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DPAM Chef-Aktienstratege: "Jetzt gilt es, wichtige Faustregeln zu beachten"

Nach Ansicht von Alexander Roose, Chef-Aktienanlagestratege bei DPAM, liegt der wichtigste Grund für die widerstandsfähigen Aktienmärkte in der allmählichen Einsicht der Marktteilnehmer, dass keine Regierung in den entwickelten Märkten jemals die gesamte Wirtschaft abschalten wird, selbst bei einer zweiten größeren Corona-Welle. DPAM | 10.07.2020 10:01 Uhr
Alexander Roose, CIO Fundamental Equity bei DPAM / © DPAM
Alexander Roose, CIO Fundamental Equity bei DPAM / © DPAM

Aber im Moment ist in Ländern wie den USA die erste Welle noch nicht unter Kontrolle, so dass eine vollständige 100%ige Wiedereröffnung der Wirtschaft nicht möglich ist. Daher werden einige Teilsektoren (z.B. diejenigen, die weiterhin auf physischen Kundenkontakt setzen bzw. darauf angewiesen sind) weiter leiden und sich auf diese 90%ige Erholung (bis ein Impfstoff allgemein verfügbar ist) durch Zurückhaltung bei Kapital- und Betriebsausgaben einstellen müssen. 

Derweil werden die Mittel aus dem „EU-Deal der nächsten Generation“ für die Dekarbonisierung und Digitalisierung der EU-Wirtschaft eingesetzt. Ungefähr 30% dieses Budgets werden für umweltorientierte Ausgaben verwendet, und zur Überraschung vieler (und vor allem der starken Lobbymacht der deutschen Automobilhersteller) wurde kein Anreizsystem für traditionelle Autos mit Verbrennungsmotoren angekündigt. Dies wird auch die Marschrichtung für das EU-Konjunkturprogramm sein: „All-in“ zu gehen, um unsere Volkswirtschaften ‚grüner‘ zu machen, und daher sollten innovative Unternehmen, die sich der Herausforderung des Klimawandels stellen, im Mittelpunkt eines jeden langfristig orientierten Portfolios stehen. 

Mit Blick auf Deutschland ist der Untergang von Wirecard offensichtlich eine schmerzhafte Erinnerung daran, dass Bilanzbetrug leider nicht ausgerottet werden kann. Die Beachtung einiger Faustregeln, wie z.B. die Vorsicht vor Unternehmen, die einen signifikanten Prozentsatz ihres Umsatzes in einer ausgewählten Anzahl kleiner Schwellenländer erzielen (z.B. L&H), eine ungewöhnliche Mischung aus Barvermögen und Gesamtschulden haben (z.B. Parmalat), überkomplexe Holdingstrukturen aufweisen oder eine lokale Bank besitzen, kann dazu beitragen, große Investitionsfehler zu vermeiden. 

Die Aktienmärkte haben bereits ein gutes Stück Normalisierung eingepreist, während in einigen Schwellenländern oder in den USA die Behörden nicht in der Lage sind, den Anstieg der täglich neu mit COVID-19 infizierten Menschen abzuwenden. Wir erwarten, dass sich der Nachrichtenfluss zu den Fallzahlen in einigen dieser Länder verschlechtern wird, was zu erneuten Ausbrüchen der Marktvolatilität führen könnte. 

Den ausführlichen Kommentar von Alexander Roose finden interessierte LeserInnen hier als PDF-Dokument.

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