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Economics Forum | US-Wahlen: Was Trump II oder Biden I für (Welt-)Wirtschaft & Handel bedeutet

Die US-Wahlen nähern sich mit großen Schritten: Mit welchen konkreten Auswirkungen auf das globale Wirtschafts- und Handelsumfeld ist im Falle einer Wiederwahl Donald Trumps zu rechnen? Welche (neuen) Impulse wären hingegen unter einem US-Präsidenten Joe Biden zu erwarten? Lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des e-fundresearch.com "Economics Forum" die Einschätzungen von 27 führenden Ökonomen & Marktstrategen: Markets | 21.10.2020 12:00 Uhr
© Unsplash / e-fundresearch.com
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Trump oder Biden? Am 03. November 2020 werden die US-Wahlen geschlagen: Die 59. Wahl zum Präsidenten der Vereinigten Staaten wird wenig überraschend von der anhaltenden COVID-19 Pandemie bestimmt, denen die beiden Kandidaten nicht unterschiedlicher gegenüberstehen könnten. Doch auch in Sachen Wirtschafts- und Handelspolitik bestehen zwischen Donald Trump und Joe Biden durchaus signifikante Unterschiede, denen sich Investoren bewusst sein sollten.

Um Investoren einen effizienten Überblick verschiedenster Sichtweisen und Einschätzungen zu den Auswirkungen einer Präsidentschaft Trump II beziehungsweise eines Wahlsieges von Joe Biden auf das globale Wirtschafts- und Handelsumfeld zu ermöglichen, hat e-fundresearch.com Ökonomen & Strategen aus der Asset Management Industrie mit folgender Fragestellung kontaktiert:

Economics Forum - Fragestellung des Monats

Die US-Wahlen nähern sich mit großen Schritten: Mit welchen konkreten Auswirkungen auf das globale Wirtschafts- und Handelsumfeld rechnen Sie im Falle einer Wiederwahl Donald Trumps? Welche (neuen) Impulse wären hingegen unter einem US-Präsidenten Joe Biden zu erwarten? 

Alle erhaltenen Experten-Statements haben wir Ihnen in der nachfolgenden Zitatgalerie aufbereitet:

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Dr. Ulrich Kater, Chefvolkswirt, DekaBank
© DekaBank

Dr. Ulrich Kater, Chefvolkswirt, DekaBank

Dies ist die erste Wahl, bei der es weniger wichtig ist, wer die Wahl gewinnt als dass es überhaupt einen anerkannten Sieger gibt. Das Horrorszenario für die Finanzmärkte wäre ein Wahlchaos, das sich im Januar zu einer Verfassungskrise ausweitet. Ansonsten sind die Perspektiven für die Wirtschaft entspannt. Wirtschaftspolitik obliegt in den USA dem Kongress. Daher dürfte sich an den Steuersätzen auch bei einem Sieg Bidens zunächst nicht viel ändern. Denn selbst im Falle einer „blauen Welle“ könnte Biden, da er wahrscheinlich keine Zweidrittelmehrheit erhalten wird, nur etwa die Hälfte seiner Pläne durchsetzen. Wegen der anhaltenden Corona-Krise liegen zudem alle Wirtschaftspläne außer einem weiteren kräftigen Fiskalpaket zunächst auf Eis. Dann könnten sich aufgrund der Zwischenwahlen 2022 die Mehrheitsverhältnisse im Kongress erneut verändern. Ein Wahlsieg von Trump mit einem weiter geteilten Kongress dürfte für die Aktienmärkte wenig Veränderung bieten.

Colin Moore, Global Chief Investment Officer, Columbia Threadneedle Investments
© Columbia Threadneedle Investments

Colin Moore, Global Chief Investment Officer, Columbia Threadneedle Investments

Meines Erachtens nehmen Volatilität und Ängste vor Wahlen deutlich zu, während es dann im Anschluss an die Wahl kaum zu Auswirkungen auf die breite Wirtschaft und die Finanzmärkte kommt. Eine Hauptursache für diese vorübergehende Volatilität sind die Reden der Politiker über die von ihnen geplanten politischen Maßnahmen und Programme, die sie dann jedoch nur selten auch wirklich in vollem Umfang umsetzen können. Selbst wenn ein anderer US-Präsident das Amt antritt, führt dies nur selten zu wesentlichen und grundlegenden Änderungen der Funktionsweise der US-Wirtschaft. Dies gilt auch bei einem Wechsel von einem konservativen zu einem liberalen Präsidenten oder umgekehrt. In einigen wichtigen Kategorien gibt es kaum Unterschiede zwischen den beiden großen Parteien. Der Gesamtbetrag, der in die Wirtschaft fließt, dürfte meines Erachtens bei beiden großen Parteien in etwa gleich sein. Angesichts dessen haben sich die Märkte in der Vergangenheit sowohl unter republikanischen als auch unter demokratischen US-Präsidenten gut entwickelt.

Jian Shi Cortesi, Portfoliomanagerin für chinesische Aktien, GAM Investments
© GAM

Jian Shi Cortesi, Portfoliomanagerin für chinesische Aktien, GAM Investments

Wir glauben, dass ein Trump-Sieg mit größerer Wahrscheinlichkeit zu einer weiteren Störung der Beziehungen mit China führen würde, während ein Biden-Sieg weniger disruptiv wäre. Im Allgemeinen erwarten wir jedoch nicht, dass sich die aktuelle Großwetterlage bezüglich der Beziehungen beider Volkswirtschaften ändern wird.

Die Rivalität zwischen den USA und China ist tief verwurzelt und wird unseres Erachtens auch nach der Wahl anhalten. Beide Länder haben ähnlich große Volkswirtschaften und konkurrieren daher per Definition um die wirtschaftliche und technologische Vormachtstellung. Wir gehen davon aus, dass China sich zunehmend auf den Inlandskonsum konzentrieren wird, da die Außenbeziehungen belastet sind.

Dr. Jörn Quitzau, Leiter Wirtschaftstrends, Berenberg
© Berenberg

Dr. Jörn Quitzau, Leiter Wirtschaftstrends, Berenberg

Während Donald Trump in der Wirtschaftspolitik seinen Deregulierungskurs fortsetzen würde, wären von Joe Biden deutlich schärfere Regulierungen u.a. des Arbeitsmarktes zu erwarten. In der Handelspolitik würde Trump weiter auf Konfrontation und Protektionismus setzen und den Konflikt mit China im Alleingang austragen – im Unterschied zu Joe Biden, der wahrscheinlich auch eine harte Haltung gegenüber China einnehmen, dafür aber auf eine internationale Koalition setzen würde. Joe Biden würde die EU nicht länger als Handelsfeind betrachten. Unter Biden würden sich die USA vom Shareholder-Kapitalismus in Richtung sozialer Marktwirtschaft europäischer Prägung entwickeln. Eine Annäherung der Wirtschafts- und Gesellschaftsmodelle würde die Gemeinsamkeiten und damit die Beziehungen zwischen den USA und Europa stärken. Aus rein wirtschaftlicher Sicht drohen aber staatliche gegenüber marktwirtschaftlichen Lösungsansätzen global die Oberhand zu gewinnen, wodurch das Wachstumspotenzial sinken würde.

Lars Kreckel, Global Equity Strategist, Legal & General Investment Management
© LGIM

Lars Kreckel, Global Equity Strategist, Legal & General Investment Management

Vier Szenarien: Gewinnt Trump das Weiße Haus, und die Republikaner übernehmen die Kontrolle über den Kongress, so scheint ein umfassendes Konjunkturpaket auf Basis von Steuerreformen wahrscheinlich. Eine Trump- oder Biden-Präsidentschaft mit geteilter Kontrolle über den Kongress dürfte zu einem gesetzgeberischen Stillstand führen und wenig Einfluss auf die Weltwirtschaft haben. Eine blaue Welle, bei der die Demokraten das Weiße Haus gewinnen und den Kongress kontrollieren, dürfte ebenfalls zu einem großen fiskalischen Stimulus führen – teilweise ausgeglichen durch eine höhere Körperschaftssteuer.

Handel: Eine zweite Trump-Präsidentschaft dürfte ähnlich aussehen wie die erste, mit Spannungen zwischen den USA und ihren Handelspartnern, insbesondere China und Europa. Ein Präsident Biden würde wohl China gegenüber in der Substanz ähnlich agieren, aber im Stil weniger volatil. Europa gegenüber würde er wohl weniger konfrontativ auftreten und zum Multilateralismus zurückkehren.

Enguerrand Artaz, Fondsmanager, LFDE
© LFDE

Enguerrand Artaz, Fondsmanager, LFDE

Kurz- oder mittelfristig hätte aus rein wirtschaftlicher Sicht sowohl ein Wahlsieg Joe Bidens, als auch Trumps Wiederwahl positive Auswirkungen auf die Märkte. Von den Demokraten wären umfangreiche Ausgaben zur Ankurbelung der Konjunktur und für Investitionen zu erwarten, die zunächst nicht über Steuererhöhungen finanziert werden sollen. Im Fall eines republikanischen Wahlsiegs wären die Ausgaben geringer, aber es wäre mit erneuten Steuersenkungen zu rechnen. Der Hauptunterschied wird der Ton sein, den die nächste Regierung in Fragen des Welthandels und der Beziehungen mit China anschlagen wird. Eine Wiederwahl Trumps würde erneute Spannungen bedeuten, vielleicht auch einen Wettlauf bei neuen Zöllen.

Langfristig könnte ein Wahlsieg Bidens der Weltwirtschaft mehr schaden, sofern es den Demokraten gelingen sollte, ihre Steuererhöhungen für Unternehmen und Personen mit hohem Einkommen, sowie die geplanten Kartellgesetze durchzubringen. Davon wären vor allem die GAFAM betroffen.

Marco Willner, Head of Investment Strategy, NN Investment Partners
© NN Investment Partners

Marco Willner, Head of Investment Strategy, NN Investment Partners

Unter Donald Trump werden die USA wahrscheinlich den Weg der Deregulierung und niedrigeren Steuern für Unternehmen und Haushalte mit hohem Einkommen fortsetzen. Auch eine weitere Eskalation des Handelskonflikts mit China ist ein mögliches Szenario. Außerdem könnte seine „America First“-Agenda die internationale Ordnung weiter schwächen.

Im Gegensatz dazu wird Joe Biden internationale Abkommen und multilaterale Organisationen tendenziell eher respektieren. Dennoch wird auch er voraussichtlich den Druck auf China beibehalten. Innenpolitisch wird sich Biden wahrscheinlich stärker auf die Verringerung der Ungleichheit konzentrieren und Programme für höhere Infrastrukturausgaben sowie die Stärkung des sozialen Sicherheitsnetzes auflegen. Dies könnte die Haushaltsdefizite in die Höhe treiben. Vorausgesetzt, die Mittel zielen auf die Verbesserung der Angebotsseite ab, sollte dies allerdings zu einer anhaltend höheren potenziellen Wachstumsrate in den USA führen.

David Wehner, Senior Portfoliomanager, Do Investment AG
© DO_Investment_David_Wehner

David Wehner, Senior Portfoliomanager, Do Investment AG

In unserem Hauptszenario gewinnt einer der Kandidaten die US-Wahl deutlich und beiden gelingt es, ein weiteres Fiskalprogramm auf die Beine zu stellen. Das würde zu einer positiven Entwicklung an den Märkten führen. Dabei könnte Biden einen größeren fiskalpolitischen Spielraum erhalten, falls der gesamte Kongress in demokratische Hände fallen sollte. Bei einer Wahl Bidens würde der Energie- und Gesundheitssektor unter Druck geraten. Auf der anderen Seite würden Unternehmen und Sektoren mit einem nachhaltigen Ansatz von einer Wahl Bidens profitieren, z.B. saubere Energie. Bei einer Wahl Trumps würde der Technologie-Sektor weiter gestärkt werden und der Energie-Sektor sowie die Rüstungsindustrie profitieren. Unser Risikoszenario greift, falls Trump eine Wahl-Niederlage gegen Biden nicht akzeptieren und gegen das Ergebnis vorgehen würde. Diese Reaktion wäre ein Novum in einer westlichen Demokratie und die Unsicherheit wäre extrem hoch. Der Markt würde stark negativ auf dieses Szenario reagieren.

Christian Nemeth, Chief Investment Officer, Mitglied des Vorstands, Zürcher Kantonalbank Österreich AG
© Zürcher Kantonalbank Österreich AG

Christian Nemeth, Chief Investment Officer, Mitglied des Vorstands, Zürcher Kantonalbank Österreich AG

Während die Präsidentenwahl für die US-Außen- und Handelspolitik von entscheidender Bedeutung ist, ist für die Finanzmärkte vor allem die Senatswahl wichtig. Die meisten Veränderungen sind bei einer „blauen Welle“ zu erwarten, bei der die Demokraten einen kompletten Regierungswechsel bewerkstelligen, also das Präsidentenamt sowie den Senat erobern und das Repräsentantenhaus halten.

Die Kontrolle des Senats wird darüber entscheiden, ob die Unterschiede zwischen den beiden Kandidaten zum Tragen kommen. Ohne Zustimmung des Senats können weder Gesetze erlassen noch hohe Beamte und Richter eingesetzt oder internationale Verträge ratifiziert werden: Biden kann keine Steuern erhöhen; Trump nicht beliebig Handelskriege führen.

Beide Kandidaten weisen unter anlagepolitischen Gesichtspunkten unerwartet viele Gemeinsamkeiten auf. Dazu zählen unter anderem die Geld- und Fiskalpolitik. Unterschiede orten wir vor allem in der Außen- und Handelspolitik sowie in der Steuerpolitik und bei Regulierungen.

Axel D. Angermann, Chef-Volkswirt, FERI AG
© FERI AG

Axel D. Angermann, Chef-Volkswirt, FERI AG

Ein Wahlsieg Bidens macht den Weg frei für ein Konjunkturprogramm von bis zu 3 Billionen Dollar. Daraus ergäbe sich ein positiver Impuls für die US-Wirtschaft und auch für die Weltwirtschaft. Bezieher höherer Einkommen müssten mit steigenden Steuern rechnen, Banken mit einer schärferen Regulierung. Eine aktive Umweltpolitik würde Energieunternehmen belasten, aber Innovationen in der Nutzung nichtfossiler Energiequellen antreiben. Gegenüber China bliebe es bei der großen Rivalität, der Ton wäre aber vorerst verbindlicher. Auch gegenüber der EU würde Biden eine moderat protektionistische Handelspolitik verfolgen. Die De-Globalisierung setzte sich also fort. Trump müsste in einer zweiten Amtszeit keine Rücksichten mehr nehmen und würde seine bisherige Agenda mit noch größerer Schärfe fortsetzen. Im Verhältnis zu China wäre damit eine rasche Eskalation abzusehen. In jedem Fall ist ein deutlich schwächerer Dollar zu erwarten, vor allem wegen der weiter ausufernden staatlichen Verschuldung.

Gerhard Winzer, Chief Economist Erste Asset Management
© Erste Asset Management

Gerhard Winzer, Chief Economist Erste Asset Management

Eine Präsidentschaft von Trump verspricht eine Fortsetzung der bisherigen Politik (Deregulierung, Steuersenkungen, Abbau des Multilateralismus, China-Containment und bizarre Aussagen). Eine Präsidentschaft unter Biden verspricht ein großes Fiskalpaket für Investitionen in die Infrastruktur, die Bildung, Gesundheit und den Umweltschutz sowie die Linderung der Auswirkungen der Pandemie (Arbeitslosenunterstützung), wenn gleichzeitig die Demokraten die Mehrheit im Senat erringen. Zudem würde die internationale Zusammenarbeit gestärkt werden (WTO, WHO, Paris-Abkommen, NATO). Der Konflikt mit China würde bestehen bleiben, aber der Tonfall würde sich ändern. Zusätzlich würde eine demokratische Präsidentschaft Steuererhöhungen für Unternehmen und wohlhabende Personen bedeuten. Unsicherheit besteht vor allem darin, wie ausgeprägt Regulierungsbestrebungen ausfallen werden (Technologie, Gesundheit, Energie, Finanz).

Harald P. Holzer, Vorstandsmitglied und Chief Investment Officer, Kathrein Privatbank Aktiengesellschaft
© Kathrein Privatbank Aktiengesellschaft

Harald P. Holzer, Vorstandsmitglied und Chief Investment Officer, Kathrein Privatbank Aktiengesellschaft

Langfristig steht die Aktienperformance nicht in Zusammenhang mit der Besetzung des „Oval Office“, kurzfristig könnten sich aber gewisse Branchen als Gewinner und Verlierer herauskristallisieren. Ein Sieg von Präsident Trump würde wohl für die Fortsetzung einer unternehmerfreundlichen Politik stehen und seine „America First“-Politik könnte weiterhin kleine heimische Unternehmen befeuern (war auch beim überraschenden Sieg Trumps vor 4 Jahren so). Außerdem sind große Energiekonzerne (Öl & Gas) und Rohstoffunternehmen bei den Republikanern besser aufgehoben! Kurz: No Green Deal. Ein Biden-Sieg würde eher in die andere Richtung interpretiert werden, d. h. es kommt ein Green Deal oder anders gesagt: ESG (Umwelt, Soziales und Unternehmensführung) würde auch in den USA ein wichtigeres Thema werden. Die seit Covid-19 wiederbelebte und mittelfristig verankerte ultraexpansive Geldpolitik der wichtigsten globalen Notenbanken bietet weiterhin eine strukturelle Unterstützung für die Aktienmärkte.

Dr. Andreas Billmeier, Sovereign Research Analyst, Western Asset Management
© Western Asset Management

Dr. Andreas Billmeier, Sovereign Research Analyst, Western Asset Management

Würde Trump wiedergewählt, erwarten wir in Bezug auf die internationale Wirtschaftsagenda „more of the same“, darunter eine Ausdehnung der aggressiven Handelspolitik gegenüber anderen Ländern, inklusive Europa. Biden würde dagegen vermutlich eine Rückkehr zu mehr internationaler Abstimmung fördern wollen. Allerdings ist eine Regierung unter Biden möglicherweise nicht in der Lage (oder gewillt), sich sofort von einigen durch Trump getroffenen Entscheidungen zu lösen. Eine kritische China-Haltung besteht mittlerweile parteiübergreifend. Biden könnte jedoch Anstrengungen unternehmen, mehr internationalen Konsens in Bezug auf seine Haltung gegenüber China zu erreichen. Das Engagement bei internationalen Gremien unterscheidet beide Kandidaten klar. Biden könnte den Rückzug der USA aus dem Pariser Klimaabkommen und der WHO rückgängig machen, einen konstruktiveren Ansatz zur WTO-Reform verfolgen, und im IWF den Kampf der Entwicklungsländer gegen COVID-19 stärker unterstützen.

Frank Fischer, CIO und CEO Shareholder Value Management AG
© Shareholder Value Management AG

Frank Fischer, CIO und CEO Shareholder Value Management AG

Die Auswirkungen des Wahlergebnisses hängen nicht zuletzt davon ab, ob die Demokraten neben dem Weißen Haus auch beide Kammern des Kongresses erobern können. Sollte Biden Trumps Steuersenkungen zurückdrehen, würden Sektoren wie Basiskonsum oder Kommunikationsdienstleistungen als bislang größte Profiteure darunter leiden. Auch klassische Energieunternehmen wie Öl- oder Kohleförderer würden bei einem Sieg Bidens unter Druck geraten, weil er einen klaren Fokus auf erneuerbare Energien legt. Vor allem kleine und mittlere Unternehmen dürften von den angekündigten Hilfen der Demokraten profitieren. Bidens Programm erhöht die Inflationserwartungen, was mittelfristig auf dem Dollar lasten wird und die Perspektive langfristig höherer Zinsen mit sich bringt. Die internationalen Auswirkungen, vor allem auf den Handel, sind sicher nicht so unterschiedlich. Auch Biden setzt auf „Buy American“ und eine harte Linie gegenüber China. Er dürfte dabei, im Gegensatz zu Trump, nur stärker nach Verbündeten suchen.

John Vail, Chief Global Strategist, Nikko Asset Management
© Nikko AM

John Vail, Chief Global Strategist, Nikko Asset Management

Wenn Trump wiedergewählt wird, wird viel davon abhängen, inwieweit es zu innenpolitischen Unruhen kommt. Sollten diese weitgehend ausbleiben, dürfte die Weltwirtschaft und das Handelssystem einigermaßen unbeschadet bleiben, insbesondere falls ein Impfstoff weite Verbreitung findet. Die vielfältigen Beziehungen der USA zu China dürften jedoch weiterhin unter starkem Druck stehen. Sollte es langanhaltende Unruhen geben, wird das Vertrauen der Weltwirtschaft Schaden nehmen.

Biden wäre im Falle eines Sieges bei nicht haushaltsbezogenen Posten weniger eingeschränkt. Den linken Flügel seiner Partei wird er mit wichtigen Kabinettspositionen zufriedenstellen müssen - mit Ausnahme des Finanzministeriums, das zur Beruhigung der Finanzmärkte an einen erfahrenen Moderaten gehen könnte. Insgesamt sollte der politische Wandel die Risikomärkte und Unternehmen vorsichtig machen. Verstärkte fiskalische Anreize dürften jedoch verhindern, dass die Wirtschaft zu sehr ins Stocken gerät.

Dr. Daniel Hartmann, Chefvolkswirt, Bantleon Bank AG
© Bantleon Bank AG

Dr. Daniel Hartmann, Chefvolkswirt, Bantleon Bank AG

Die Auswirkungen der Wahlen auf das wirtschaftliche Umfeld sollten nicht zu hoch gehängt werden. Wer auch immer gewinnt, muss sich zunächst mit der Bekämpfung von Covid-19 auseinandersetzen. Eine anhaltend expansive Fiskalpolitik scheint daher unabhängig vom Sieger gesetzt. Das Tempo der Umsetzung hängt indes vom Ausgang der Kongresswahlen ab. Beim Konflikt mit China liegen beide Seiten ebenfalls nicht weit auseinander. Auch Biden wird den »schärfsten Konkurrenten« um die globale Vorherrschaft nicht mit Samthandschuhen anfassen. Anders sieht es im Handelsstreit mit der EU aus. Hier wäre Biden für die Europäer sicherlich der angenehmere Verhandlungspartner. Dies gilt ebenso mit Blick auf die Klimapolitik, wo der Demokrat eher auf der europäischen Linie ist. Genau in diesem Punkt dürfte generell der größte Unterschied zwischen beiden Kandidaten bestehen: Während Biden auf den wirtschaftlichen Umbau der USA setzt, ist Trump weiterhin ein Vertreter der Old Economy (Energie, Stahl, Banken).

Didier Borowski, Head of Global Views, Amundi
© Amundi

Didier Borowski, Head of Global Views, Amundi

Wir erwarten mittelfristig einen schwachen Dollar, sollten Trumps Siegchancen steigen, könnte der US-Dollar kurzfristig aufwerten, da die Märkte in diesem Fall wachsende Handelsspannungen und geopolitische Unsicherheit befürchten müssten. Jedenfalls erwarten wir unmittelbar vor den Wahlen steigende Volatilität, das größte Risiko geht kurzfristig von einem unklaren Wahlergebnis aus. Einzelne Marktsegmente könnten unterschiedlich auf einen Wahlsieger Trump oder Biden reagieren. ESG-Strategien dürften in beiden Szenarien an Bedeutung gewinnen. Die Beziehungen zwischen den USA und China dürften sich wegen dem andauernden Technologiekrieg, dem Kapitalkrieg gegen ausländische Beteiligung und der Renationalisierung globaler Lieferketten als schwierig erweisen. Das Phase 1-Handelsabkommen scheint auf Eis zu liegen, mit einem Phase 2-Abkommen rechnet kaum jemand. Ein Präsident Biden würde wahrscheinlich wieder ein etwas freundschaftlicheres Verhältnis zur EU suchen, bei einer Wiederwahl Trumps sind weitere Handelsbarrieren denkbar.

Jeremiah Buckley, Portfolio Manager, responsible for co-managing the US Growth & Income and Balanced strategies, Janus Henderson Investors
© Janus Henderson Investors

Jeremiah Buckley, Portfolio Manager, responsible for co-managing the US Growth & Income and Balanced strategies, Janus Henderson Investors

Die anstehende US-Präsidentschaftswahl verschärft die durch Corona verursachte Unsicherheit der Investoren weiter. Neue politische Entscheidungen sowohl der Republikaner als auch der Demokraten werden sicherlich branchen- und unternehmensübergreifende Auswirkungen haben. Dennoch sind wir überzeugt, dass die für die Finanzmärkte wichtigeren Faktoren die Entwicklung eines Corona-Impfstoffs, die Wiedereröffnung der Wirtschaft und die anhaltende geldpolitische Unterstützung der weltweiten Zentralbanken sind. Sowohl bei einer Wiederwahl Donald Trumps als bei einer Neuwahl Joe Bidens sind wir der Ansicht, dass finanzielle Anreize bleiben und die Finanzmärkte, die Verbraucher sowie die Wirtschaft weiterhin unterstützt werden. Deshalb: Investoren sind gut beraten, über die Wahl hinauszublicken und sich stärker auf die langfristigen Faktoren zu konzentrieren, die die US-Wirtschaft und die Aussichten für die Aktien- und Anleihenmärkte vorantreiben.

Sebastien Galy, Senior Macro Strategist, Nordea Asset Management
© Nordea AM

Sebastien Galy, Senior Macro Strategist, Nordea Asset Management

Falls Trump gewählt wird, würde er den Kongress wahrscheinlich nicht kontrollieren können. Dies würde ihn dazu zwingen, sich auf die Themen Handel, nationale Sicherheit und Einwanderung zu konzentrieren. Die Spannungen mit China würden wohl noch zunehmen und er würde vermutlich auch die EU zu weitaus schlechteren Handelsbedingungen mit den USA zwingen. Wir würden also wohl eine Weiterentwicklung der beiden letzten Jahre beobachten.

Im Fall, dass Biden die Wahl gewinnt, sollte es zu einer Deeskalation der Spannungen mit der EU kommen. China würde wahrscheinlich ebenfalls versuchen, den Konflikt beizulegen. Die Fiskalpolitik der USA dürfte weitaus fortschrittlicher werden, um den Schwächsten zu helfen. Ein einfacher Weg, das Wachstum anzukurbeln, besteht darin, sich auf die veraltete Infrastruktur zu konzentrieren, denn hier haben Investitionen einen viel höheren Multiplikator als andere Regierungsausgaben. China beispielsweise konzentriert sich mit grossem Erfolg sehr stark darauf.

Andreas Gilgen, Head Portfolio Management, Bank Alpinum
© Bank Alpinum

Andreas Gilgen, Head Portfolio Management, Bank Alpinum

Trump oder Biden? Ein Sieg von Joe Biden bedeutet wohl eine deutliche Verschiebung nach links. Biden befürwortet einen Anstieg der Unternehmenssteuern, was den Aktienmarkt belasten könnte. Da zusätzliche Steuern zur Ankurbelung der Staatsausgaben verwendet würden, wären die negativen Auswirkungen auf die Realwirtschaft unserer Meinung nach eher gering.

Sollte Trump gewinnen, würde er wohl auf eine noch lockerere Geldpolitik und eine stärkere Deregulierung drängen. Die Spannungen zwischen den USA und China könnten sich wieder verschärfen, während die Zölle auf ein breiteres Spektrum von Ländern und Branchen ausgedehnt werden könnten.

Unabhängig davon, wer im Weißen Haus ist und wie sich der Kongress im Januar 2021 zusammensetzt, sind wir der Ansicht, dass eine allmähliche wirtschaftliche Erholung und die anhaltende Unterstützung der Finanzmärkte durch die Fed dazu führen, dass die Aussichten für US-Aktien recht gut sind.

Dr. Manfred Schlumberger, Leiter Portfoliomanagement, StarCapital
© StarCapital

Dr. Manfred Schlumberger, Leiter Portfoliomanagement, StarCapital

Egal wer Präsident wird oder bleibt, der globale Machtkonflikt mit China wird Bestand haben. Wegen der geplanten höheren Staatsausgaben unter Biden geht man davon aus, dass im Falle seines Sieges die Zinsen eher steigen werden. Dem wird sich jedoch die Notenbank notfalls mit noch mehr Anleihekäufen entgegenstellen. Die Zinsen werden auf Jahre unten bleiben und das ist positiv für die Aktienmärkte! Beide Kandidaten haben ein großes Interesse an einer wirtschaftlichen Erholung aus der Corona-Rezession. Die Frage, wer die Wahlen gewinnt, wird also vermutlich irrelevant für die Börsenentwicklung sein. Im Vorfeld der Wahl ist weiterhin mit hoher Volatilität zu rechnen, die sich bei einem zunächst ungewissen Wahlausgang noch verstärken kann. Ist aber die finale Entscheidung gefallen, wird sich die Unsicherheit schnell wieder legen. Entscheidend für die Aktienmärkte bleibt vielmehr die Frage, wann ein oder mehrere wirksame Impfstoffe zur Verfügung stehen.

Vincent McEntegart, Portfolio Manager Multi Asset & Solutions, Aegon Asset Management
© Aegon Asset Management

Vincent McEntegart, Portfolio Manager Multi Asset & Solutions, Aegon Asset Management

Die USA mögen unter der Führung Bidens einen traditionelleren Ansatz bei Handelsstreitigkeiten verfolgen. Aber Bedenken hinsichtlich der Politik Chinas sind in den USA ein überparteiliches Thema. Die Beziehungen zur Eurozone, zu den ehemaligen asiatischen Ländern Chinas und zu Russland würden neu gestaltet. Die Ära der US-Hegemonie neigt sich dem Ende zu und die Globalisierung mag sich verlangsamen, aber sie muss sich nicht völlig umkehren. Solange China und die USA als wirtschaftliche Supermächte koexistieren können, können Handel und globales Wachstum wieder das Niveau von vor der Zeit von Covid-19 erreichen.

Die US-Finanzpolitik wird unter Biden möglicherweise mehr "besteuern und ausgeben". Die Körperschaftssteuersätze könnten wieder auf das Niveau von vor Trump zurückkehren.

Laut gängiger Weisheit spielen Wahlen in den USA aber auf lange Sicht keine Rolle. Mit Obama und Trump haben die US-Wähler gezeigt, dass sie Veränderungen wollen.

Michael Grady, Head of Investment Strategy und Chief Economist, Aviva Investors
© Aviva Investors

Michael Grady, Head of Investment Strategy und Chief Economist, Aviva Investors

Trumps zweite Amtszeit würde die US-amerikanische Einseitigkeit fortsetzen, die dem regelbasierten Handelssystem geschadet hat. Diese unberechenbare Politik verursachte Volatilität und Unsicherheit, aber ihre Ziele, das Verhalten und die Exportdominanz Chinas zu verändern, sind gescheitert. Eine Biden-Präsidentschaft dürfte zu einer großen fiskalischen Expansion führen, die auf Infrastruktur, Umweltbelange und Pandemiehilfe ausgerichtet wäre. Dies würde das globale Wachstum trotz seiner protektionistischen Reflexe ankurbeln; Vermögens- und Gewinnsteuern könnten die Einkommen umverteilen und private Investitionen würden durch Regulierung ausgebremst. Biden wird versuchen, die Beziehungen der USA zu Europa wiederherzustellen und die WTO als Schiedsrichter für Handelsfragen zu bekräftigen. Während der Handelskrieg wahrscheinlich enden würde, blieben die Spannungen mit China bestehen. Ein multilateraler Ansatz im Umgang mit China könnte wirksamer sein als Trumps gescheiterte Alleingänge.

Kevin Thozet, Member of the Investment Committee, Carmignac
© Carmignac

Kevin Thozet, Member of the Investment Committee, Carmignac

Bei einer Wiederwahl Trumps ist angesichts geplanter Steuersenkungen, finanziert über höhere Zölle und Schulden, sowie Lockerungen in der Regulierung, eine Rally bei den Risikoanlagen und einer Erhöhung der Kapitalrendite zu erwarten. Auch die Inflationserwartungen dürften steigen sowie ein Aufwertungsdruck für den USD entstehen.

Die geplanten Ausgabenprogramme Joe Bidens dürften die Wirtschaft zwar stimulieren und zu einem höheren BIP-Wachstum als unter Trump führen, wären aber auch mit einer höheren Schuldenlast verbunden. Außerdem dürften geplante Steuererhöhungen das Wachstumspotenzial eindämmen. Während beide eine ähnlich strenge Haltung gegenüber China einnehmen, dürfte eine Wahl Bidens zu einer Verbesserung der US-Beziehung zu Europa sowie den Schwellenländern bedeuten.

Längerfristig gesehen, dürfte der Ausgang der Wahl nur einen geringen Effekt auf die Märkte haben – das zeigt ein Blick auf die Geschichte.

Deirdre Cooper, Portfoliomanager, Global Environment Fund, Ninety One
© Ninety One

Deirdre Cooper, Portfoliomanager, Global Environment Fund, Ninety One

Ein Sieg der Demokraten würde zu einer kohlenstoffärmeren Wirtschaft beitragen. Es würde das Wachstum von Unternehmen in den Bereichen erneuerbare Energien, Elektrifizierung (insbesondere des Verkehrs) und Energieeffizienz ankurbeln, die Sektoren wie Versorgung, Software, Logistik etc. betreffen. Der Übergang zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft stellt eine grosse Chance für ausgewählte Unternehmen dar. Die Aktien von Unternehmen, die eine Dekarbonisierung ermöglichen, haben seit Bidens Ankündigung seiner geplanten Klimapolitik im Juli und auch seit Europas und Chinas angekündigten Klimaplänen im Mai, respektive September, einen Schub erlebt. Die derzeitige Klimapolitik der US-Regierung mag die Dekarbonisierung verlangsamt haben. Doch unabhängig davon, wer im Weissen Haus sitzt, wird es an den meisten Orten immer noch billiger sein, Strom aus Wind zu erzeugen als aus Kohle. Die Wahl im November wird nichts an den Trends ändern, die durch die Dekarbonisierung vorangetrieben werden.

Dr. Jürgen Callies, Leiter Research, MEAG
© MEAG

Dr. Jürgen Callies, Leiter Research, MEAG

Eine Wiederwahl von Trump bedeutet „more of the same“: Deregulierung, Fiskalprogramme und Steuersenkungen nach innen (allerdings begrenzt durch das demokratische „House“), Sanktionen und Unberechenbarkeit nach außen. Die rücksichtslose Umsetzung von „America First“ sollte das Risiko von weiteren Handelssanktionen gegen Europa erhöhen. Biden, mit dessen Wahl wir rechnen, steht für noch höhere Staatsausgabenprogramme mit starker Berücksichtigung von Umweltfragen, wieder mehr Regulierung und mittelfristig Steuererhöhungen, sowie eine weniger erratische und eher vorhersehbare Außen- und Handelspolitik. Davon dürften die Wirtschaften Europas und der Emerging Markets profitieren, genauso wie die dortigen Kapitalmärkte. Europa wird relativ attraktiver bei einer Wahl Bidens. Ein Risiko wäre, wenn Biden zwar gewinnt, die Republikaner aber den Senat halten. Geschwindigkeit und Umfang der Fiskalpakete dürften sich dann deutlich vermindern.

Frank Schwarz, Portfoliomanager des MainFirst Global Equities Fund, MainFirst Global Equities Unconstrained Fund sowie des MainFirst Absolute Return Multi Asset, MainFirst Asset Management
© MainFirst Asset Management

Frank Schwarz, Portfoliomanager des MainFirst Global Equities Fund, MainFirst Global Equities Unconstrained Fund sowie des MainFirst Absolute Return Multi Asset, MainFirst Asset Management

Da wir langfristig orientiert investieren und nicht auf kurzfristige Verwerfungen spekulieren, richten wir unser Portfolio nicht anhand der US-Wahl aus. Im Falle einer Wiederwahl Trumps rechnen wir mit keinen Auswirkungen. Ein Wahlsieg Bidens dürfte sich kurzfristig negativ auf die Aktienmärkte auswirken, aber langfristig wird er die grundsätzlichen strukturellen Trends nicht beeinflussen. Eine Analyse der US-Wahlen von 2016 belegt dies: Die Sektorrotation, die wir zwischen Mai und November 2016 beobachtet hatten, hat sich bereits im Januar 2017 umgekehrt. Dennoch wird es auch diesmal Gewinner und Verlierer geben: Steuererhöhungen für die Reichsten sowie für Unternehmen, die wenig umweltfreundlich wirtschaften, stehen bereits im Raum. Der Nachhaltigkeitstrend dürfte an Fahrt aufnehmen und gleichzeitig werden Zukunftsunternehmen, die in die Technologien von morgen investieren und sich auf ein umweltfreundlicheres Modell zubewegen, von der Politik Bidens einen Schub erhalten.

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Dr. Ulrich Kater (DekaBank), Colin Moore (Columbia Threadneedle Investments), Jian Shi Cortesi (GAM Investments), Dr. Jörn Quitzau (Berenberg), Lars Kreckel (Legal & General Investment Management), Enguerrand Artaz (LFDE), Marco Willner (NN Investment Partners), David Wehner (Do Investment AG), Christian Nemeth (Zürcher Kantonalbank Österreich AG), Axel D. Angermann (FERI AG), Gerhard Winzer (Erste Asset Management), Harald P. Holzer (Kathrein Privatbank Aktiengesellschaft), Dr. Andreas Billmeier (Western Asset Management), Frank Fischer (Shareholder Value Management AG), John Vail (Nikko Asset Management), Dr. Daniel Hartmann (Bantleon Bank AG), Didier Borowski (Amundi), Jeremiah Buckley (Janus Henderson Investors), Sebastien Galy (Nordea Asset Management), Andreas Gilgen (Bank Alpinum), Dr. Manfred Schlumberger (StarCapital), Vincent McEntegart (Aegon Asset Management), Michael Grady (Aviva Investors), Kevin Thozet (Carmignac), Deirdre Cooper (Ninety One), Dr. Jürgen Callies (MEAG), Frank Schwarz (MainFirst Asset Management).

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