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Rohstoff-Comeback möglich

Feiern Rohstoffe 2014 ein Comeback? Laut Frank Schallenberger, Head of Commodity Research bei LBBW, gibt es eine Reihe von Gründen, die dafür sprechen – allen voran die sich bessernde Weltwirtschaft. Markets | 14.04.2014 01:00 Uhr
Frank Schallenberger, Head of Commodity Research, LBBW
Frank Schallenberger, Head of Commodity Research, LBBW

Weltwirtschft wächst stärker

„Dass es der Weltwirtschaft besser geht, ist gut für Rohstoffe“, so Schallenberger. Tatsächlich sind die Wachstumsperspektiven wieder deutlich besser: Nach +3,2 % 2012 und +3 % im Vorjahr wird für heuer ein Plus von 3,8 % erwartet, im kommenen Jahr kann mit 3,9 % gerechnet werden.

Schieferölproduktion vor Zenit

Für einen – auf längere Sicht – steigenden Ölpreis, spricht wiederum die Einschätzung Schallenbergers, dass die Produktion von Schieferöl bereits in fünf Jahren ihren Zenit erreichen werde. Gleichzeitig lege der Ölverbrauch in China – den nunmehr größten Ölimporteur vor den USA – wieder zu. Die Produktion stagniere dagegen.

Aluminiumnachfrage steigt weiter

„Die Nachfrage nach Basismetallen befindet sich weiterhin auf einem hohen Niveau“, meint Schallenberger. Auf der Rechnung hat er Aluminium und damit das NE-Metall mit den höchsten durchschnittlichen Bedarfszuwächsen. Gleichzeitig würden hohe Produktionskosten das Angebot weiter ausdünnen.

Goldförderung auf Allzeithoch

Weniger optimistisch ist der LBBW-Experte für Gold, dessen Förderung auf einem Allzeithoch liege. Gold-ETFs hätten im Vorjahr über 850 Tonnen verkauft und standen Ende 2013 bei 1.750 Tonnen. Auch die Importsteuer Indiens habe sich auf die Goldimporte ausgewirkt. „Die Fundamentals gefallen mir nicht sehr“, so Schallenberger, der heuer maximal mit einer Seitwärtsbewegung des Goldpreises rechnet.

Top-Pick Palladium

Deutlich interessanter findet Schallenberger Palladium, das etwa Platin in der KfZ-Industrie den Rang ablaufe. Gleichzeitig versiege mit den – in den letzten Jahren – sukzessive stagnierenden Palladiumverkäufen aus russischen Staatsbeständen eine wichtige Angebotsquelle. „Palladiumhat eindeutig das größte Potenzial“, so der Experte.

Agrarrohstoffe weniger interessant

Was Agrarrohstoffe betrifft, habe die Lage in der Ukraine zu Preisanstiegen geführt, so Schallenberger. „Langfristig snd Agrarrohstoffe nicht wirklich gut für die Performance“, meint er. So sei etwa der Weizenpreis seit 1970 kaum gestiegen, der Öl- und der Goldpreis dagegen deutlich.

LBBW-Fonds: besser als Konkurrenz

Für einen Anstieg der Assetklasse spreche nicht zuletzt auch die Tatsache, dass der Dow Jones UBS Commodity Index (ER) unweit der 4,5 Jahres Tiefs notiere. Davon könnten auch die hauseigenen Fonds profitieren. Zuletzt haben sich sowohl der LBBW Rohstoffe 1 als auch der LBBW Rohstoffe 2 besser als die Konkurrenz entwickelt. 

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