Die Performance des Portfolios war mit –0,54% nach Kosten (-0,47% vor Kosten) negativ. Dies ist im Vergleich zum JP Morgan Broad Index mit einer positiven Entwicklung von +1,98% eine klare Underperformance. Der Einfluss der Währungsseite auf das Fondsvermögen war im Berichtsmonat erdrückend.
Der im JP Morgan Broad mit 26,5% gewichtete japanische Yen wertete durch die Auflösung von Carry-Trade Positionen erheblich auf. Im gleichen Zug verloren insbesondere die isländische Krone, der australische und neuseeländische Dollar und der brasilianische Real zum Teil deutlich an Wert, wobei gegen Monatsende Teile der Verluste wieder aufgeholt werden konnten.
Ohne die Fremdwährungseinflüsse hatte der KBC Bonds High Interest mit dem Index JP Morgan Broad mitgehalten. Unsicherheit eines weiteren Übergreifens auf andere Bereiche. Wie bereits oben beschrieben, wurden weitere spekulative Positionen aufgelöst. Jedoch kann man in der zweiten Hälfte des August eine Beruhigung beobachten.
Der Markt wird weiterhin von der Unsicherheit über den weiteren Fortgang der wirtschaftlichen Entwicklung der USA belastet. Wir bleiben bei unserer insgesamt positiven Einschätzung zum globalen Wirtschaftwachstum. In diesem Umfeld erachten wir auch die Korrekturen in vielen High Interest Märkten für übertrieben und erwarten in den kommenden Wochen und Monaten eine Rückkehr der Anleger.
Sollte die US-Notenbank in der nahen Zukunft die Zinsen um bis zu 50 Basispunkte senken, wird es die US-Devise an den Währungsmärkten schwer haben und die Währungen Europas und Zentral-Europas werden auch gegenüber dem YEN an Wert gewinnen.
Fazit
Die defensive Ausrichtung der vergangenen Monate hat sich bewährt. Nun schalten wir aber wieder einen Gang höher und erhöhen das Risiko im Portfolio. Dazu werden wir u.a. unsere Positionen in folgenden Währungen aufstocken: Polnischer Zloty, ungarischer Forint, isländische Krone, australischer Dollar und brasilianischer Real.
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