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FNG-Marktbericht: Nachhaltige Investments legen in DACH-Region neuerlich deutlich zu

Nachhaltige Anlagen gewinnen weiter an Bedeutung. Mit einem Plus von 29 Prozent ist dieser Markt in Deutschland, Österreich und der Schweiz auch 2016 überproportional gewachsen. Das zeigt die neueste Jahresstatistik des "FNG" (Forum Nachhaltige Geldanlagen). Funds | 06.06.2017 12:19 Uhr
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Die neuen Jahresstatistiken des FNG – Forum Nachhaltige Geldanlagen beziffern Investments, die neben finanziellen auch ökologische und soziale Kriterien berücksichtigen, in den drei Ländern auf knapp 420 Milliarden Euro. Werden außerdem Anlagen hinzugenommen, bei denen lediglich einzelne Nachhaltigkeitsaspekte oder -strategien einfließen, beträgt die Summe sogar mehr als vier Billionen Euro.

Schweiz verzeichnet stärkstes Wachstum

Der stärkste Zuwachs nachhaltiger Anlagen war in der Schweiz (+39%) zu verzeichnen, gefolgt von Österreich (+24%) und Deutschland (+15%). „Jedes Jahr erleben wir, dass sich immer mehr Investoren für Nachhaltigkeit bei der Verwaltung ihrer Vermögen entscheiden“, kommentiert der FNG-Vorstandsvorsitzende Volker Weber die neuen Marktzahlen. „Vor allem institutionelle Anleger zeigen sich zunehmend überzeugt, während wir von den Vermögensverwaltern wissen, dass sie die Berücksichtigung nicht-finanzieller Kriterien immer häufiger als selbstverständlichen Teil ihrer treuhänderischen Pflichten begreifen.“

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Bei den institutionellen Investoren haben laut aktuellem FNG-Marktbericht in Deutschland und der Schweiz mit Marktanteilen von 43 beziehungsweise 47 Prozent jeweils die öffentlichen Pensions- oder Reservefonds die Nase vorn. In Österreich sind es dagegen die Vorsorgekassen (59%). Aber auch Versicherungen, betriebliche Pensionsfonds, kirchliche Institutionen und Wohlfahrtseinrichtungen sowie Stiftungen kommen je nach Land zum Teil auf beträchtliche Volumina. 

Menschenrechtsfragen im Fokus

Einen besonderen Fokus legt der diesjährige FNG-Marktbericht auf Menschenrechtsfragen. Folgende nachhaltige Anlagestrategien bewerten Vermögensverwalter dabei als besonders wirkungsvoll: Ausschlüsse von Unternehmen und Staaten aus dem Investmentuniversum, die Ausübung von Stimmrechten und der Dialog mit Unternehmen – das Engagement – sowie das Überprüfen von Anlagen nach ihrer Übereinstimmung mit Normen. Hierbei kommt den ILO-Kernarbeitsnormen und dem UN Global Compact eine besondere Relevanz zu. 

„Es hat sich gezeigt, dass Vermögensverwalter Menschenrechte bereits zu weiten Teilen als immanenten Bestandteil ihrer Verantwortung ansehen“, ergänzt FNG-Geschäftsführerin Claudia Tober. „Weitere wichtige Motive sind das Reputations-Management und die Nachfrage von Kunden. Menschenrechte finden insgesamt – nicht zuletzt angetrieben durch die 2011 veröffentlichten UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte – in der Finanzbranche zunehmend systematisch Berücksichtigung.“

Österreich: Vorsorgekassen können Vorreiterrolle weiter festigen

In Österreich hat der Markt nachhaltiger Anlagen erneut kräftig zugelegt. Mit einem Wachstum von 24 Prozent erreicht das Volumen nachhaltiger Fonds und Mandate, bei denen neben finanziellen auch ökologische und soziale Kriterien einfließen, den historischen Höchststand von 12,6 Milliarden Euro. Dies zeigt der neue Marktbericht des FNG – Forum Nachhaltige Geldanlagen. Zu dem Plus haben sowohl institutionelle als auch private Anleger beigetragen – letztere im überdurchschnittlichen Maße. Die Vorsorgekassen konnten ihre Vorreiterrolle als wichtigster institutioneller Investor in Sachen Nachhaltigkeit weiter festigen.

„Die FNG-Marktstatistiken belegen auch in diesem Jahr sehr deutlich, wieviel Dynamik und Energie im hiesigen nachhaltigen Anlagemarkt steckt“, resümiert der stellvertretende FNG-Vorstandsvorsitzende und Leiter des FNG Österreich, Mag. Wolfgang Pinner. „Entgegen dem Trend in Deutschland und der Schweiz haben Privatanleger deutlich an Boden gut machen können. Und die Tatsache, dass sich die Vorsorgekassen so klar als Marktführer etablieren konnten, zeigt auf ein Neues, wie erfolgreich Österreich mit innovativen Nachhaltigkeitskonzepten sein kann.“

Vorsorgekassen sind in den diesjährigen FNG-Statistiken erstmals als eigenständige Kategorie erhoben worden. Sie vereinen 59 Prozent des Marktes institutioneller Investoren auf sich. Der Gesetzgeber hat die Vorsorgekassen 2002 als Beitrag zur Altersvorsorge eingeführt. Seit 2004 prüft die Österreichische Gesellschaft für Umwelt und Technik (ÖGUT) die Nachhaltigkeit von Vorsorge- und Pensionskassen – eine auch international einzigartige Initiative, die bis heute beachtliche Erfolge erzielt hat. 2017 haben sich erstmals alle neun Vorsorgekassen der Nachhaltigkeitsprüfung unterzogen und die Zertifikate auch erhalten.

Große Präferenz für Ausschlusskriterien zu beobachten

Im Vergleich zu allen österreichischen Fonds und Mandaten schneiden nachhaltige Investments ebenfalls gut ab. Ihr Anteil am Gesamtmarkt hat sich um 1,3 Prozentpunkte auf nun 7,6 Prozent erhöht. Wie in den Vorjahren ist in Österreich weiterhin eine große Präferenz für Ausschlusskriterien zu beobachten. Sie finden bei knapp 100 Prozent aller nachhaltigen Anlageprodukte Anwendung, wobei die drei wichtigsten Themen Waffen, Kernkraft und Tabak sind.

Information: Die Jahresstatistiken für Nachhaltige Geldanlagen werden dieses Jahr im Rahmen der Europäischen Nachhaltigkeitswoche veröffentlicht.

Den vollständigen "Marktbericht Nachhaltige Geldanlagen 2017" finden interessierte Leser hier als PDF-Dokument.

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