BARINGS Leitgedanken: Emerging Markets nach dem Coronavirus

Christopher Smart, Chefstratege und Leiter des Barings Investment Institute, befasst sich in seinen aktuellen Leitgedanken mit der Entwicklung in den Emerging Markets nach der Corona-Krise. Dazu stellt er fest, dass es für Investments ein scharfes Auge brauche, weil es nun vorrangig um die Schadensbeurteilung gehe, als um die Prognose künftiger Erträge. Barings | 12.05.2020 10:30 Uhr
Christopher Smart, Chefstratege und Leiter des Barings Investment Institute / © Barings
Christopher Smart, Chefstratege und Leiter des Barings Investment Institute / © Barings
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Zugleich betont er die enormen Unterschiede zwischen den Ländern, die unter dem Begriff „Emerging Markets“ als Anlageklasse zusammengefasst sind – was von Guatemala und Südkorea bis Ägypten und China reiche. Darunter gebe es Länder, die durch Corona große Probleme bekommen könnten. Andere dürften indes verhältnismäßig gut dastehen, insbesondere bei einem weltweit verlangsamten Wachstum und eventuell noch niedrigeren Zinssätzen.

Dieser Silberstreifen an den Märkten werde alimentiert durch sehr viel Geld auf der Jagd nach Renditechancen, was die Aussichten für solide Schwellenländer noch attraktiver macht. Um wiederum diejenigen Länder auszuwählen, die zu den Gewinnern zählen werden, müssen drei Schlüsselfragen beantwortet werden:
– Wie schlimm war COVID-19?
– Wie sieht es mit dem Wachstum aus?
– Sind die Schulden bezahlbar?

„Die Aufgabe für den umsichtigen Investor wird darin bestehen, diese Überlegungen zu sortieren, um Möglichkeiten zu finden, bei denen der Schaden durch COVID-19 begrenzt ist, das Wachstum vernünftig aussieht und die Schulden beherrschbar sind“, fasst Christopher Smart zusammen. „In jedem Fall wird die neue Landschaft noch mehr Differenzierung, Unterscheidungsvermögen und sorgfältiges Lesen zwischen den Zeilen erfordern.“

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