Generali Investments Ökonom: Lagarde schließt eine Zinserhöhung 2022 nicht mehr aus

Wie erwartet hat der EZB-Rat auf seiner gestrigen Sitzung keine Maßnahmen ergriffen, sondern lediglich "die auf seiner geldpolitischen Sitzung im Dezember letzten Jahres gefassten Beschlüsse bestätigt". Generali Investments | 04.02.2022 14:21 Uhr
Martin Wolburg, Senior Economist bei Generali Investments / © e-fundresearch.com / Generali Investments
Martin Wolburg, Senior Economist bei Generali Investments / © e-fundresearch.com / Generali Investments

Allerdings räumt Martin Wolburg, Senior Economist bei Generali Investments, ein: „Während die EZB weiterhin die Auffassung vertritt, dass die Inflation nur vorübergehend ist, werden die Kopfschmerzen angesichts positiver Inflationsüberraschungen immer größer, und in der Erklärung zur Geldpolitik wird eingeräumt, dass die Inflationsrisiken ´nach oben gerichtet` sind.“

Martin Wolburg fügt hinzu: „Präsidentin Christine Lagarde machte zudem deutlich, dass die März-Sitzung von entscheidender Bedeutung sein wird. Sie weigerte sich, zu wiederholen, dass eine Zinserhöhung im Jahr 2022 `sehr unwahrscheinlich´ sei, und erklärte stattdessen, dass dies von den Prognosen abhänge. Sie betonte aber auch, dass das QE-Programm vor einer Zinserhöhung beendet werden würde, und dass die Kriterien für eine Zinserhöhung noch erfüllt werden müssten.

Daher sehen wir eine erste Zinserhöhung im Jahr 2023. Das Risiko, dass die Zentralbank zu einer schnelleren Reduzierung der QE-Käufe und einer Zinserhöhung im Jahr 2022 gezwungen sein könnte, ist jedoch deutlich gestiegen.

Lagarde betonte weiter, dass die Energiepreise eindeutig ein Hauptgrund für die in die Höhe schießenden Inflationszahlen sind. Im Januar trugen sie mit 2,7 Prozentpunkten zur Gesamtinflation bei. Lagarde zufolge wird die Inflation noch länger höher bleiben, aber im Laufe des Jahres voraussichtlich zurückgehen.“

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