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Von Bergsteigeraktien mit Sicherheitsmarge

Bergsteigen und Börse. Was sollen diese beiden Sachen miteinander zu tun haben? Auf den ersten Blick vielleicht nicht viel, außer der Tatsache, dass beide schnell und sicher an ihr Ziel kommen wollen. Der Bergsteiger auf den Gipfel, der Anleger zu seinem angestrebten finanziellen Erfolg. Shareholder Value Management AG | 19.07.2019 12:38 Uhr
Frank Fischer, CEO & CIO, Shareholder Value Management AG
Frank Fischer, CEO & CIO, Shareholder Value Management AG

Auf den zweiten Blick wird aber deutlich, dass sowohl der Börsianer als auch der Bergsteiger viele Eigenschaften gemein haben, um erfolgreich zu sein. Der Bergsteiger braucht Zähigkeit, Ausdauer, Besonnenheit, eine gute Planung und Vorbereitung, eine genaue Analyse der äußeren Umstände, Wissen um die eigenen Fähigkeiten, ein hohes Maß an Sicherheitsbedürfnis, Kraft, Geduld und einen genauen Plan, um sein Ziel zu erreichen. Und genau diese Eigenschaften sollte auch ein Anleger haben, denn sonst ist Erfolg an der Börse pures Glück und Zufall, aber kein auf Dauer nachhaltiges, erfolgreiches Investieren.

Geduld, Ausdauer und ein genauer Plan

Value-Investoren wie wir es sind haben einen genauen Plan. Aber man benötigt auch Geduld und Ausdauer, um langfristig erfolgreich zu sein. Derzeit werden Value-Aktien von der Börse links liegen gelassen. Dennoch bleiben wir unserer Anlagephilosophie treu und investieren in unterbewertete Aktien. Aber mit Sicherheitsmarge. Das heißt, dass schon beim Kauf einer Aktie darauf Wert gelegt wird, dass möglichst 30 bis 40 Prozent unter dem aktuellen Wert für die Aktien bezahlt wird. Damit lassen sich Rücksetzer leichter verkraften, wie in der aktuellen Situation. Die Konjunktur schwächelt, der Handelsstreit von US-Präsident Donald Trump gegen den Rest der Welt lassen die Umsätze und Gewinne der Unternehmen einbrechen. Daimler, BASF und SAP seien hier stellvertretend für viele andere genannt. Solche Rücksetzer muss man einkalkulieren, wenn dauerhafter Erfolg angestrebt wird. Da ist Geduld und Ausdauer gefragt. Aber auch ein gutes Management, das besonnen mit der Situation umgeht und seine Ziele nicht aus den Augen verliert.

Familiengeführte Unternehmen im Fokus

Diese Art von Besonnenheit sehen wir bei den von uns bevorzugten familiengeführten Unternehmen. Hier wird das Management selten hektisch. In solchen Unternehmen werden Rücksetzer und schwierige Marktlagen einkalkuliert. Sie wissen auch um die Konjunkturzyklen und stellen sich darauf ein. Unternehmen wie Sixt oder auch Grenke Leasing können hier als Beispiele dienen. Sie denken nicht in Quartalen, sondern in Generationen. Bei solchen Unternehmen sind wir als Value-Investoren gerne kritische und verlässliche Partner, die dauerhaft die Geschäftstätigkeiten begleiten.

Wie der Bergsteiger muss der Fondsmanager aber auch die äußeren Umstände genau analysieren und kennen, denn sonst wird er nie den Gipfel erklimmen. Ein Aufstieg bei Sturm und Unwettern ist schwerlich möglich. Möglicherweise muss er seine Route ändern und den Gegebenheiten anpassen. So auch der Anleger. Da sind auf der einen Seite der Handelsstreit und die abflauende Konjunktur rund um den Globus. In Europa kommt noch der bevorstehende Brexit hinzu, der möglicher Weise ein „No Deal“-Brexit wird. Auf der anderen Seite stehen die Notenbanken Gewehr bei Fuß, um die Märkte mit billigem Geld zu unterstützen. Sowohl die EZB als auch die FED haben ihre Bereitschaft dazu schon einige Male kundgetan. Damit erhöht sich zwar die Gefahr ausufernder Schulden bei Staaten und Unternehmen, auf der anderen Seite könnten so die schlimmsten Gefahren für die Anleger abgewendet werden.

Auch in rauen Zeiten die Ruhe bewahren

Man sieht, Bergsteiger und Börsianer haben mehr Gemeinsamkeiten, als dies auf den ersten Blick zu vermuten ist. Und Bergsteigeraktien sind solche, die den Anleger auf dem Weg zum angestrebten Erfolg begleiten. Unternehmen, die ein gutes und robustes Geschäftsmodell haben und von einem Management geführt werden, das nicht gleich in Panik verfällt, wenn es mal rau und unruhig wird. Das sind genau die Unternehmen, die wir für unseren Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen suchen. Dann geht es den Anlegern wie dem Bergsteiger: Mit Geduld, Zähigkeit, Ausdauer und guter Planung wird der Gipfel erklommen. Belohnt wird der Bergsteiger mit einem wunderschönen Panoramablick und der Genugtuung, das gesetzt Ziel erreicht zu haben. Dem Anleger winkt der finanzielle Erfolg. Und natürlich auch die Genugtuung, seine Ziele erreicht zu haben.

Frank Fischer, CEO & CIO, Shareholder Value Management AG

Performanceergebnisse der Vergangenheit lassen keine Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung eines Investmentfonds zu. Wert und Rendite einer Anlage in Fonds können steigen oder fallen. Anleger können gegebenenfalls nur weniger als das investierte Kapital ausgezahlt bekommen. Auch Währungsschwankungen können das Investment beeinflussen. Beachten Sie die Vorschriften für Werbung und Angebot von Anteilen im InvFG 2011 §128 ff. Die Informationen auf www.e-fundresearch.com repräsentieren keine Empfehlungen für den Kauf, Verkauf oder das Halten von Wertpapieren, Fonds oder sonstigen Vermögensgegenständen. Die Informationen des Internetauftritts der e-fundresearch.com Data GmbH wurden sorgfältig erstellt. Dennoch kann es zu unbeabsichtigt fehlerhaften Darstellungen kommen. Eine Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen kann daher nicht übernommen werden. Gleiches gilt auch für alle anderen Websites, auf die mittels Hyperlink verwiesen wird. Die e-fundresearch.com Data GmbH lehnt jegliche Haftung für unmittelbare, konkrete oder sonstige Schäden ab, die im Zusammenhang mit den angebotenen oder sonstigen verfügbaren Informationen entstehen.

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