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Investmentbranche rechnet für 2015 nur mit geringem Wirtschaftswachstum

Umfrage des CFA Institute zeigt: Investmentbranche rechnet für 2015 nur mit geringem Wirtschaftswachstum von +2%: Markets | 16.12.2014 13:07 Uhr
©   Sergey Nivens - Fotolia
© Sergey Nivens - Fotolia

Die internationale Investmentbranche blickt nüchtern ins Jahr 2015. Das zeigt die Auswertung der CFA Institute 2015 Global Market Sentiment Survey, einer jährlich stattfindenden Mitgliederbefragung des globalen Non-Profit Berufsverbands für Investment Manager, Finanzanalysten und professionelle Anleger. Die insgesamt 5.259 Umfrageteilnehmer erwarten für 2015 im Durchschnitt lediglich ein weltwirtschaftliches Wachstum von ca. 2%, wobei die deutschen und französischen Befragten mit einer durchschnittlichen Prognose von 2,6% den größten Optimismus zeigen.

Für den heimischen Markt erwarten die deutschen Umfrageteilnehmer eine relative Stagnation bei einer Wachstumsrate von 1,22%. Auch die Prognose für die Entwicklung des DAX reflektiert diese Zurückhaltung: Für den 31. Dezember 2015 rechnen die deutschen CFA Institute Mitglieder mit einem Zählerstand von etwa 9.693 Punkten.

Kapitalmarktethik und Marktintegrität: Verbesserungen nötig

Wie bereits in den Vorjahren, sehen die CFA Institute Mitglieder weltweit Raum für Verbesserungen hinsichtlich Kapitalmarktethik und Marktintegrität. Nur 20% der Befragten glauben, dass sich die Marktintegrität in 2015 gegenüber 2014 verbessern wird. Insbesondere Finanzbetrug (bspw. Insiderhandel, 25%) und mangelhafte Finanzberichterstattung (24%) werden als die größten ethischen Problemfelder für den globalen Markt ausgewiesen. Auf nationaler Ebene stehen für die deutschen Umfrageteilnehmer fehlgeleitete Anreizsysteme durch provisionsgetriebene Strukturen im Investment Management im Fokus (37% der deutschen Befragten). Und auch darüber hinaus sehen die Befragten insbesondere die Unternehmen in der Pflicht: 63 % (Deutschland:  73 %) der Umfrageteilnehmer nennen den Mangel an ethischer Unternehmenskultur als treibenden Faktor für den derzeitigen Vertrauensverlust gegenüber der Finanzbranche.

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„Im weltweiten Vergleich haben hier in Deutschland anteilig die meisten Mitglieder Zweifel an den bestehenden Anreizsystemen zum Ausdruck gebracht,,“  kommentiert Susan Spinner, Geschäftsführerin der CFA Society Germany. „Das ist ein Indikator dafür, dass hierzulande bereits jetzt eine besonders gute Basis für den benötigten Kulturwandel in der Finanzbranche gelegt ist. Klar wird dadurch allerdings auch: Dieser Wandel kann nur durch ein Umdenken auch auf Seiten der Unternehmen erreicht werden.“

Auf Basis der Umfrage spricht das CFA Institute folgende Empfehlungen für Regulatoren und Unternehmen aus:

Zentrale Themen für Regulatoren:

  • Verbesserte Regulierung und Überwachung globaler systemischer Risiken
  • Weltweit größere Transparenz in der Finanzberichterstattung von Unternehmen
  • Bessere Durchsetzung bestehender Regulierung und Gesetze auf nationaler Ebene
  • Bessere Corporate Governance-Standards auf nationaler Ebene

Zentrale Themen für Firmen:

  • Bessere Vereinbarkeit von Vergütungsstrukturen mit Kundeninteressen
  • Null-Toleranz-Strategie bei ethischen Verfehlungen des Top-Managements
  • Einhaltung ethischer Codes und Standards


Die CFA Institute Global Market Sentiment Survey wird jährlich unter allen Mitgliedern des CFA Institute durchgeführt, um markt- und wirtschaftsrelevante Daten für das Folgejahr zu sammeln. Die aktuelle Umfrage wurde in der Zeit vom 14. bis 28. Oktober 2014 online durchgeführt. 5.259 CFA Institute Mitglieder nahmen teil. Die vollständige Umfrage inkl. länderspezifischer Grafiken kann hier eingesehen werden:

http://www.cfainstitute.org/Survey/gmss_2015_report.pdf

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