Multi-Asset im „Late Cycle“: Warum 60/40-Portfolios heute an Grenzen stoßen

Managers | 24.03.2026 11:31 Uhr

Advertorial

Vor der Kulisse des Wiener Riesenrads spricht Jacques Hirsch, Fondsmanager des Carmignac Patrimoine, über die veränderten Spielregeln am Kapitalmarkt im Jahr 2026. Während der globale Aktienbullenmarkt bereits seit 2008 läuft und sich nun in der Spätphase befindet, erschweren negative Angebotsschocks und eine neue Korrelation zwischen Aktien und Anleihen die Diversifikation. Hirsch erläutert im Exklusiv-Interview, warum klassische Konzepte ausgedient haben und wie Carmignac das Portfolio durch aktive Absicherung gegen Inflation und Marktschocks wetterfest macht.

Top 3 Insights aus dem Interview:

  • Das Ende der klassischen Diversifikation: Hirsch betont, dass die klassische 60/40-Allokation heute deutlich weniger effektiv ist als noch vor zehn Jahren. Da Anleihen und Aktien in einem Umfeld negativer Angebotsschocks zunehmend gemeinsam fallen, fungieren Bonds nicht mehr als zuverlässiger Puffer für das Aktienrisiko.

  • Alternative Absicherung statt Gold: Während Gold in der Vergangenheit gut als Diversifikator funktionierte, sieht Hirsch das Edelmetall aktuell als „überlaufen“ (well-owned) an. Carmignac setzt stattdessen verstärkt auf Long-Inflationspositionen in Europa und den USA sowie auf Short-Positionen im Kreditmarkt, um von einer möglichen Ausweitung der Spreads zu profitieren.

  • Prudente Positionierung im Spätzyklus: Trotz einer grundsätzlich konstruktiven Haltung zur Wirtschaft hat Carmignac die Netto-Aktienquote von rund 46 % im Januar auf aktuell etwa 36 % gesenkt. Zusätzlich wird das Portfolio durch Index-Puts abgesichert, da sich der Aktienmarkt laut Hirsch in den „späten Innings“ des seit 2008 andauernden Bullenzyklus befindet

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