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EZB heizt nach Deutschland-Wahl Inflation an

Ben Lord, Co-Manager des M&G Inflation Linked Corporate Bond Fund (GB00B3VQKJ62), über seine mittelfristige Inflationserwartung, die längerfristige Lösung finanzielle Repression und wieso er Inflationsschutz als günstig ansieht. Funds | 04.07.2013 02:00 Uhr
Ben Lord, Co-Manager des M&G Inflation Linked Corporate Bond Fund
Ben Lord, Co-Manager des M&G Inflation Linked Corporate Bond Fund

Keine akute Inflationsgefahr

Lord streitet gar nicht ab, dass es derzeit in Europa nicht wirklich nach Inflation ausschaut. Die Inflationsrate liegt bekanntlich bei rund 1,5 %. Das liege einerseits an der hohen Arbeitslosigkeit, den sich normalisierenden Reallöhnen sowie den verhaltenen Wachstumsaussichten. Allerdings könne sich dieses vermeintlich sichere Szenario schnell ändern.

Finanzielle Repression am einfachsten

„Ein Rausinflationieren aus der Schuldenkrise ist nämlich einfacher zu verkaufen als Austeritätsmaßnahmen oder die Schaffung einer Fiskalunion in der EU“, zeigt sich Lord davon überzeugt, dass Zentralbanken in der entwickelten Welt die Geldallokation weiter beeinflussen werden. „Wir werden noch eine ganze Weile ein Umfeld finanzieller Repression sehen“, sagt er.

Aus Geschichte gelernt

Lord glaubt, dass die Entscheidungsträger aus dem sich in der Geschichte abfolgenden Zyklen aus Inflation und Deflation gelernt haben. Er verweist auf die knapp 10 Billionen USD – ein Betrag, der das gemeinsame BIP von Großbritannien, Deutschland und Frankreich übersteigt – die seit 2007 von den Zentralbanken in die Märkte gepumpt wurden, um Deflation zu vermeiden.

Angst vor Deflationsszenario

„Ich bin fest davon überzeugt, dass die Inflation in Europa in den kommenden fünf Jahren über den derzeit erwarteten Niveau von 0,8 % liegen wird“, so Lord. Um ein Deflationsszenario zu vermeiden, würden die Entscheidungsträger die Inflation wieder anheizen. Wann konkret soll das der Fall sein? „Gleich nach den Wahlen in Deutschland im Herbst“, bekräftigt Lord.


Inflationsschutz billig

In Europa wären die Inflationszahlen zuletzt deutlich unter das Ziel der EZB geraten, meint Lord. Das mache letztlich auch eine stimulierende Reaktion sehr wahrscheinlich. „Für den Fall, dass EZB-Chef Mario Draghi tatsächlich alles unternehmen wird, um den Euro zu retten, sollten die Breakeven-Inflationsraten steigen“, sagt er. Nachsatz: „Dann wird Inflationsschutz billig ausschauen.“

Demographie treibt Inflation

Gründe um sich gegen Inflation abzusichern, sieht Lord genügend. Neben der Politik der Zentralbanken, zähle dazu die alternde Bevölkerungsstruktur. Tatsächlich war in der Vergangenheit die Inflation immer in Zeiten mit einem geringen Arbeitskräfteangebot hoch. Aufgrund der stärkeren Verhandlungsposition der Gewerkschaften konnten dann nämlich überdurchschnittliche Lohnerhöhungen durchgesetzt werden.

Inflation schlagen riskant

„Mit herkömmlichen Fixed Income-Instrumenten die Inflation zu schlagen, ist heutzutage ein sehr riskantes Unterfangen geworden“, so der M&G-Fondsmanager weiter. Angesichts des von ihn aufgezeigten Zukunftsszenarios, mache eine Short-Duration-Strategie, die Inflationsschutz und hohe Kreditqualität kombiniere, hingegen durchaus Sinn.

Performanceergebnisse der Vergangenheit lassen keine Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung eines Investmentfonds zu. Wert und Rendite einer Anlage in Fonds können steigen oder fallen. Anleger können gegebenenfalls nur weniger als das investierte Kapital ausgezahlt bekommen. Auch Währungsschwankungen können das Investment beeinflussen. Beachten Sie die Vorschriften für Werbung und Angebot von Anteilen im InvFG 2011 §128 ff. Die Informationen auf www.e-fundresearch.com repräsentieren keine Empfehlungen für den Kauf, Verkauf oder das Halten von Wertpapieren, Fonds oder sonstigen Vermögensgegenständen. Die Informationen des Internetauftritts der e-fundresearch.com AG wurden sorgfältig erstellt. Dennoch kann es zu unbeabsichtigt fehlerhaften Darstellungen kommen. Eine Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen kann daher nicht übernommen werden. Gleiches gilt auch für alle anderen Websites, auf die mittels Hyperlink verwiesen wird. Die e-fundresearch.com AG lehnt jegliche Haftung für unmittelbare, konkrete oder sonstige Schäden ab, die im Zusammenhang mit den angebotenen oder sonstigen verfügbaren Informationen entstehen.

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