Diversifikation allein schützt nicht vor Verlusten
Um auf sich ändernde Marktumfelder reagieren zu können und Abwärtstrends nicht vollständig „mitzumachen“ setzt Neumann in der zweiten Stufe des Managementprozesses auf das von Union Investment entwickelte Trendfolgemodell „UnionTrendProtector“. Das Modell soll anhand von zwei technischen Indikatoren (siehe Abbildung unten) beurteilen, ob es sich bei Rückschlägen an den Märkten lediglich um eine Korrektur im Aufwärtstrend handelt oder tatsächlich ein Trendwechsel zum Abwärtstrend vollzogen wird.
Sollten beide Indikatoren einen Aufwärtstrend erkennen lassen, wird das Risikobudget der jeweiligen Assetklasse vollständig ausgeschöpft. Bei widersprüchlichen Signalen (kein Trend) wird zur Hälfte investiert – sollten beide Indikatoren einen Abwärtstrend signalisieren, findet abweichend von der Risikogewichtung gar keine Investition im betreffenden Markt statt. „Und zwar so lange, bis die Kurssignale wieder einen Aufwärtstrend anzeigen“, ergänzt Neumann.
Abwicklung über Fututures, Leverage bis zu 180%
Die Exposures des Fonds werden laut Angaben von Neumann in der Regel kosteneffizient und liquide über Futures-Kontrakte abgewickelt. Um auch in volatilitätsarmen Anlageklassen das vorgesehene Risikobudget erzielen zu können, ist es dem UniKonzept: Portfolio möglich, bis zu 180% an Leverage aufzubauen.
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