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Multi-Asset der nächsten Generation

Wie weit Multi-Asset im aktuellen Umfeld sinnvollerweise gehen sollte, diskutierte e-fundresearch.com anlässlich des Fondskongresses mit Mike Brooks, Head of ‎Diversified Multi-Asset Strategies bei Aberdeen Asset Management. Funds | 24.03.2017 11:00 Uhr
Mike Brooks, Head of Diversified Multi-Asset Strategies, Aberdeen Asset Management / ©  Aberdeen AM
Mike Brooks, Head of Diversified Multi-Asset Strategies, Aberdeen Asset Management / © Aberdeen AM

Wie weit muss Multi-Asset gehen?

Die Zeiten, in denen eine starre Mischung aus globalen Aktien und Staatsanleihen als „innovative“ Multi-Asset-Lösung angepriesen wurde, mögen schon Jahre zurückliegen. Doch auch die darauffolgende Generation an Multi-Asset-Strategien, die aufgrund vermehrter Freiheitsgrade flexibel in traditionelle sowie einigermaßen „exotische“ Assetklassen (beispielsweise Emerging Markets) allokieren kann, wird hinsichtlich ihrer Wirksamkeit im aktuellen Kapital Marktumfeld zunehmend in Frage gestellt. Der Grund? Das wichtigste Prinzip von traditionellem Multi-Asset – der attraktive Diversifikationseffekt, der sich in „normalen“ Marktphasen zwischen Aktien- und Anleiheallokationen ergeben sollte (negative Korrelation), ist seit dem Einläuten der globalen Null- bis Negativzinspolitiken zunehmend abgeschwächt worden: Sowohl konventionelle Aktien- als auch Anleihemärkte erfreuten sich seither einer hohen Nachfrage doch bieten sie neben den Chancen zur Erzielung von Renditen auch die Gefahr von Rückschlägen. Für Aberdeen Asset Management Anlass genug die traditionellen Multi-Asset Konzepte zu hinterfragen und mit dem Aberdeen Global – Multi Asset Income Fund sowie dem Aberdeen Global – Multi Asset Growth Fund eine „neue Generation“ von Multi-Asset zu entwickeln. Im Rahmen des Fondskongresses sprach e-fundresearch.com mit dem zuständigen Fondsmanager Mike Brooks über die Hintergründe des Konzeptes.

In der Nische liegt das neue Potenzial

Oberste Prämisse der Aberdeen Multi-Asset Strategien ist es, Investoren einen einfachen, aber wirksamen Zugang zu einem renditestarken und - laut Mike Brooks - „echt diversifizierten“ Portfolio zu ermöglichen. Wenig überraschend werden Brooks und seine Kollegen bei der Portfoliokonstruktion immer seltener in traditionellen Assetklassen fündig: „Anleiherenditen haben bereits historische Tiefstände erreicht, am Aktienmarkt steigt die Volatilität. Aus unserer Sicht führt daher kein Weg an der Diversifikation in alternative Assetklassen vorbei, wenn man langfristige Wertsteigerung und solides Einkommen bei akzeptablem Risiko und begrenzter Volatilität erreichen will“, so Mike Brooks gegenüber e-fundresearch.com.

Ein bunter Mix: Mike Brooks setzt im Rahmen der Aberdeen Multi Asset Strategien vor allem auf Allokationen abseits des Mainstreams. (Bildquelle: Aberdeen AM)
Ein bunter Mix: Mike Brooks setzt im Rahmen der Aberdeen Multi Asset Strategien vor allem auf Allokationen abseits des Mainstreams. (Bildquelle: Aberdeen AM)

Eine immer stärkere Rolle spielen Investments in diversifizierende Nischen: „Einige unserer interessantesten Investments kommen aus Nischen, die von vielen Anlegern früher vielleicht nie in Betracht gezogen wurden. Hierzu gehören Assets aus den Bereichen erneuerbareEnergien, Infrastruktur, Peer-to-Peer-Kredite, Versicherungsrisikoverbriefungen und Flugzeug-Leasing. Diese Assetklassen können verlässliche Ertragsquellen sein und korrelieren meist nicht mit den wichtigen Assetklassen wie Aktien und Anleihen. Daher sind sie sehr gute Diversifikatoren, die darüber hinaus zur Stabilisierung von Anlagerenditen beitragen können“, erklärt der Leiter des Aberdeen Diversified Multi Asset Strategies Teams.

Brooks betont, dass jene Nischen-Investments jedoch keinesfalls nur um der Diversifikation willen in ein Portfolio gelangen sollten: „Der wahllose Kauf von Vermögenswerten war noch nie ratsam. Wir sehen zahlreiche attraktive Anlagemöglichkeiten im Universum der alternativen Investments, deren Aufnahme in ein Portfolio sowohl aufgrund ihrer Vorteile und ihres Wertes als auch zu Diversifikationszwecken gerechtfertigt ist.“ Auch das Liquiditätsrisiko müsse laut Brooks bei jenen Investments laufend und vor allem genau unter die Lupe genommen werden.

Aberdeen Asset Management (insgesamt 354,6 Mrd. EUR per 31.12.2016)

Fazit: Mehr als ein netter Marketing-Gedanke

Dass es sich bei Aberdeens neuer Multi-Asset „Generation“ nicht nur um einen „Marketing-Gag“ handelt, zeigt ein Blick in die Zusammensetzung der Aberdeen Portfolios. Etwa am Beispiel des Aberdeen Global – Multi Asset Growth Fund: „Hier sind derzeit etwa zwei Drittel des Fondsvermögens in weniger traditionellen Anlagen, einschließlich exotischer Kreditstrategien (wie High-Yield- und Schwellenländeranleihen), Immobilien, Infrastruktur, Absolute-Return-Strategien und Nischen-Anlageklassen wie Insurance-Linked Securities investiert“, so Mike Brooks abschließend.

Inwieweit die Aberdeen Multi-Asset Strategien und die darin enthaltenden Diversifikationskonzepte den großen „Stresstests“ der Zukunft standhalten werden, wird sich weisen. Fakt ist jedoch, dass Aberdeen den Bedarf nach einem zeitgemäßen Multi-Asset-Konzept erkannt hat und im Rahmen der beiden Strategien nicht nur Backtesting, sondern bereits seit 2015 (Auflage des Aberdeen Global – Multi Asset Income Fund am 01. Juni 2015 / Auflage des Aberdeen Global – Multi Asset Growth Fund am 13. Juni 2016) auch tagtäglich neue „Live-Track-Record“-Erfahrungswerte sammeln kann.

Chart: Aberdeen Global – Multi Asset Growth Fund & Aberdeen Global – Multi Asset Income Fund seit Auflage (im Vergleich zu den Lipper Peer-Groups "Mixed Asset EUR Flex-Global" & "Mixed Asset EUR Flex-Global")

Quelle: Lipper for Investment Management (Auflage des Aberdeen Global – Multi Asset Growth Fund: 13.06.2016 - Auflage des Aberdeen Global – Multi Asset Income Fund: 01.06.2015)
Quelle: Lipper for Investment Management (Auflage des Aberdeen Global – Multi Asset Growth Fund: 13.06.2016 - Auflage des Aberdeen Global – Multi Asset Income Fund: 01.06.2015)
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