Monika Rosen diskutiert in Berlin über Europas Brückenschlag in die USA

Die transatlantische Allianz steht mehr denn je auf dem Prüfstand. Vieles, was wir über Jahrzehnte für selbstverständlich gehalten haben, scheint nicht mehr gesichert. Und dennoch, oder gerade deshalb, ist der Brückenschlag in die USA für Europa unverzichtbar. Warum das gerade für den Kapitalmarkt besonders zutrifft, darüber diskutiert die e-fundresearch.com Gastautorin Monika Rosen am 19. Mai mit einer hochkarätigen Runde in Berlin. Managers | 21.04.2026 11:51 Uhr
Monika Rosen / © OeNB
Monika Rosen / © OeNB

Die transatlantische Allianz steht unter Druck. Vieles, was über Jahrzehnte als selbstverständlich galt, ist vor dem Hintergrund geopolitischer Spannungen, volatiler Märkte und fragiler Wertschöpfungsketten ins Wanken geraten. Gerade deshalb bleibt der Brückenschlag in die USA für Europa von zentraler Bedeutung. Über diese Frage diskutiert e-fundresearch.com-Gastkolumnistin Monika Rosen am 19. Mai 2026 in Berlin beim neext Industry Dialog „Business Beyond Europe: USA – gemeinsam wachsen. Europa stärken.“

Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die Frage, wie europäische Unternehmen internationale Expansion in einem zunehmend komplexen geopolitischen Umfeld strategisch gestalten können. Der Blick in die USA ist dabei nicht nur aus industriepolitischer Sicht relevant. Auch für den Kapitalmarkt bleibt der amerikanische Wirtschaftsraum ein zentraler Referenzpunkt, sei es beim Zugang zu Kapital, bei technologischer Innovationskraft, bei Talenten oder bei der Skalierung neuer Geschäftsmodelle.

Im Rahmen des Dialogs sollen unter anderem Perspektiven für internationale Expansion in einem veränderten geopolitischen Umfeld, die anhaltende Relevanz des US-Marktes, der Zugang zu Technologie und Innovationsökosystemen sowie Fragen von Governance, Kooperation und strategischem Partnering diskutiert werden. Damit greift die Veranstaltung Themen auf, die weit über klassische Exportüberlegungen hinausgehen und zunehmend auch Investoren, Kapitalmarktakteure und Unternehmenslenker beschäftigen.

Monika Rosen wird die Debatte mit ihrer Kapitalmarktperspektive einordnen. Gerade in einer Phase, in der Europa seine wirtschaftliche Resilienz stärken muss, dürften belastbare transatlantische Beziehungen für Unternehmen wie auch für Investoren ein wichtiger Faktor bleiben.

Zu den gastgebenden und beteiligten Unternehmen und Institutionen zählen laut Einladung unter anderem Schindler & Horváth sowie ABB, Würth, Knapp, Schüco, E.ON, Schneider Electric, Atlantik-Brücke und Drees & Sommer. Erklärtes Ziel des Forums ist es, unterschiedliche Perspektiven aus Industrie, Wirtschaft und Finanzierung zusammenzuführen und die Frage in den Mittelpunkt zu rücken, wie transatlantische Partnerschaften zur Stärkung Europas beitragen können.

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