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AXA IM fordert „Übergangsanleihe“, damit Unternehmen umweltfreundlicher werden können

Laut AXA Investment Managers (AXA IM) braucht der Green-Bond-Markt eine neue Assetklasse: Mithilfe von „Übergangsanleihen“ (engl.: Transition Bonds) sollen CO2-intensive Unternehmen ihren Rückzug aus fossilen Brennstoffen finanzieren können. AXA Investment Managers | 18.06.2019 11:10 Uhr
© Pixabay.com
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Green Bonds haben sich als Assetklasse etabliert, befinden sich aber nach Ansicht von AXA IM an einem Scheideweg. Ihr Potenzial könnte geschwächt werden, weil der Sektor die hohe Nachfrage nach Neuemissionen zurzeit nicht erfüllen kann.

Deshalb fordert das ESG-Research- und Engagement-Team von AXA IM mit einer sogenannten „Übergangsanleihe“ eine neue Art von Anleihe. Diese soll Unternehmen unterstützen, die zurzeit noch nicht umweltfreundlich agieren und deshalb Probleme haben, Qualitäts-Green-Bonds mit „grüner Taxonomie“ zu rechtfertigen. Voraussetzung für die Emission einer solchen Anleihe soll sein, dass das Unternehmen „grüner“ wird.

Um mögliche Emittenten von Transition Bonds zu unterstützen, hat AXA IM Richtlinien entwickelt. Sie umfassen Themen wie Berichterstattung, Erlösverwendung und Nachhaltigkeitsstrategien für Emittenten. Ziel ist ein streng definierter Markt für die neuen Papiere.

Die Erlöse der Anleihen könnten beispielsweise zur Finanzierung von CO2-Speichern, Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen und Gaspipelines genutzt werden.

Transition Bonds würden Investoren dabei unterstützen, nicht nur Unternehmen Kapital zur Verfügung zu stellen, die bereits umweltfreundlich sind, sondern auch jenen, die es noch werden wollen.

„Wir halten die Einführung einer neuen Assetklasse Transition Bonds für unverzichtbar für Emittenten, die nicht die Kapazitäten oder Fähigkeiten haben, grüne Anleihen zu emittieren. Gedacht ist sie für Unternehmen aus CO2-intensiven Branchen wie Werkstoffe, Rohstoffförderung oder Chemie, aber auch für andere Unternehmen, die zu wenig grüne Assets haben, um einen Green Bond aufzulegen. Damit wären Übergangsanleihen eine alternative Finanzierungsquelle, die explizit dazu dienen würde, Unternehmen umweltfreundlicher zu machen“, sagt Yo Takatsuki, Head of ESG Research and Engagement bei AXA IM.

Unternehmen würden die neuen Anleihen ausschließlich zur Finanzierung von Übergangsprojekten nutzen können. Dafür müssen sie aber auch transparent über ihre Verwendung berichten, damit Investoren sicher sein können, dass ihr Kapital in ihrem Sinne eingesetzt wird.

Außerdem würden Übergangsanleihen eine Verwässerung der Qualität des Green-Bond-Marktes verhindern. Dazu könne es kommen, wenn Anleihen zur Finanzierung von Projekten mit zweifelhaftem Umweltnutzen emittiert werden, fügt Takatsuki hinzu.

„Das Green-Bond-Konzept hat sich bewährt. Es funktioniert und ist etabliert, aber der Markt steht an einem Scheideweg“, sagt er. „Aus unserer Sicht müssen Green Bonds weiterhin für Ambitionen, Qualität und Integrität stehen. Übergangsanleihen können dazu beitragen, das Qualitätsniveau des Marktes für grüne Anleihen aufrechtzuerhalten. Gleichzeitig stellen sie die für Unternehmen notwendigen finanziellen Mittel, um den technologischen und energetischen Wandel hin zu einer kohlenstoffarmen Welt und Wirtschaft voranzutreiben.“ 

Hans Stoter, Head of Core Investments bei AXA IM fügt hinzu: „Wir bei AXA IM sind überzeugt, dass Asset Manager nachhaltige Investments aktiv fördern müssen. Deshalb wollen wir bei der Entwicklung von Transition Bonds eine führende Rolle spielen, denn diese können am Markt viel bewegen. CO2-intensive Unternehmen müssen sich verändern und mehr nachhaltige Energiequellen nutzen.

Die Arbeit unseres Teams, auf deren Grundlage es nun diese neue Anleihenart fordert und bereits einen tragfähigen Rahmen für ihre Einführung entwickelt hat, ist für uns als verantwortlicher Asset Manager ein wichtiger Schritt.“

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