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Loomis Sayles: Fünf gute Gründe für High Yield Asia

In ihrem aktuellen Ausblick für asiatische Hochzinsanleihen schlagen die Investmentexperten von Loomis Sayles einen positiven Ton an. Aus Sicht von Elisabeth Colleran, Vice President und Portfoliomanagerin, sorgen derzeit verschiedene Faktoren für ein gutes Umfeld. Das fast 300 Mrd. Dollar schwere US-Investmenthaus gehört zur französischen Asset Management Gesellschaft Natixis Investment Managers. Natixis Investment Managers | 02.07.2020 19:48 Uhr
© Photo by Tony Hand on Unsplash
© Photo by Tony Hand on Unsplash

1) Die asiatische Wirtschaft auf Erholungskurs

In China geht die Erholung erkennbar voran. Das Arbeitsniveau hat fast das Ausmaß von vor der Krise erreicht und die Industrieproduktion befindet sich im Aufwind. An dieser Entwicklung hatten die geld- und fiskalpolitischen Maßnahmen der Regierung einen großen Anteil. Im Wissen um die Bedeutung mittelgroßer und kleiner Unternehmen wurde auch dieser Bereich mit verschiedenen Hilfsmaßnahmen unterstützt. Betrachtet man Asien insgesamt, so ist erkennbar, dass die proaktive Politik, Zinssenkungen sowie Notfallkreditfazilitäten die regionale Erholung ebenfalls unterstützen. Zwar erhöhen die Konjunkturmaßnahmen – wie in den entwickelten Märkten auch - die Haushaltsdefizite und die Schuldenlast der Länder. Sie leisten aber einen wichtigen Beitrag zur Schadensbegrenzung und ermöglichen die langsame Rückkehr zu einer Erholung. 

2) Unternehmen solide aufgestellt

Viele asiatische Hochzinsunternehmen sind weitgehend gut aufgestellt in die COVID-19-Krise geraten, da sie zuvor ihre Liquiditätspuffer verbessert und ihre Bilanzen entschuldet hatten. Das sollte helfen, Zahlungsausfälle abzuschwächen. Die prognostizierte Ausfallrate für Kredite im asiatischen High Yield-Sektor liegt bei etwa 4,1 % und damit weit unter den 9 %, die in der globalen Finanzkrise 2008 beobachtet wurden. In Anbetracht der fundamentalen Lage und der vergleichsweise bescheidenen Ausfallprognosen erscheinen die Creditspreads für Asien HY sowohl absolut als auch relativ gesehen attraktiv. Mit einer der höchsten absoluten Renditen auf dem Markt für festverzinsliche Anleihen scheint der High Yield-Sektor gut positioniert, um über den gesamten Zyklus hinweg zu performen. 

3) Verschuldung zurückgefahren

Die Auswertung der jüngsten Daten zeigt, dass asiatische High Yield-Unternehmen zuletzt erhebliche Schritte unternommen haben, um ihre Verschuldung gegenüber dem Höhepunkt im Jahr 2016 zurückzuführen. Viele High Yield-Emittenten verfügen über erhebliche Liquiditätspuffer, um durch den zuletzt gesehenen Anstieg der Marktvolatilität zu kommen. Für das erste und zweite Quartal rechnen wir mit einer Verschlechterung der Kreditfähigkeit, wobei das tatsächliche Ausmaß je nach Land und Sektor unterschiedlich ausfallen dürfte. Wir gehen davon aus, dass sich die Lage in der zweiten Hälfte des Jahres 2020 stabilisieren wird, mit einer möglichen Erholung im Jahr 2021.

4) Mäßige Ausfallraten

Die Ausfallraten in Asien bewegen sich zwar nach oben, werden aber 2020 voraussichtlich im mittleren einstelligen Bereich bleiben. Über die Fundamentaldaten hinaus sehen wir, dass die Ausfälle durch den Zugang zu Onshore-Finanzierungskanälen abgemildert werden. Die chinesische Regierung hat mehrere wichtige Maßnahmen ergriffen (Senkung der Zinssätze und Ausweitung der Kreditvergabeprogramme), die darauf abzielen, die Refinanzierungsrisiken zu verringern. Proaktive Vorfinanzierungsmaßnahmen und überschaubare Fälligkeitsprofile der Schulden tragen ebenfalls dazu bei, die Aussichten für einen bescheideneren Zahlungsausfall zu verbessern.

5) Bewertungen

Im März kam es für asiatische High Yield-Anleihen zu erheblichen Neubewertungen gegenüber dem Beginn des Jahres.  Die optionsadjustierten Spreads OAS auf den Asien HY-Index weiteten sich in der Spitze um 745 Basispunkte aus. Die Spread-Niveaus hatten sich von der fundamentalen Lage am Kreditmarkt abgekoppelt und spiegelten das gestresste Liquiditätsumfeld und die allgegenwärtige Verunsicherung wider. In den letzten zwei Monaten haben sich die Spreads um über 300 Basispunkte verringert. Trotz der jüngsten Rückführung sind wir der Ansicht, dass die derzeitigen Niveaus einen attraktiven Einstiegspunkt in die Anlageklasse bieten. Wir sehen Spielraum für eine weitere Spread-Kompression, da niedrigere Zinssätze und gekürzte Dividenden die Anleger dazu zwingen könnten, ihre Einkommensquellen zu diversifizieren.

Die Spread-Differenz zwischen US High Yield und Asien High Yield ist im historischen Vergleich hoch. Wir glauben, dass sich die Differenz normalisieren wird, was die Spreads in Asien enger werden lässt. Unter Berücksichtigung sowohl der Duration als auch der Kreditqualität sind wir der Ansicht, dass Anleihen mit Doppel- und Einfach-B-Rating in Asien derzeit einen erheblichen Aufschlag von 120 Basispunkten bzw. 461 Basispunkten bieten.

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