5 Monate nach dem Start der Lockdowns: Vielerorts lässt die V-förmige Erholung auf sich warten...
Seit dem Start der ersten Coronavirus-Lockdowns in Europa sind bereits gute fünf Monate durchs Land gezogen: Während sich der Großteil der Assetklassen nicht zuletzt aufgrund der massiven Eingriffe der Notenbanken rasch und in vielen Fällen geradezu "V-förmig" erholen konnten, ist das Ausmaß des realwirtschaftlichen Schadens erst anhand der kürzlich veröffentlichten Q2-Wirtschaftsdaten richtig greifbar geworden.
Auch wenn der allgemeine Trend seit der zunehmenden Wiedereröffnung der Volkwirtschaften wieder in die richtige Richtung zeigt, ist durchaus davon auszugehen, dass die Post-COVID-19 Erholung und die damit verbundenen Rettungspakete längst nicht in allen Ländern und Branchen innerhalb der Eurozone gleichermaßen verlaufen wird. Gerade aus Investorensicht gilt es deshalb mehr denn je zu hinterfragen, welche Geschäftsmodelle, Sektoren und Länder von der Coronakrise lediglich kurz- bis mittelfristig beeinträchtigt sind und wer hingegen zu den langfristigen Verlieren zählen wird.
Um Investoren einen effizienten Überblick verschiedener Sichtweisen und Einschätzungen zu den langfristigen Verlierern der COVID-19 Krise zu ermöglichen, hat e-fundresearch.com Ökonomen & Strategen aus der Asset Management Industrie im Rahmen der neuesten "Economics Forum"-Ausgabe mit folgender Fragestellung kontaktiert:
Economics Forum - Fragestellung des Monats
Mit Blick auf den Euroraum: Welche Branchen und Volkswirtschaften werden Ihrer Meinung nach trotz des zuletzt präsentierten EU-Hilfspakets zu den langfristigen Verlierern der COVID-19 Krise zählen? Wo müssten die Institutionen und Einrichtungen der EU ansetzen, um diesen Entwicklungen entgegenzuwirken?
Alle erhaltenen Experten-Statements haben wir Ihnen in der nachfolgenden Zitatgalerie aufbereitet:
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