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"Sind mit voller Offensive ins neue Jahr gestartet" | Im Interview mit Henning Gebhardt

Wie Henning Gebhardt auf die Kursrückschläge des letzten Jahres reagierte und welche generellen Lehren er aus dem Kapitalmarktjahr 2018 zieht, konnte e-fundresearch.com mit dem Berenberg Fondsmanager und Head of Wealth & Asset Management im Update-Interview diskutieren. Managers | 13.02.2019 06:30 Uhr
Henning Gebhardt, ‎Head of Wealth & Asset Management, Berenberg / © Berenberg
Henning Gebhardt, ‎Head of Wealth & Asset Management, Berenberg / © Berenberg

e-fundresearch.com: Von anfänglicher Euphorie bis hin zum „bösen Erwachen“ im vierten Quartal – das letzte Jahr wird vielen Investoren als besondere Herausforderung in Erinnerung bleiben. Worin bestanden Ihrer Meinung nach die größten Überraschungen und welche Lehren haben Sie für sich aus dem Kapitalmarktjahr 2018 gezogen?

Henning Gebhardt: Die größte Überraschung war defitniv, dass die politischen Unsicherheiten so lange gehalten haben und erstens nicht früher beseitigt wurden, und zweitens so stark den Markt beeinflusst haben. Was man im vierten Quartal ganz klar sagen muss, die Risiken waren visibel und lange bekannt, sind dann aber im vierten Quartal von den Marktteilnehmern sehr schlecht angenommen worden. Das ging in relativ kurzer Zeit. Besonders war, dass in einem Quartal die Stimmungslage so schnell umschlagen konnte, das ist mehrfach passiert.

e-fundresearch.com: Licht & Schatten: Wie zufrieden sind Sie mit Ihrer im vergangenen Jahr erzielten relativen Performance? Welche Positionierungen haben sich rückblickend gesehen als besonders positiv beziehungsweise belastend erwiesen?

Henning Gebhardt: Mit einer relativen und absoluten negativen Performance kann man nicht zufrieden sein. Wir waren 2018 leicht hinter der Benchmark insbesondere augfgrunde des vierten Quartals, nichtsdestotrotz wenn man das mit früheren Jahren vergleicht, war das im Rahmen, weil Nebenwerte ihren Einfluss haben gerade in schwierigen Marktphasen. Es hätte also noch schlimmer kommen können. Was gut war, war, dass wir uns relativ früh von Automobilzulieferern getrennt haben und dass wir auch ein paar Aktien aus dem defensiven Bereich über den Sommer zugekauft haben. Allerdings war auch ein Teil dieser defensiven Werte enttäuschend, wie zum Beispiel die Fresenius-Gruppe. Von der Seite hätte es auch noch ein bisschen besser aussehen können. Auf der anderen Seite haben wir diese Rücksetzer genutzt, um das Portfolio noch ein bisschen für 2019 aufzustellen.

e-fundresearch.com: Angezogene Handbremse oder kontrollierte Offensive: Mit welcher Positionierung sind Sie in das neue Jahr gestartet und in welchem Ausmaß haben Sie die Kursverluste der vergangenen Wochen bereits für Portfolioumschichtungen oder Nachkäufe genutzt?

Henning Gebhardt: Wir sind mit voller Offensive ins neue Jahr gestartet. Aus unserer Sicht haben sich einige Kurskorrekturen des vergangenene Jahres übertrieben angefühlt. Außerdem haben wir gerade in den letzten vier Wochen des alten Jahres Positionen in kleineren Werten ausgebaut.

e-fundresearch.com: Ein struktureller Trend, der auch 2018 nicht zum Erliegen kam, ist die zunehmende Berücksichtigung von ESG-Kriterien bei Investmententscheidungen. In welchem Ausmaß trägt Ihre Investmentphilosophie und Ihr Prozess dieser Entwicklung Rechnung?

Henning Gebhardt: Wir haben 2018 zwei Produkte im Bereich ESG aufgelegt, ESG-Aspekte fließen in die Auswahlentscheidung ein.

e-fundresearch.com: Von den weiterhin ungelösten Handelsstreitigkeiten, dem bevorstehenden Brexit bis hin zu einer nachlassenden Wirtschaftswachstumsdynamik und vermehrt auftretenden Gewinnwarnungen: Auf welches Kapitalmarktumfeld sollten sich Investoren 2019 einstellen und welche Entwicklungen werden Sie in Ihrer Rolle als Marktteilnehmer besonders genau im Fokus behalten?

Henning Gebhardt: Es ist damit zu rechnen, dass in dem konjunkturellen Umfeld, in dem wir uns nun befinden, also in einer konjunkturellen Abkühlung, die eine oder andere Überraschung erleben werden, das kann sowohl nach oben als auch nach unten gehen. Ich würde das Jahr als noch volatiler als 2018 erwarten. Da wir nach vorne hin gerade was das Wachstum in China angeht einige Fragezeichen haben, kann es sicherlich eine unruhige Zeit werden, das heißt aber nicht, dass es unbedingt eine schlechte wird. Im nächsten Jahr werden die Ausblicke der Unternehmen, ich sage mal die Wasserstandsmeldungen aus verschiedenen Ecken werden sicherlich besonders beobachtet werden, insbesondere die Wirtschaftsdynamik der einzelnen Bereiche, Preisentwicklung und ähnliche Bereiche.

e-fundresearch.com: Vielen Dank für das Gespräch, Herr Gebhardt!

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