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Investieren in Megatrends: Animal-Wellbeing

Dieser Trend hat nicht die gigantischen Wachstumsraten wie etwa das „Internet der Dinge“, Elektromobilität oder Robotik, dafür jedoch einen anderen Vorzug: Er ist weitgehend unabhängig von Konjunkturschwankungen. Die Rede ist vom Tierwohl – genauer dem Wohlergehen, vor allem von Haustieren. Raiffeisen Capital Management | 15.07.2019 09:26 Uhr
© Pixabay
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Animal-Wellbeing, wie es zu neudeutsch heißt. Der Markt für alles, was mit dem Tierwohl zusammenhängt, ist inzwischen so attraktiv, dass es eine ganze Reihe von Unternehmen gibt, die sich ausschließlich damit beschäftigen. Was wiederum gut für Investoren ist, die von diesem Trend profitieren möchten.

Kontinuierlich wachsender Markt

Aus vielen Haushalten in den modernen Industriegesellschaften sind Haustiere nicht wegzudenken. Rund 30 % aller Österreicher besitzen eines oder mehrere. In Deutschland sieht es ähnlich aus: in ungefähr jedem zweiten Haushalt finden sich die tierischen Weggefährten. Für diese Tiere und ihr Wohlbefinden wird immer mehr Geld ausgegeben. Das Wachstum in diesem Markt ergibt sich vor allem daraus, dass die Ausgaben pro Tier stetig steigen. Was sich früher zumeist auf Tierfutter und den Tierarztbesuch beschränkte, weitet sich auf immer neue Gebiete aus: Kühlmatten gegen die Sommerhitze, Gourmet-Tiernahrung, Spielzeug, Hundefriseure, Bekleidung bis hin zu Halsbändern in Luxusausführung mit Swarovski-Steinen.

Ausgezeichnete Ergänzung zu anderen, zyklischeren Megatrends

130 Milliarden US-Dollar wurden 2016 weltweit für Haustierpflege aller Art ausgegeben. Bis 2025 soll das Volumen auf 200 Milliarden US-Dollar anwachsen. Das klingt mit rund fünf Prozent pro Jahr zwar erstmals nicht so spektakulär wie viele andere Megatrends. Aber es liegt allemal über dem allgemeinen Wirtschaftswachstum. Dieses Wachstum dürfte weitgehend abgesichert sein, auch wenn die Weltkonjunktur mal nicht so gut läuft. Das bedeutet zwar nicht, dass die Branche völlig unbeeinflusst ist von volkswirtschaftlichen Trends, doch ist Animal-Wellbeing damit eine ausgezeichnete Ergänzung und Diversifikation zu anderen, konjunktursensibleren Megatrends im Raiffeisen-MegaTrends-Aktien.

Aufeinandertreffen mehrerer Megatrends

Dass man sein Haustier wohl kaum verhungern lässt, wenn in einer Wirtschaftsflaute das Familienbudget knapper wird, liegt auf der Hand. Die Stabilität und das relativ stetige Wachstum in der Haustierbranche speist sich aber noch aus weiteren Quellen. Genau genommen treffen hier mehrere andere Megatrends aufeinander. Einer davon ist die zunehmende Verstädterung und die damit verbundene relativ abrupte Entfremdung von der Natur. Diese wird durch die zunehmende Digitalisierung und Virtualisierung des Lebens noch verstärkt. Bei vielen Menschen weckt das die Sehnsucht, wieder eine Verbindung mit der Art von Umfeld herzustellen, welches über Jahrtausende die menschliche Zivilisation prägte. Das Zusammenleben mit Haustieren bietet eine Möglichkeit dafür.

Demographische Trends spielen hier ebenso hinein. Haustiere sind zunehmend Familienersatz, Freund, Lebensbegleiter bis hin zu „Therapiepartner“, beispielsweise für viele Singles, Kleinfamilien oder verwitwete Personen. Haustiere werden dabei zunehmend vermenschlicht, entsprechend umsorgt und behandelt. Fakt ist, dass immer mehr Menschen bereit sind, immer mehr Geld für ihre Haustiere auszugeben, und dass sie notfalls eher bei anderen Ausgaben sparen. Auch in den Schwellenländern ist dieser Trend zu beobachten: Mit steigendem Einkommen wachsen die Ausgaben für Haustiere.

Animal-Wellbeing im Raiffeisen-MegaTrends-Aktien

Der gesamte Markt rund um das Wohlergehen der Haustiere ist so attraktiv, dass eine wachsende Zahl von Unternehmen sich dem ganz dezidiert widmet. Es ermöglicht Investoren, sehr direkt an diesem Trend zu partizipieren. Der Raiffeisen-MegaTrends-Aktien setzt dabei auf ein breites Spektrum von Unternehmen, in dem er in verschiedene Branchen des Haustierbedarfs investiert. Mit Nestlé ist einer der weltweit größten Hersteller von Heimtiernahrung im Fonds vertreten. Des Weiteren setzt der Fonds auf Firmen wie PetIQ und Trupanion. PetIQ ist ein Unternehmen mit mehreren Geschäftsfeldern im Bereich Nahrung und Medizin, das gegenwärtig eine Langzeit-Wachstumsrate von 15 % aufweist. Trupanion bietet Katzen- und Hundeversicherungen in Amerika, Kanada sowie Puerto Rico an. Trotz eines ohnehin starken Marktwachstums in der Tierversicherung war die Kursentwicklung der Trupanion-Aktie in der Vergangenheit sogar noch besser als die des Branchenindex.

Hervorzuheben sind außerdem die Firmen Zoetis und Idexx, für die auch für die kommenden Jahre weiteres robustes Wachstum prognostiziert wird. Zoetis erzeugt Impfstoffe sowohl für Nutz- als auch für Haustiere und ist mit einem 20%igen Marktanteil Weltmarktführer. Der Konzern verkauft mittlerweile in über 120 Ländern, und es wird ihm großes Potenzial für weitere Expansionen nachgesagt. Idexx ist ein Hersteller von Analysegeräten in der Veterinärmedizin und Weltmarktführer in der Diagnostik, Software sowie bei wassermikrobiologischen Tests. Der Diagnosemarkt ist einer der Bereiche, der derzeit am dynamischsten wächst (die Verwendung von Diagnosegeräten in Praxen stieg zwischen 2014 und 2018 von 45 % auf 61 %) und eine Fortsetzung des Wachstumstrends zeichnet sich ab.

Fazit

Der Heimtiersektor wird mittlerweile weithin als ein eigener Industriezweig gesehen. Die wachsende Zahl von „pure plays“, also Firmen, die sich ausschließlich auf diesen Bereich konzentrieren, macht den Sektor für Investoren sehr interessant. Gutes Wachstum und eine relativ hohe Unabhängigkeit von Konjunkturtrends sind starke Argumente, die derzeit für diesen Bereich sprechen und ihm einen Platz im Raiffeisen-MegaTrendsAktien sichern. Ein „Selbstläufer“ ist der Bereich des Tierwohls aber selbstverständlich nicht. Auch hier ist eine kontinuierliche sorgfältige Marktbeobachtung und Unternehmensauswahl durch das Fondsmanagement vonnöten und die mit Aktieninvestments grundsätzlich verbundenen Risiken gelten selbstverständlich auch für Aktien in diesem Marktsegment.

Performanceergebnisse der Vergangenheit lassen keine Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung eines Investmentfonds zu. Wert und Rendite einer Anlage in Fonds können steigen oder fallen. Anleger können gegebenenfalls nur weniger als das investierte Kapital ausgezahlt bekommen. Auch Währungsschwankungen können das Investment beeinflussen. Beachten Sie die Vorschriften für Werbung und Angebot von Anteilen im InvFG 2011 §128 ff. Die Informationen auf www.e-fundresearch.com repräsentieren keine Empfehlungen für den Kauf, Verkauf oder das Halten von Wertpapieren, Fonds oder sonstigen Vermögensgegenständen. Die Informationen des Internetauftritts der e-fundresearch.com Data GmbH wurden sorgfältig erstellt. Dennoch kann es zu unbeabsichtigt fehlerhaften Darstellungen kommen. Eine Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen kann daher nicht übernommen werden. Gleiches gilt auch für alle anderen Websites, auf die mittels Hyperlink verwiesen wird. Die e-fundresearch.com Data GmbH lehnt jegliche Haftung für unmittelbare, konkrete oder sonstige Schäden ab, die im Zusammenhang mit den angebotenen oder sonstigen verfügbaren Informationen entstehen.

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