Die bevorstehende Bundestagswahl könnte auch die Zukunft der deutschen Schuldenbremse beeinflussen. Angesichts der wirtschaftlichen Schwäche Europas gerät die Schuldenbremse zunehmend in die Kritik. Während Länder wie Spanien und Frankreich auf expansive Fiskalpolitik setzen, wird in Deutschland die Begrenzung der Neuverschuldung auf 0,35% des BIP als Hemmnis für dringend benötigte Investitionen gesehen. Vor allem in Bereichen wie Infrastruktur, Energiewende und Digitalisierung gibt es großen Nachholbedarf.
Unsere Fragen an die Experten:
Sollte die Schuldenbremse angesichts der aktuellen wirtschaftlichen Lage gelockert werden? Wird eine neue Regierungsmehrheit den politischen Rahmen neu definieren? Welche Reformmodelle wären denkbar? Und welche Auswirkungen hätte eine solche Lockerung auf Wirtschaft, Kapitalmärkte und Deutschlands Position im internationalen Wettbewerb?
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Teil 2 der Experten-Umfrage erscheint am Dienstag den 28. 1. mit Kommentaren von Shareholder Value Management, Janus Henderson Investors und M&G Investments.
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