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Krise im Überblick: Anhaltspunkte für Anleger

Die AllianceBernstein-Experten Jonathan Berkow und Scott Krauthamer haben mithilfe großer Datenmengen eine Gruppe von Signalen zusammengestellt, die den Weg für eine Rückkehr zur Normalität weisen könnten. AllianceBernstein | 07.05.2020 08:29 Uhr

Unser Krisenüberblick enthält Signale aus drei Bereichen: 1) Öffentliche Gesundheit, 2) Verbrauchersektor und 3) Finanzmärkte. Indem wir umfangreiche Daten aus traditionellen Quellen (wie etwa Gewinnwachstum und Bruttoinlandsprodukt) und nicht-traditionellen Quellen (Google-Trends und Glassdoor) heranziehen, erhalten wir ein besseres Bild vom Erholungspfad. Die öffentliche Gesundheit ist der Schlüssel: Solange es keinen Impfstoff gibt, können die sich verschlimmernden konjunkturellen Auswirkungen des Virus anhalten.

Die Farbcodes (rot, gelb oder grün) zeigen den aktuellen Zustand jedes Signals an, während die Pfeile den Trend (besser, schlechter oder statisch) anzeigen.

Wir werden diese Daten fortlaufend aktualisieren. Hier der aktuelle Stand:

Öffentliche Gesundheit

Weltweit steigt die Zahl der Coronavirus-Fälle weiter an – sie liegt derzeit bei etwa 3,2 Millionen, was vor allem an den USA liegt. Wir sehen Verbesserungen in Europa und Asien. Der „R0“, der die Zahl der von einer Person verbreiteten Fälle erfasst, liegt aktuell bei circa 1,0 und ist rückläufig, und die Schätzungen der Johns Hopkins University flachen ab.

Privathaushalte/Verbraucher

Schulschließungen: Weltweit haben Schulen ihre Türen geschlossen, und die Schließungen könnten länger dauern als erwartet. Das schließt Schließungen für den Rest des laufenden Schuljahres ein. In einigen europäischen Ländern werden Schulen teilweise wieder geöffnet.

Reisen und Freizeit: Reisebeschränkungen sind weitverbreitet. Restaurants sind in vielen Ländern geschlossen, und die Fahrgastzahlen im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) erhöhen sich nur langsam von historischen Tiefständen. Die Google-Suchtrends für „Urlaubsideen“ sind überall außer in Asien zurückgegangen.

Immobilienkauf/Refinanzierung: Rückläufige Zinsen haben zu einem Anstieg der Refinanzierung von Hypotheken geführt. Die Refinanzierungsaktivitäten sind zwar nach wie vor schwach, aber es gibt Anzeichen für eine Verbesserung.

Arbeitslosigkeit: Die US-Arbeitslosigkeitsanträge nehmen weiter zu, mit 33 Millionen Anträgen in den letzten sechs Wochen. Nahezu 60 Millionen Arbeitsplätze in der Europäischen Union und in Großbritannien sind gefährdet. Die Arbeitslosenquoten in der gesamten asiatisch-pazifischen Region könnten um weit mehr als drei Prozentpunkte steigen - doppelt so stark wie während einer durchschnittlichen Rezession. Die Daten zu den Kreditkartenausgaben deuten immer noch auf eine große Schwäche aufgrund von Unternehmensschließungen hin (es gibt jedoch erste Anzeichen für eine Verbesserung). Die persönliche Sparquote in Prozent des verfügbaren Einkommens stieg in den USA von Februar bis März von acht auf 13 Prozent.

Finanzmärkte

Anlageströme: Global gesehen gibt es weiterhin massive Abflüsse aus allen Risikoanlagen. Wir sehen seit einigen Wochen, dass etwas Geld zurück in die Märkte fließt, darunter auch in Anleihen.

Finanzielle Bedingungen: Trotz umfangreicher Rettungspakete scheinen die Bedingungen nach wie vor angespannt zu sein. Die Kreditspreads liegen über dem Durchschnitt, haben sich aber von ihren Höchstständen zurückgezogen. Die Liquidität ist zwar nicht mehr so besorgniserregend wie noch vor Wochen, aber einige Unternehmen machen sich langsam Sorgen um ihre Zahlungsfähigkeit. Rohstoffpreise: Der Kohleverbrauch in China zieht langsam wieder an (im Vergleich zum Vorjahr stagniert er derzeit). Die Ölpreise sind in der vergangenen Woche erneut gefallen, da die Nachfrage nicht vorhanden zu sein scheint und die Lagerkapazitäten nahezu voll ausgelastet sind. Die Energieunternehmen werden entweder die Bohrungen einstellen oder internationale Käufer finden müssen. Die Kupferpreise waren letzte Woche unverändert, nachdem sie in den beiden Vorwochen gestiegen waren.

Unternehmensgewinnprognosen: Die Gewinnschätzungen für 2020 befinden sich immer noch im freien Fall, eine Bodenbildung ist nicht in Sicht. Mehr als 100 Unternehmen im S&P 500 haben ihre Prognosen insgesamt zurückgezogen. Die Einstellung der Arbeitnehmer nach Messung von Glassdoor zeigen eine Diskrepanz zwischen Unternehmen, die sich gut auf Heimarbeit vorbereitet haben, und solchen, die sich nicht darauf vorbereitet haben.

In diesem Dokument zum Ausdruck gebrachte Meinungen stellen keine Analysen, Anlageberatungen oder Handelsempfehlungen dar, spiegeln nicht unbedingt die Ansichten aller Portfoliomanagementteams bei AB wider und können von Zeit zu Zeit überarbeitet werden.

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