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Investmentstrategie startet im Kühlschrank

Einen „erfrischenden“ Investmentansatz präsentierte AB kürzlich im Rahmen der „Emerging Markets 3.0“ Road Show. Warum ausgerechnet der Inhalt eines Kühlschranks ein hilfreicher Indikator zur Identifikation von langfristigen Konsumtrends in Emerging Markets sein kann, diskutierte e-fundresearch.com im Gespräch mit Tassos Stassopoulos, Manager des AB Emerging Consumer Portfolios. Funds | 21.07.2015 14:00 Uhr
©  James Thew - Fotolia
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Konsum in Schwellenländern: Eine beliebter Investment Case 

Die Tatsache, dass sich aus dem zunehmenden Wohlstand in den diversesten Schwellenländern weltweit ein durchaus interessanter, langfristiger Investment Case ableiten lässt, ist an sich nicht neu und wird bereits in Form von zahlreichen „Emerging Consumer“ Fondsstrategien aktiv am Markt angeboten. Spätestens bei einem genauen Blick auf die Investmentstrategie und die Hintergründe sowie Bestandteile des Stock Picking Ansatzes trennt sich die Spreu vom Weizen und es zeigt sich, ob ein Manager ein solches Trendthema lediglich nachfragegetrieben abdecken möchte oder doch tatsächlich auf der Suche nach echtem Alpha ist (und nicht davor zurückschreckt den damit verbunden Aufwand zu erbringen). 

Wenig überraschend zählt Tassos Stassopoulos den von ihm verwalteten AB Emerging Consumer Portfolios zu letzterem Lager: „In den nächsten Jahrzehnten fließen Billionen von Dollar in den Konsum in SchwellenländernDamit Anleger davon aber auch tatsächlich profitieren können, braucht es unserer Ansicht nach einen neuen Research-Ansatz, der sich auf die realen Hoffnungen und Wünsche der Menschen in diesen Ländern fokussiert“, so der Manager gegenüber e-fundresearch.com. 

Traditioneller Ansatz vs. Blick in den Kühlschrank 

Warum ein gewöhnlicher Researchansatz nicht zielführend ist, begründet Stassopoulos wie folgt: „Traditionelle Investmentanalysen konzentrieren sich im Konsumgüterbereich oft auf die größten Unternehmen der Benchmark. Ihr Ziel sind kurzfristige Prognosen, etwa die Umsatz- und Gewinnentwicklung in den nächsten Quartalen. Doch internationale Konsumgüterhersteller nutzen einen anderen Ansatz. Sie kontaktieren und befragen ihre Kunden weltweit strategisch wichtige Informationen zu gewinnen Mit unserem Ansatz versuchen wir etwas Ähnliches und werfen bisweilen sogar einen Blick in ihre Kühlschränke“, so Tassos Stassopoulos. 

Wo klassisches Investment Research endet… 

Doch was sind die genauen Gründe dafür, dass sich Stassopoulos von jenem Investmentansatz auch ein – im Vergleich zu traditionellen Ansätzen – größeres Alphapotential verspricht?  Laut Stassopoulos sei der von ihm als „Grassroots Research“ bezeichnete Ansatz der Schlüssel, um Trends im Konsumverhalten frühzeitig zu erfassen und abzuschätzen, wie Unternehmen reagieren könnten: „Möglicherweise bevor sie es selbst wissen“, so der Manager im Gespräch mit e-fundresearch.com.  Dabei helfen sollen die Perspektiven der Verbraucher und der Unternehmen, die für sie produzieren. Zugleich könne man Annahmen in Frage stellen und falsche Vorstellungen widerlegen, die Investoren oft in die Irre führen.  „In den letzten drei Jahren haben wir im Rahmen unseres 15 Grassroot Research“ Analysen durchgeführt, unter anderem Nigeria, Südafrika, Ghana, Indien, Indonesien, Thailand, die Philippinen und die zu China gehörende Innere Mongolei besucht. Wir besuchten die Menschen in ihren Häusern und sprachen mit ihnen über ihre Hoffnungen, Träume und Ambitionen, um aus erster Hand zu erfahren, was die Konsumgütermärkte maßgeblich verändern wird“, erklärt Stassopoulos. 

Lesen Sie weiter auf Seite-2: "Mittelschicht als Nonplusultra? Von wegen!"
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