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J O Hambro Manager Leyland über Stockpicking in unruhigen Zeiten

In einem neuen Gastkommentar beschäftigt sich Ben Leyland, Fondsmanager des JOHCM Global Opportunities Fund, mit den Gründen für die unruhigen Märkte und den Konsequenzen für Stockpicker: Markets | 28.06.2016 18:58 Uhr
Ben Leyland, JOHCM Global Opportunities Fund / ©  JOHCM
Ben Leyland, JOHCM Global Opportunities Fund / © JOHCM

"Die internationalen Aktienmärkte werden derzeit von fünf Risiken überschattet: Überbewertung, Überschuldung, Illiquidität, strukturelle Veränderungen und wachsende politische Risiken. Wir beurteilen die zukünftigen Erträge an den Aktienmärkten vor diesem Hintergrund sehr nüchtern. Für Stockpicker besteht die Hauptaufgabe in einem solchen Umfeld darin, „Kapitalvernichter“ wie Überbewertung und Überschuldung zu meiden und darauf zu warten, dass sich echte Chancen eröffnen.

Die demografische Situation im Westen lässt nur ein begrenztes Wachstum der Nachfrage erwarten. Zugleich kam es durch die übermäßige Kreditschöpfung zu Vorzieheffekten beim Konsum und zur Entstehung von Überkapazitäten und Deflation, am sichtbarsten im Rohstoffsektor (aber nicht nur dort). Eine Fortsetzung der lockeren Geldpolitik wird diesen Zustand lediglich verlängern, indem ein Kapazitätsabbau, der für ein ordnungsgemäßes Funktionieren der Marktwirtschaft eigentlich erforderlich wäre, nicht mehr notwendig erscheint. Unterdessen dauert der Strukturwandel an – wesentliche Triebkraft sind die Auswirkungen des Internets auf das Konsum- und Freizeitverhalten. Unternehmen, die auf Grund dieser tiefgreifenden Veränderungen auf die Verliererspur geraten, sind wesentlich leichter zu finden als strahlende Gewinner.

Wie sich zeigt, war das Vertrauen der Märkte in die Fähigkeit der Notenbanken, eine wirtschaftliche Erholung zu bewerkstelligen, nicht gerechtfertigt. Die Reaktion auf negative Zinsen in Europa und Japan war, vorsichtig formuliert, enttäuschend. Zudem werden politische Risiken wieder zum Faktor – die Wähler reagieren mit Unmut auf die wachsende Ungleichheit, die von „denen da oben“ nicht wirksam bekämpft wird. Ein solches Umfeld lässt an den Aktienmärkten nicht gerade üppige Erträge erwarten. Es sorgt vielmehr für große Nervosität auf allen Seiten, und infolgedessen ist die Volatilität hoch. Auf heftige Verkaufswellen folgen ebenso kräftige Rallys und umgekehrt. Selbst auf den zuletzt erreichten Tiefständen ließen sich kaum Titel mit echtem Kurspotenzial aufspüren.

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Die Verwaltung von Anlagekapital unter solchen Bedingungen erfordert Geduld und bewertungstechnische Disziplin. Man sollte vor allem wissen, wieviel ein Unternehmen wert ist, und nur dann Kapital einsetzen, wenn der Kurs eine Sicherheitsmarge enthält. Wir suchen nach Unternehmen, die Wert schaffen, indem sie ins eigene Geschäft sowie in langfristiges Wachstum reinvestieren und dabei die beiden Hauptgefahren für Kapitalerhalt in negativen Börsenphasen meiden: Überbewertung und Überschuldung. Die Ergebnisse, die wir bisher erzielt haben, zeugen von unserem Erfolg auf diesem Weg."

Ben Leyland, Fondsmanager des JOHCM Global Opportunities Fund


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