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Natixis IM Studie: Gute Bedingungen für deutsche Ruheständler

Natixis Investment Managers | 14.09.2021 07:22 Uhr
© Photo by Jon Eckert on Unsplash
© Photo by Jon Eckert on Unsplash

- Internationale Studie unter 44 Staaten
- Deutschland steigt um zwei Plätze
- Finanzen bieten Grund zur Sorge

Die Lebensbedingungen für Ruheständler in Deutschland haben sich insgesamt erneut verbessert. Im jährlich von Natixis Investment Managers vorgelegten Global Retirement Index kann Deutschland 2021 zwei Plätze gut machen. Die Bundesrepublik liegt nun auf Rang acht. Allerdings: Die Werte beim Sub-Index Finanzen gingen in diesem Jahr leicht zurück. Hier liegt Deutschland lediglich auf Platz 31 von 44 untersuchten Staaten.

Die Bewertung im Retirement-Index erfolgt unter Berücksichtigung von 18 verschiedenen Leistungsindikatoren. Der Index bestimmt die relative Performance für jeden Leistungsindikator und fast die Ergebnisse in den vier Sub-Indizes Gesundheit, Lebensqualität, materieller Wohlstand und Finanzen zusammen. Die Gesamtpunktzahl ermöglicht den Vergleich der Lebensbedingungen von Ruheständlern in unterschiedlichen Ländern. 

Die gute Bewertung für Deutschland ist vor allem auf die Sub-Indizes Gesundheit und materieller Wohlstand zurückzuführen. In beiden Bereichen konnten gegenüber dem Vorjahr höhere Punktzahlen erreicht werden. Während die Werte für den Bereich Lebensqualität unverändert blieben, sanken sie im Bereich Finanzen weiter ab. Hier schneidet Deutschland vor allem mit Blick auf den Altenquotienten schlecht ab, der das Verhältnis von Ruheständlern gegenüber Menschen im arbeitsfähigen Alter bemisst. Diese wichtige Kennziffer weist den sechstschlechtesten Wert aller untersuchten Länder auf. Auch die im Vergleich zu anderen Staaten hohe Steuerlast schlägt negativ zu Buche.

Ergebnisse im globalen Kontext

Im Vergleich zum Vorjahr blieben die Platzierungen innerhalb der Top-10-Gruppe nahezu unverändert. Zu dieser Gruppe zählen neben Island, der Schweiz und Norwegen auch Irland, die Niederlande, Neuseeland, Australien, Dänemark, Deutschland und Kanada. Lediglich die letztgenannten Länder haben ihre Plätze getauscht, wobei Deutschland auf den achten Platz vorrückte und Kanada auf den zehnten Platz zurückfiel.

Zum dritten Mal in Folge hat Nordamerika mit 72 Prozent die höchste Punktzahl aller Regionen erreicht. Nordamerika führt die Gesamtwertung an, da es sowohl bei den Sub-Indizes Finanzen und materielles Wohlergehen die höchste regionale Punktzahl erzielte, als auch bei den Sub-Indizes Gesundheit und Lebensqualität die zweithöchste Punktzahl aufweist.

Westeuropa liegt mit einem Gesamtergebnis von 69 Prozent an zweiter Stelle, hat jedoch die höchsten Werte bei den beiden Sub-Indizes Gesundheit und Lebensqualität.

Osteuropa und Zentralasien rangieren mit 50 Prozent an dritter Stelle. Wie Westeuropa hat auch diese Region Probleme bei den Finanzen, wo sie bei diesem Teilindex den letzten Platz belegt. Vier der 10 schlechtesten Länder im Bereich Finanzen gehören zu dieser Region, nämlich die Türkei, Ungarn, die Slowakische Republik und Lettland.

Lateinamerika belegt als Region insgesamt den vierten Platz. Die Region fällt vor allem beim Sub-Index Materielles Wohlergehen zurück (21 %), was ihre Gesamtleistung erheblich beeinträchtigt.

- Der asiatisch-pazifische Raum hat die niedrigste Gesamtpunktzahl (32 %), da er in drei der vier Teilindizes entweder den letzten oder den vorletzten Platz belegt. Insbesondere die niedrigen Werte für die Sub-Indizes Gesundheit und Lebensqualität sind auf die extrem niedrigen Werte Indiens in diesen beiden Sub-Indizes zurückzuführen. Eine bemerkenswerte Ausnahme sind jedoch die Finanzen, wo die Region den zweithöchsten Teilindexwert aufweist.

Finanzen bleiben kritisches Kriterium

Die Herausforderungen für die finanzielle Absicherung des Ruhestandes, die sich aus Inflation, Zinssätzen und Staatsverschuldung ergeben, wurden durch die Covid-19-Pandemie noch verschärft. Rentner sind besonders anfällig für niedrige Zinssätze und steigende Inflation. Ein solches Szenario wirkt sich negativ auf die Fähigkeit aus, im Ruhestand ein auskömmliches Einkommen zu erzielen. Für viele Menschen sind festverzinsliche Anlagen ein dominanter Bestandteil ihrer Ruhestandsstrategie, da diese bisher Stabilität und regelmäßige laufende Erträge ermöglichten. Bei entsprechend aufgestellten Portfolios besteht jedoch die Gefahr, dass die Ersparnisse durch die Inflation aufgezehrt werden.

Vor diesem Hintergrund rät Sebastian Römer, Executive Managing Director und Head of Central and Eastern Europe von Natixis Investmet Managers, Portfolios künftig breiter aufzustellen und verschiedene, auch alternative Renditequellen zu nutzen. Bei der Adjustierung der Anlageportfolios sollte zudem auf die Berücksichtigung von ESG-Strategien geachtet werden. “Sie bieten nicht nur attraktive Renditechancen, sondern dienen auch der Risikominimierung”, so Römer. Nicht zuletzt deshalb hat sich Natixis IM zum Ziel gesetzt, bis 2024 600 Milliarden Euro, d. h. 50 Prozent des verwalteten Vermögens, in nachhaltige oder wirkungsorientierte Anlagen zu investieren.

Weitere Inforationen zum aktuellen Global Retirement Index finden Sie hier.

Performanceergebnisse der Vergangenheit lassen keine Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung eines Investmentfonds oder Wertpapiers zu. Wert und Rendite einer Anlage in Fonds oder Wertpapieren können steigen oder fallen. Anleger können gegebenenfalls nur weniger als das investierte Kapital ausgezahlt bekommen. Auch Währungsschwankungen können das Investment beeinflussen. Beachten Sie die Vorschriften für Werbung und Angebot von Anteilen im InvFG 2011 §128 ff. Die Informationen auf www.e-fundresearch.com repräsentieren keine Empfehlungen für den Kauf, Verkauf oder das Halten von Wertpapieren, Fonds oder sonstigen Vermögensgegenständen. Die Informationen des Internetauftritts der e-fundresearch.com AG wurden sorgfältig erstellt. Dennoch kann es zu unbeabsichtigt fehlerhaften Darstellungen kommen. Eine Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen kann daher nicht übernommen werden. Gleiches gilt auch für alle anderen Websites, auf die mittels Hyperlink verwiesen wird. Die e-fundresearch.com AG lehnt jegliche Haftung für unmittelbare, konkrete oder sonstige Schäden ab, die im Zusammenhang mit den angebotenen oder sonstigen verfügbaren Informationen entstehen. Das NewsCenter ist eine kostenpflichtige Sonderwerbeform der e-fundresearch.com AG für Asset Management Unternehmen. Copyright und ausschließliche inhaltliche Verantwortung liegt beim Asset Management Unternehmen als Nutzer der NewsCenter Sonderwerbeform. Alle NewsCenter Meldungen stellen Presseinformationen oder Marketingmitteilungen dar.
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