Die Raiffeisen Kapitalanlage-Gesellschaft m.b.H. (Raiffeisen KAG) wird 75 % der Anteile an der Raiffeisen Salzburg Invest KAG (RSI) vom Raiffeisenverband Salzburg (RVS) übernehmen. Entsprechende Verträge wurden heute im Beisein von RZB-Generaldirektor Dr. Walter Rothensteiner durch RVS-Generaldirektor Dr. Günther Reibersdorfer und Dr. Mathias Bauer, CEO der Raiffeisen KAG, unterfertigt.
Die RSI steht bisher im alleinigen Eigentum des Raiffeisenverbandes Salzburg. Das Closing der bei Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) und Finanzmarktaufsicht (FMA) anzeigepflichtigen Transaktion ist gegen Ende des zweiten Quartals 2013 zu erwarten.
Zielsetzung des Zusammenrückens der Raiffeisen-Fondsgesellschaften in Wien und Salzburg ist vor allem der weitere Ausbau der Schlagkraft im Vertrieb von Fonds und Vermögensverwaltungs- Dienstleistungen, zumal Einzugsgebiet und Kundenstruktur im Raum Salzburg sowohl für das institutionelle wie auch für das Publikumsgeschäft sehr vielversprechend sind. Im Umfeld steigender regulatorischer und gesetzlicher Anforderungen, die innerhalb der Fondsindustrie kontinuierlich mehr Ressourcen binden, spielt weiters die Realisierung betriebswirtschaftlicher Synergien durch stärkere inhaltliche Zusammenarbeit sowie gemeinsame Nutzung von Prozessen und Systemen eine wesentliche Rolle. Die Geschäftstätigkeit im Einzugsgebiet des RVS bleibt aufrecht.
Die Raiffeisen KAG, welche gemeinsam mit ihren Tochtergesellschaften unter der Dachmarke Raiffeisen Capital Management auftritt, verwaltet derzeit Assets under Management (AuM) in Höhe von mehr als EUR 31 Mrd. und beschäftigt konzernweit rund 300 Mitarbeiter. Die RSI verwaltet mit aktuell 17 Mitarbeitern ein Volumen von EUR 1,4 Mrd.
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