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Risikoaverse Anleger werden auch 2015 weiter in die Ecke gedrängt

Trotz der (teilweise) hohen Bewertungen an den Aktienmärkten sowie den zunehmenden geopolitischen Konflikten, werden sich risikoaverse Anleger auch 2015 weiter damit anfreunden müssen, Risikopositionen beizumischen um eine negative Realrendite zu vermeiden. Welche Herausforderungen im kommenden Jahr von Investoren außerdem zu beachten sind und welche Asset Allocation im prognostizierten Umfeld Sinn machen könnte, präsentierte die österreichische Asset Management Boutique Spängler IQAM Invest im Rahmen der Jahrespressekonferenz in Wien. Markets | 03.12.2014 16:25 Uhr
Wie lässt sich 2015 eine negative Realrendite vermeiden? / ©  jinga80 - Fotolia
Wie lässt sich 2015 eine negative Realrendite vermeiden? / © jinga80 - Fotolia

„Risikoaverse Anleger werden es im Jahr 2015 nicht leicht haben, da für risikoarme Veranlagungen im Jahr 2015 negative Realrenditen prognostiziert werden. Das heißt nicht, dass man sich in riskante Veranlagungen stürzen soll, aber ein guter Portfolio-Mix mit Aktien, Anleihen und Rohstoffen kann für 2015 von besonderem Vorteil sein“, meint Dr. Thomas Steinberger, CIO und Geschäftsführer der Spängler IQAM Invest, beim heute präsentierten Marktausblick für das Jahr 2015. 

Dr. Thomas Steinberger, CIO und Geschäftsführer der Spängler IQAM Invest
Dr. Thomas Steinberger, CIO und Geschäftsführer der Spängler IQAM Invest

Nach manchen Bewertungskriterien werden die Aktienmärkte in den USA derzeit schon hoch bewertet, somit ist ein Rückschlagpotenzial für 2015 gegeben. Sollte sich im Jahr 2015 ein Szenario mit schwächerem Wachstum auch in den USA tatsächlich realisieren, könnte es eine Talfahrt an den weltweiten Aktienmärkten geben. Die immer expansiveren Geldpolitiken der EZB, der Bank of Japan und zuletzt auch der People’s Bank of China nähren jedoch die Aussicht, dass die hohe globale Liquiditätsversorgung weiterhin die Aktienmärkte beflügelt. 

Geopolitische Krisenherde im Blick behalten

Geopolitische Risiken wie der Russland-Ukraine-Konflikt oder im Nahen Osten könnten jedoch weit über diese Gebiete hinaus ökomischen Schaden verursachen, etwa könnte der Ölpreisverfall zu einer Verschärfung der politischen Spannungen führen. Im Falle eines größeren militärischen Konflikts könnte die Konsumnachfrage deutlich nachlassen. 

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Die globale Nachfragedynamik ist aktuell außerhalb der USA und China relativ schwach. Der Internationale Währungsfonds (IWF) prognostiziert für 2015 ein Wachstum der Weltwirtschaft von +3,8 Prozent. Rund zwei Drittel dieses Wachstums soll 2015 aus den USA und China kommen. „Der Optimismus in Bezug auf die Wachstumschancen in den Emerging Markets erscheint jedoch deutlich gedämpft“, so Steinberger. In China wurde bereits 2014 eine weitere, planmäßige Konsolidierung des Wachstumstempos beobachtet. Fallende Rohstoffpreise und niedrige Inflationsraten sind eine Konsequenz dieser geringen Ausgabendynamik. 

Expansive Geldpolitik der EZB macht Nicht-Euro-Veranlagungen attraktiver

Aufgrund des bestenfalls moderaten globalen Wachstums wird auch die globale Inflationsrate relativ stabil bleiben. Während die wirtschaftspolitische Reaktion auf die globale Finanzkrise in den USA sehr effektiv gewesen ist, und die sehr expansive Geld- und Fiskalpolitik schon 2014 zum Großteil zurückgenommen werden konnte, wirkt in der Eurozone die Staatsschuldenkrise 2011 weiter nach. Verschleppte Strukturreformen und die restriktive Fiskalpolitik hemmen derzeit das Wirtschaftswachstum. „Die Geldpolitik der EZB ist 2014 noch expansiver geworden und hat dadurch auch den Wechselkurs des Euro unter Druck gebracht. Auf Grund der weiter anhaltenden expansiven Geldpolitik sollten auch im Jahr 2015 Nicht-Euro-Veranlagungen besser rentieren als Veranlagungen in Euro“, prognostiziert Steinberger.

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