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Natixis Investment Managers: Klare Antworten auf die 10 wichtigsten Fragen im Neuen Jahr

Kommt es in 2020 zu einer Rezession? Nein! Wird der Waffenstillstand im Handel zwischen den USA und China halten? Ja! Wird Großbritannien bis zum Ende des Jahres ein Handelsabkommen mit der EU zustande bringen? Nein! – In dieser Klarheit beantwortet Esty Dwek, Head of Global Market Strategy bei der „Dynamic Solutions“-Gruppe von Natixis Investment Managers, die zehn drängendsten Fragen, die sich Anleger zu Beginn des neuen Jahres stellen sollten. Natixis Investment Managers | 09.01.2020 09:38 Uhr
© Pexels
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„Werden wir in den USA oder in der Weltwirtschaft eine Rezession erleben?

Nein. Wir glauben, dass es 2020 zu einer weiteren, wenn auch moderaten Erholung der Wirtschaftstätigkeit kommen wird. Wir gehen davon aus, dass sich das Wachstum in den großen Volkswirtschaften in der Nähe des Trendniveaus bewegen wird, glauben aber, dass die USA auf der positiven Seite überraschen könnten. 

Wird der Waffenstillstand im Handel zwischen den USA und China halten?

Ja. Wir gehen davon aus, dass der jüngste Waffenstillstand andauern wird, da beide Seiten starke Anreize haben, eine weitere Eskalation zu vermeiden. Wir glauben jedoch, dass sich andere "Phasen" oder ein allumfassendes Handelsabkommen als illusorisch erweisen werden, da die Gespräche wahrscheinlich zum Stillstand kommen werden.  

Wird das Vereinigte Königreich bis Ende Dezember ein Handelsabkommen mit der Europäischen Union zustande bringen?

Nein. Wir erwarten eine Fristverlängerung. Gleichwohl ist nicht ausgeschlossen, dass die britische Regierung zunächst auf Basis der WTO-Regeln aussteigt, um die Verhandlungen quasi von außen fortzusetzen.  

Werden die großen Zentralbanken still bleiben?

Ja. Wir glauben, dass die US-Notenbank angesichts des sich verbessernden globalen Umfelds keine weiteren Zinssenkungen vornehmen muss. Andererseits wird auch die Inflation nicht so stark ansteigen, dass eine Zinserhöhung gerechtfertigt wäre. Die EZB wird die politischen Entscheidungsträger zu fiskalischer Unterstützung drängen. Auch die Bank of Japan wird weiterhin eine lockere Geldpolitik verfolgen, aber in ihren Aktionen begrenzt sein. Die Bank of England muss möglicherweise die Zinsen senken, um eine schwache Wirtschaft zu unterstützen.  

Wird die Kerninflation in den USA stark ansteigen?

Nein. Die Inflation wird wahrscheinlich steigen, insbesondere mit Basiseffekten beim Öl, aber wir glauben, dass die Kerninflation in Grenzen bleiben wird, was darauf hindeutet, dass die Fed nur wenig Druck zur Zinserhöhung haben wird.  

Werden Politik und Geopolitik weiterhin die Märkte treiben?

Ja. Der Handel wird wahrscheinlich weiterhin in den Schlagzeilen bleiben, und zwar nicht nur in Bezug auf die USA und China, sondern auch auf Europa. Mit den bevorstehenden US-Wahlen und politischen Unsicherheiten in Deutschland, Italien und Frankreich könnte auch die Innenpolitik an Bedeutung gewinnen. Zudem sollten die Zentralbanken mit ihren relativ klaren Vorgaben für die Zukunft in den Hintergrund treten.  

Werden wir wieder positive Aktienmärkte sehen?

Ja. Wir glauben, dass ein sich verbesserndes globales Umfeld und eine verringerte Unsicherheit in Bezug auf den Handel und Brexit weiterhin die Risikobereitschaft und damit die Aktienmärkte unterstützen werden. Die höhere Volatilität dürfte anhalten, wie die Spannungen zwischen den USA und dem Iran zeigen.  

Werden die Anleihenrenditen stark steigen?

Nein. Wir glauben zwar, dass ein besseres Wachstum und eine verbesserte Anlegerstimmung ein weiteres Ansteigen der Renditen implizieren. Aber die Wachstumsängste werden nicht verschwinden, und bei einer gedämpften Inflation dürften die Renditen begrenzt bleiben.  

Werden sich Value-Aktien besser entwickeln?

Nein. Der jüngste Aufschwung dürfte sich kurzfristig fortsetzen, was die europäischen Vermögenswerte weiterhin gut machen dürfte, aber wir gehen davon aus, dass die Nachfrage nach Qualität bestehen bleibt und Wachstumstitel und den US-Markt mittelfristig unterstützen wird.  

Werden die Ölpreise in die Höhe schnellen?

Nein. Während die Spannungen im Nahen Osten wahrscheinlich anhalten werden, was auf eine höhere Risikoprämie für die Ölpreise hindeutet, bleibt das Angebot dank Fracking, Saudi-Arabien und Russlands reichlich vorhanden, was auf keinen Preisanstieg hindeutet. Weil auch ein starkes Anspringen des Wirtschaftswachstum unwahrscheinlich ist, bleibt auch von der Nachfrageseite ein Deckel auf dem Ölpreis.“

Esty Dwek, Head of Global Market Strategy bei der „Dynamic Solutions“-Gruppe von Natixis Investment Managers

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