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Mit den Helden aus der zweiten Reihe in die Champions League

Nicht London, nicht Zürich und auch nicht Frankfurt: Warum einer der erfolgreichsten paneuropäischen Immobilienaktienfonds ausgerechnet am Wiener Parkring gemanagt wird, diskutierte e-fundresearch.com in einem Interview mit Florian Rainer, Fondsmanager des Wiener Privatbank European Property (AT0000500285). Funds | 05.09.2016 15:00 Uhr
Im Gespräch mit e-fundresearch.com: Florian Rainer, Manager des Wiener Privatbank European Property / ©  e-fundresearch.com
Im Gespräch mit e-fundresearch.com: Florian Rainer, Manager des Wiener Privatbank European Property / © e-fundresearch.com

Seit 01. Juli 2013 ist Florian Rainer im Fondsmanagement der Wiener Privatbank-Gruppe bzw. deren Asset Manager „Matejka & Partner“ tätig.“. In dieser Rolle verantwortet Rainer sowohl die Fondsselektion der vermögensverwaltenden “Wiener Privatbank Premium“-Dachfondsserie als auch das Management eines paneuropäischen Immobilienaktienfonds, dem Wiener Privatbank European Property (AT0000500285).

Seine Doppelrolle (Dachfondsmanager sowie Portfoliomanager von Einzeltiteln) sieht Florian Rainer viel eher als willkommenen Wettbewerbsvorteil, denn als Belastung: „Das tägliche Management von Einzeltiteln hilft einem dabei, potenzielle Subfondsmanager besser nachvollziehen und ihnen gezielten auf den Zahn fühlen zu können“, so Rainer im Interview mit e-fundresearch.com. Andererseits ermögliche das Management von vermögensverwaltenden Dachfondsstrategien, auch bei Entscheidungen auf Einzeltitel-Basis stets die makroökonomische „Großwetterlage“ einfließen zu lassen sowie sektorübergreifend denken zu können.

3-Jahressicht: Florian Rainer europaweit im 1. Dezil

Dass Florian Rainer keine leeren Phrasen drischt und sich trotz (oder gerade wegen) seiner Doppelrolle kompetitive Ergebnisse erzielen lassen, zeigt ein aktueller Blick in die Fondsdatenbank „Lipper for Investment Management“ (Thomson Reuters). Laut e-fundresearch.com Analyse konnten per 30.06.2016 europaweit insgesamt 109 Fondsstrategien der Kategorie „Lipper Global Equity Sector Real Estate Europe“ (paneuropäische Immobilienaktienfonds) zugeordnet werden – mit dem von Rainer bislang erzielten Track-Record (Übernahme des Fondsmanagements am 01.07.2013 / 3 Jahre Track-Record) liegt der Wiener Privatbank European Property (AT0000500285) per Stichtag auf Platz 6 (1. Dezil):

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Quelle: Lipper for Investment Management. Zum Vergrößern bitte auf die Tabelle klicken.
Quelle: Lipper for Investment Management. Zum Vergrößern bitte auf die Tabelle klicken.

Bester Fonds 2015 in Österreich

Auch im Vergleich zu weiteren Fondskategorien konnte Florian Rainer in jüngster Vergangenheit auf sich aufmerksam machen: Mit einer Kalenderjahrperformance von +32,50 Prozent schloss der Fondsmanager das Jahr 2015 auf Platz 1 von insgesamt 1.559 in Österreich verfügbaren Fondsstrategien ab. 

Erfolgsrezept? Florian Rainer setzt auf die „Helden aus der zweiten Reihe“

Auf die Frage, aufgrund welcher Faktoren obiges Ergebnis in erster Linie zustande gekommen ist, nennt Rainer unter anderem die alternativere Titelselektion des Fonds. Im Gegensatz zu manch namhafter Konkurrenz setzt Florian Rainer gerne auf weniger bekanntere beziehungsweise von Research-Analysten auch weniger beachtete Unternehmen aus der „zweiten Reihe“. Nachdem diese Titel eines intensiveren Analyseprozesses bedürfen, legt Rainer hohen Wert auf einen direkten Zugang zum Management eines Unternehmens.

Als Beispiel nennt der Fondsmanager seine aktuellen Top-Positionen „Patrizia Immobilien“ oder „Aroundtown Property Holdings“ (7.4% bzw. 7,1% Gewichtung per Ende Juli 2016). Hier sei es trotz der Tatsache, dass der Wiener Privatbank European Property mit einem gesamten Strategievolumen von 7,19 Mio. EUR (per Ende Juli 2016) nicht gerade als „Fondsgigant“ auftritt, kein Problem, direkten Kontakt zur Führungsebene herzustellen und kritische Fragen direkt auf diesem Level zu adressieren.

Konzentriertes Portfolio: „(…) niemand wird von seiner hundertsten besten Idee reich.“

Florian Rainer ist bewusst, dass Investoren des Wiener Privatbank European Property aktive Gebühren bezahlen und dementsprechend auch aktives Management erwarten und einfordern dürfen. Frei nach Warren Buffet ist deshalb auch Rainer davon überzeugt, dass es vor allem die Ideen mit dem höchsten Überzeugungsgrad sind, die langfristig gesehen einen Ausschlag geben können. Um diese Philosophie auch stets in den Fonds einfließen lassen zu können, setzt Rainer auf eine Mindestpositionsgröße von 2 Prozent. Per Ende Juli 2016 bestand die Strategie aus 26 Einzeltiteln – die Top-3 Positionen (Patrizia Immobilien, Aroundtown Property Holdings und S Immobilien) repräsentierten zu diesem Stichtag 21,2 Prozent des Gesamtportfolios. Die Benchmark-ferne Ausrichtung des Portfolios lässt sich auch anhand des Active Shares des Fonds erkennen: Laut Fondsmanager Rainer liegt jener Wert bei rund 70%. Als mittlere Haltedauer nennt Florian Rainer zwei Jahre.

Deutscher Markt: „Immer noch der Sweetspot“

Rainer kombiniert im Rahmen des Investmentprozesses des Wiener Privatbank European Property sowohl Bottom-Up- als auch Top-Down-Faktoren. Laut dem Fondsmanager stellt neben dem kleineren Österreich derzeit vor allem Deutschland den „Sweetspot“ im paneuropäischen Immobilienaktienuniversum dar – hier würden derzeit sowohl Makro- als auch Bottom-Up-Faktoren am stärksten überzeugen können – nicht ohne Grund sind deutsche Emittenten deshalb mit knapp 40% (per Ende Juli 2016) aktuell am stärksten gewichtet.

„Lower for Longer“ - Zinsumfeld positiv für Immobilienmärkte

Trotz der durchaus positiven Entwicklung der europäischen Immobilienmärkte in den letzten Jahren, erachtet Rainer den Sektor nach wie vor als attraktiv – jedenfalls auf relativer Basis: „Wir glauben – gerade vor dem Hintergrund eines unserer Meinung nach sehr wahrscheinlichen „Lower for Longer“ Zinsumfeldes- nach wie vor an die relative Attraktivität des europäischen Immobilienaktienmarktes“, so der Fondsmanager im Gespräch mit e-fundresearch.com.

Unsicherheit im UK-Sektor

Deutlich weniger attraktiv wird derzeit der UK-Immobiliensektor empfunden – bereits vor dem Brexit-Referendum am 24.06.2016 hat Florian Rainer seine UK-Positionen als Absicherungsmaßnahme signifikant reduziert. Auch wenn sich die unmittelbaren Konsequenzen des „Leave-Votes“ bislang in Grenzen gehalten haben, steht Rainer einer höheren Gewichtung jener Emittenten weiterhin skeptisch gegenüber.

Steigende Zinsen als größtes Risiko

Größere Sorgen um den gesamten paneuropäischen Immobilienaktienmarkt würde sich Rainer einerseits bei einem Szenario stark und schnell steigender Zinsen, sowie bei einer übertriebenen Nachfrage aus dem Kleinanlegersegment („Der Taxifahrer rät einem zu Immobilienaktien (…)“. Zwei Szenarien, die zum heutigen Zeitpunkt als äußert unrealistisch betrachtet werden können.

3-Jahres-Performance-Check (per 30.06.2016):

Wiener Privatbank European Property (AT0000500285) vs. Vergleichsindex (FTSE EPRA/NAREIT Developed Europe):

Quelle: Lipper for Investment Management. Zum Vergrößern bitte auf den Chart klicken.
Quelle: Lipper for Investment Management. Zum Vergrößern bitte auf den Chart klicken.

Wiener Privatbank European Property (AT0000500285) vs. Vergleichsgruppendurchschnitt (Lipper Global Equity Sector Real Estate Europe):

Quelle: Lipper for Investment Management. Zum Vergrößern bitte auf den Chart klicken.
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