aus den Portfolios verbannt werden.

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Für die Satelliten gilt das Gegenteil. Zwar können auch diese Positionen mit Hilfe von ETFs schnell auf- und abgebaut werden. Aber die Indizes, welche diesen Produkten zu Grunde liegen, sind nicht immer für Investmentzwecke geschaffen worden. Das macht sich zum Beispiel an den teilweise sehr hohen Gewichtungen einzelner Titel bemerkbar. Gerade bei Investitionen in einzelne Themen oder Schwellenländer können aktive Manager die damit verbundenen Risiken durch ihr Spezialwissen reduzieren und Renditevorteile erzielen. Allerdings können Investoren noch nicht alle Randmärkte mit aktiven Managern abdecken, weil entsprechende Fonds fehlen. Dadurch müssen sie auch in diesem Bereich das eine oder andere Mal auf ETFs zurückgreifen.

Wie man sieht, gibt es Argumente für und gegen den Einsatz von ETFs in den unterschiedlichen Portfoliobereichen. Aus meiner Sicht sollten Anleger beim Aufbau ihrer Portfolios nach einer Mischung aus Kosteneffizienz und einem guten Risiko-Rendite-Verhältnis streben. Dafür ist es wichtig, eine passende Kombination aus ETFs und aktiv gemanagten Fonds zu bilden. In den Kernbereichen von Portfolios lassen sich die Kosten durch ETFs deutlich reduzieren. In den Satellitenbereichen lassen sich mit Hilfe geeigneter aktiver Manager häufig Zusatzerträge erzielen. Zudem können ETFs auf Grund ihrer hohen Liquidität und Transparenz das Risikomanagement in allen Portfoliobereichen erleichtern. Aber ein Standardrezept, wo und wie ETFs am besten eingesetzt werden sollten, kann es nicht geben.

 


Für den Inhalt der Kolumne ist allein der Verfasser verantwortlich. Der Inhalt gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder, nicht die von Thomson Reuters.

 


Über den Autor Detlef Glow, MBA (UoW):
 
Detlef Glow begann im Jahr 2005 als Leiter der Fondsanalyse für Deutschland und Österreich bei Thomson Reuters - Lipper. Seit Anfang 2007 ist er dort Leiter der Fondsanalyse für Zentral-, Nord- und Osteuropa. Zuvor war er als Direktor Portfoliomanagement bei der Feri Wealth Management GmbH in Bad Homburg als Portfoliomanger für vermögende Privatkunden tätig. Seine Karriere begann Glow neun Jahre zuvor bei der tecis Holding AG in Hamburg, wo er zuletzt als Leiter der Fondsanalyse sowohl für das quantitative als auch das qualitative Fondsresearch der tecis Asset Management AG verantwortlich war.

 


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