
rfu Pro Bono: Nachhaltige Transformation und Gemeinwohl im Fokus
Pro Bono bedeutet so viel wie „für das Gute“ oder „für das Wohl“. Unter diesem Motto gibt die rfu research ihr Know-How und ihre Erfahrung im Sinne einer gelebten Corporate Citizenship regelmäßig und gezielt auch kostenlos an ausgewählte Organisationen und Personen weiter.
Am Anfang des rfu Pro Bono Projekts „Nachhaltigkeit plus – Scouting & Coaching“ stand eine Idee: Der Impact soll noch stärker in den Mittelpunkt gestellt werden, also die positiven Wirkungen für Gesellschaft und Umwelt durch unser Handeln. Damit soll die nachhaltige Transformation hin zu einer regenerativen Wirtschaft, die das Gemeinwohl fördert, weiter unterstützt werden. Diese essenziell wichtige Transformation hat in den letzten Jahren insbesondere durch geopolitische Entwicklungen deutlich an Schwung verloren.
Start-ups als Ausgangspunkt
Für das Projekt wählte die rfu ein Start-up, weil bei jungen Unternehmen in frühen Phasen Nachhaltigkeit gleich zu Beginn auf die „grüne Wiese“ gebaut werden kann.
Bei unserer Suche stießen wir schließlich über die greenstart Start-up-Initiative des Klima- und Energiefonds auf die PulpStack GmbH. PulpStack (www.pulpstack.tech) ist ein österreichisches Green Start-up, das eine skalierbare 3D-Drucktechnologie auf Basis von Zellulose entwickelt, um komplexe Produkte aus Papier zu fertigen. Ziel ist es, das biologisch abbaubare und recyclebare Material Papier als Alternative zu Kunststoff für neue Anwendungen zu erschließen, zum Beispiel für anspruchsvolle Verpackungen, Konsumgüter, Leuchtelemente, in der Architektur, Industrie oder Gesundheitsversorgung.
„Als Startup eine nachhaltige Technologie zu entwickeln ist das eine, sie strategisch auf das Unternehmen abzubilden aber etwas Anderes. Das rfu-Team hat uns dabei geholfen diese Brücke zu schlagen und uns auf den grünen Kapitalmarkt vorzubereiten. Somit können wir auf unserem weiteren Wachstumskurs viel Zeit und Aufwand sparen“, sagt Georg Feiler, der PulpStack gemeinsam mit Birgit Schlager und Harald Schürz gegründet hat.
In insgesamt fünf Workshops wurde von der rfu gemeinsam mit PulpStack eine mögliche nachhaltige Ausrichtung auf Papier gebracht: Es wurde eine Wesentlichkeitsanalyse erstellt, Purpose, Mission, Vision und Werte aus Nachhaltigkeitssicht entwickelt, nachhaltige Leitgrundsätze als strategische Zielgrößen definiert und alle erarbeiteten Elemente in einem eigenen ESG-Teil im Business Plan abgebildet. Darüber hinaus hat die rfu PulpStack auf den grünen Kapitalmarkt vorbereitet.
Fazit
Interessanterweise war es gar nicht so leicht eine Leistung zur Förderung der Nachhaltigkeit kostenlos anzubieten. Aber die Grundskepsis seitens der Start-ups gegenüber dieser Corporate Citizenship-Maßnahme ist mit dem ersten Kennenlernen verflogen.
Ein wichtiges Takeaway ist jedoch, dass es im Start-up Bereich trotz oder gerade wegen zeitlich sehr begrenzter Ressourcen einen großen Bedarf an Nachhaltigkeitsthemen gibt. Es zeigte sich außerdem, dass es für die wirkungsvolle Umsetzung von Nachhaltigkeit weniger um die Technik als vielmehr um das Bewusstsein und die freudvolle Beschäftigung mit dem Thema geht.
Der rfu ist bewusst, dass unser Pro Bono-Projekt nur ein klitzekleiner Beitrag für eine nachhaltige Welt ist. Aber oft braucht es nur kleine Dinge, um große Entwicklungen anstoßen.
Über rfu research GmbH
rfu research ist Spezialistin für Nachhaltiges Investment im umfassenden Sinne. Auf Grundlage dieser Kernkompetenz konzipieren wir nachhaltige Investmentprodukte, erstellen Nachhaltigkeits-Research und integrieren Nachhaltigkeit in Anlageprozesse.
Das „methodische Herz“ schlägt in den rfu Nachhaltigkeits-Ratings für Unternehmen, Länder und Rohstoffe.
Weitere Informationen finden Sie auf www.rfu.at
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Über die Artikelserie "GOING GREEN":
GOING GREEN ist eine monatliche Kolumne auf e-fundresearch.com zu Entwicklungen und Hintergründen im nachhaltigen Investment.