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Profite erzielen & Klima schützen: (K)ein Widerspruch?

Nachhaltiges Investment kann gleich doppelt wirken: Es kann das Klima schützen und für eine auskömmliche Rendite sorgen. Vorausgesetzt man hat die passenden Daten und kompetentes Research, erklärt Roland Rott, Geschäftsführer des ESG & Sustainable Investment Research Centers der La-Française-Gruppe. Markets | 04.11.2019 15:11 Uhr
Roland Rott, Geschäftsführer des ESG & Sustainable Investment Research Centers der La-Française-Gruppe / © La Francaise
Roland Rott, Geschäftsführer des ESG & Sustainable Investment Research Centers der La-Française-Gruppe / © La Francaise

Ökologische, soziale und gesellschaftspolitische Faktoren haben langfristig einen fundamentalen Einfluss auf die Zukunft eines Unternehmens. Davon ist Roland Rott, Geschäftsführer des ESG & Sustainable Investment Research Centers der La-Française-Gruppe, überzeugt: „Sobald Unternehmen einen allgemeingültigen Preis für CO₂-Emissionen zahlen müssen, wird dies ihren Gewinn beeinflussen.“ Schon heute berechnet Rott mit seinem Team entsprechende Szenarien und berücksichtigt die CO₂-Intensität in der Investmententscheidung. Er ist sich sicher, dass sich Politik und Gesellschaft ihrer klimapolitischen Verantwortung zunehmend bewusst werden und der Kohlenstoffausstoß global adäquat bepreist wird. Die Folgekosten der Klimaerwärmung werden somit den Verursachern zugeordnet und nicht auf die Allgemeinheit abgewälzt. „Unternehmen, die sich der Dekarbonisierung der Produktionskette und Energieerzeugung verschließen, sind nicht hinreichend auf die Zukunft vorbereitet. Für sie könnte es teuer werden“, so Rott. Die Zeit drängt. Der weltweite CO₂-Ausstoß muss schnell und signifikant reduziert werden, um die negativen Klima-Auswirkungen für Ökosysteme und Gesellschaft im Zaum zu halten. 

Vom CO₂-Saulus zum Solar-Paulus

Die größten CO₂-Emittenten von heute müssen schnellstmöglich auf einen Dekarbonisierungspfad einschwenken. Das hat die La-Française-Gruppe erkannt. Mit ihren Fonds LF Lux – Inflection Point Carbon Impact Global verfolgt das Portfoliomanagement das Ziel, den CO₂-Fußabdruck kontinuierlich zu minimieren. Dabei hilft das hauseigene Research Center, dessen Ergebnisse schon heute in alle Aktienfonds der Gruppe einfließen und demnächst auf die Fixed-Income-Produkte erweitert werden soll.  

Abbildung: Messbarer CO₂-Fußabdruck

Interessent sind vor allem die sogenannten „Transitioning Companies“. Diese Unternehmen hinterlassen zwar zurzeit noch einen beträchtlichen CO₂-Fußabdruck, haben aber den starken Willen diesen zu verringern. Und nicht nur das: Eine klare Strategie sowie die finanziellen Mittel für die Umsetzung gehen Hand in Hand. Ebenso im Fokus des französischen Asset Managers sind sogenannte „Enabler“, die entsprechende Technologien zur Verfügung stellen. Dabei ist aktiver Umweltschutz nicht nur Selbstzweck, sondern auch im Interesse der Investoren: Empirische Studien belegen, dass die Unternehmen, deren ESG-Score sich kontinuierlich verbessert, an der Börse positiver abschneiden. „Wir tauschen nicht grünes Gewissen gegen Performance“, so Roland Rott. 

Auf den ersten Blick mag es verwundern, dass ausgerechnet Volkswagen eine der Kernpositionen im Portfolio des Carbon-Impact-Fonds ist. „Wir sind der Meinung, dass im Kurs von VW alles Schlechte in Form von potenziellen Strafzahlungen aus der Dieselaffäre eingepreist ist. Außerdem haben wir den Eindruck, der Vorstand meint es ernst mit dem angekündigten Schwenk hin zu Elektromobilität“, sagt Rott. Zwar stehe die Aktie fast überall noch auf der „Controversity List“, aber das Unternehmen verändere sich von innen heraus stark. Die Strategie zur Elektrifizierung der Fahrzeugflotte sei klar erkennbar und werde konsequent umgesetzt. Damit sei VW schon deutlich weiter als andere Autobauer. Das mache die Aktie interessant. 

Auch bei Fluggesellschaften lohnt sich ein genauer Blick. So lehnt Rott beispielsweise Ryanair aus Gründen der Corporate Governance ab. Easyjet wiederum ist in seinen Augen interessant: „Hier ist der Wille erkennbar, die Schadstoffemissionen, etwa durch Forschung und Entwicklung, langfristig zu senken.“ Dass Fluggesellschaften als erste von einer höheren CO₂-Abgabe betroffen wären, macht ihm keine Angst – im Gegenteil: „Es ist insgesamt wünschenswert, dass die Steuergesetzgebung für Konsumenten sichtbar macht, ob Produkte oder Dienstleistungen CO₂-intensiv sind. So kommen wir dem Preisschild für CO₂-Emissionen näher, was sich dann direkt auf die Gewinnsituation eines Unternehmens auswirkt.“ Damit werden aus den CO₂-Optimierern von heute möglicherweise die Gewinner des wirtschaftlichen Wettbewerbs von morgen. 

Nachhaltigkeit ist Value

In der La-Française-Gruppe liegt ein Investment-Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit. Zur Komplettierung der Produktpalette hat ihr ESG & Sustainable Investment Research Center ein eigenes Modell zur Bewertung von Nachhaltigkeitskriterien entwickelt. So berechnen zwei Datenanalysten den ESG-Score aus den Kennzahlen der vielen spezialisierten Anbieter. Eine tiefergehende Recherche übernehmen vier Fundamentalanalysten, die daraus ein hauseigenes ESG-Rating bilden. Dabei ist zehn die höchste Punktzahl. Werte zwischen null und drei werden als hochriskant eingestuft. „Die schlechtesten 20 Prozent sortieren wir aus, solche Aktien sind für uns tabu“, erklärt Rott. Bei den übrigen Werten versuchen er und sein Team herauszufinden, welche Verbesserungspotenziale bestehen und ob das Unternehmen überhaupt willens ist, diese auch umzusetzen. Der Blick richtet sich bewusst nach vorne und basiert nicht ausschließlich auf Vergangenheitswerten. Das Research Center gibt dann nicht nur eine Zahl zwischen eins und zehn an die jeweiligen Portfolioverwalter der La-Française-Gruppe weiter, sondern eine komplette ESG-Analyse mit für jeden Sektor spezifischen Gewichtungen von Environment, Social und Governance. „Das Thema Nachhaltigkeit wird von vielen Unternehmen und Investoren noch als Risiko definiert. Wir betrachten es als Chance. Da Impact Investing hochkomplex ist, gibt es keine Daten, die man einfach einkaufen kann. Das muss man alles selbst analysieren“, fasst Rott zusammen.

Performanceergebnisse der Vergangenheit lassen keine Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung eines Investmentfonds zu. Wert und Rendite einer Anlage in Fonds können steigen oder fallen. Anleger können gegebenenfalls nur weniger als das investierte Kapital ausgezahlt bekommen. Auch Währungsschwankungen können das Investment beeinflussen. Beachten Sie die Vorschriften für Werbung und Angebot von Anteilen im InvFG 2011 §128 ff. Die Informationen auf www.e-fundresearch.com repräsentieren keine Empfehlungen für den Kauf, Verkauf oder das Halten von Wertpapieren, Fonds oder sonstigen Vermögensgegenständen. Die Informationen des Internetauftritts der e-fundresearch.com AG wurden sorgfältig erstellt. Dennoch kann es zu unbeabsichtigt fehlerhaften Darstellungen kommen. Eine Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen kann daher nicht übernommen werden. Gleiches gilt auch für alle anderen Websites, auf die mittels Hyperlink verwiesen wird. Die e-fundresearch.com AG lehnt jegliche Haftung für unmittelbare, konkrete oder sonstige Schäden ab, die im Zusammenhang mit den angebotenen oder sonstigen verfügbaren Informationen entstehen.

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