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Gröschls Mittwochskommentar: 31/2019

Der wöchentliche Blick auf die Märkte, (Geo-)Politik, Known Unknowns und andere wichtige Entwicklungen. Verfasst von e-fundresearch.com Gastautor Florian Gröschl, Geschäftsführer und Miteigentümer der Absolute Return Consulting GmbH. Markets | 31.07.2019 10:39 Uhr
Florian Gröschl, Geschäftsführer und Miteigentümer der Absolute Return Consulting GmbH / © interfoto
Florian Gröschl, Geschäftsführer und Miteigentümer der Absolute Return Consulting GmbH / © interfoto

Here we go again! :-)Der Sommer ist zwar noch lange nicht vorbei, aber leider mein Urlaub! Soweit zu den weniger interessanten Details… Rund um den Globus spielt sich´s zwar weiterhin recht wild ab, allerdings sind die Themen nach wie vor dieselben wie vor einem Monat. Leider allerdings kommt man nicht umhin zu bemerken, dass es allenthalben eher in Richtung Eskalation geht. Wobei die personifizierten Probleme insbesondere im anglo-amerikanischen Raum zu finden sind. Herrn Trump kennen wir ja schon, eigentlich auch Herrn Johnson, nur als amtsführender, britischer Premier ist er ein Novum.

Letzterer vermittelt tatsächlich den Eindruck einen No-Deal Brexit durchziehen zu wollen. Was mich und wohl auch den einen oder anderen Beobachter etwas wunder nimmt, ist, wie er das machen will. Eine Zustimmung der Commons dürfte er ja hoffentlich nicht bekommen. Steuert er also auf das kürzerste Premiership aller Zeiten zu oder wird der Brexit, quasi die Default Lösung, weil man sich auf nichts anderes einigen kann, doch am 31. Oktober kommen? Auch hier gilt: Die Hoffnung stirbt immer zum Schluss! :-) Die Hoffnung, dass sich die EU bewegt, scheint allein aus bekannten organisatorischen Gründen eher gegenstandslos. Das Pfund leidet unterdessen schon ganz ordentlich und wie´s ausschaut werden die Leidenden sukzessive mehr werden.

Jenseits des Teiches ist auch weiterhin die Ratio nicht eingekehrt. Das dortige Staatsoberhaupt, wobei wir in Anlehnung an die Harry Potter Geschichten eventuell dazu übergehen sollten, von demjenigen zu sprechen, dessen Namen nicht genannt werden darf, scheint langsam aber sicher den Bezug zur Realität völlig zu verlieren. Wirklich schade ist, dass sich bei den Demokraten kein vernünftiger Gegenkandidat ausmachen lässt, noch eine Amtszeit des jetzigen Präsidenten wäre wohl verheerend. Aktuell sieht es so aus, dass er die Handelsgespräche mit China torpediert, den Iran Konflikt eskalieren lässt, Saudi Arabien Waffen im Wert von Mrd USD liefern lässt und nebenbei seinem Zentralbank Gouverneur zuruft, was dieser zu tun hat. Sein alter Freund aus Nordkorea darf, seit sich die beiden persönlich näher gekommen sind, dafür ein Raketerl nach dem anderen testen. Aber vielleicht sind es einfach auch nur zu viele Themen, man kann sich ja schließlich nicht um alles persönlich kümmern… ;-)

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Das wenig Erfreuliche dabei ist, dass es auch ohne das ein oder andere originelle Staatsoberhaupt durchaus Themen gäbe, über die es sich nachzudenken lohnte. So steht die FED unmittelbar davor zum ersten Mal seit 2008 die Zinsen zu senken. Wobei ein 0,25 bps Schritt eingepreist ist, ein 0,5bps Schritt möglich erscheint, alles andere hingegen zu unmittelbaren Überraschungen führen dürfte. Einmal mehr wird es also weniger um den Zinsschritt an sich, sondern um die Kommunikation der Erwartungen, also der Foward Guidance, gehen. Es kann davon ausgegangen werden, dass die FED nicht leichtfertig und/oder auf irgendwelche Zurufe reagiert, es sich also tatsächlich die Anzeichen verdichten, dass sich die Konjunktur abzukühlen beginnt. Was, vor dem Hintergrund der protektionistischen US-Politik, auch nicht überraschen sollte. 

Ein gewisser Impact ist also spätestens heute Abend, wenn die FED Entscheidung veröffentlicht wird, durchaus zu erwarten. Persönlich würde ich auf den Inflationsausblick, so dieser einigermaßen im Klartext kommuniziert wird, das größte Augenmerk legen. Tatsache ist, dass weder Europa noch die USA nach mehr als einem Jahrzehnt unterschiedlicher geldpolitischer Maßnahmen, es geschafft haben, ihre Inflationsziele zu erreichen. Mithin wird es mittelfristig wahrscheinlich schwer fallen, das auf Wachstumsillusion basierende Kapitalmarktsystem aufrecht zu erhalten. Dass wir aktuell nur Hausnummern handeln, dürfte den meisten Marktteilnehmern zumindest im Unterbewusstsein klar sein, oder glaubt irgendwer, dass eine deutsche dreijährige Rendite bei -0,80% irgendeine Aussagekraft darüber hinaus hat, dass die Währung wirklich echt nichts wert ist? Selbst den meisten Volkswirten sollte es schwerfallen, da eine sinnvolle Interpretation zu finden… ;-)

Unterdessen berührt uns das alles in Österreich erfreulicherweise überhaupt nicht, dürfen wir doch endlich wieder unseren Volksvertretern beim Wahlkämpfen zuschauen. Hurra! Naja immerhin hört man wieder ein bisserl was von Herrn Kern, weil Frau Rendi-Wagner tritt ja nur sehr begrenzt in Erscheinung. K & K (Kurz & Kern ;-)) das wär doch was! Die Firma Reisswolf könnte sich dann sozusagen instantan zur K&K Hof Schredderei erheben lassen und auch dem Bundesheer täte der Zusatz K&K wahrscheinlich gut, wenn es seine historischen, leicht verstaubten Waffensysteme am 26. Oktober doch noch auf den Heldenplatz schleppt….

Florian Gröschl, Geschäftsführer und Miteigentümer der Absolute Return Consulting GmbH

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Florian Gröschls obiger Kommentar stellt eine Markteinschätzung aufgrund von selbstentwickelten Systemen und persönlichen Erfahrung dar. Keinesfalls ist obiger Kommentar eine Empfehlung oder Meinung der ARC und/oder Florian Gröschl, Positionen welcher Art auch immer einzugehen.

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